<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077</id><updated>2012-01-28T00:45:24.477+01:00</updated><category term='Trennung'/><category term='Science Fiction'/><category term='Songs about Liz'/><category term='Liebe'/><category term='Erzählung'/><category term='Zweisamkeit'/><category term='Tiefenpeeling'/><category term='Nihilismus'/><category term='Gras'/><category term='Ficken'/><category term='Einsamkeit'/><category term='toilet story'/><category term='Absurd'/><category term='Reisebericht eines Trippers'/><category term='Sex'/><category term='Antiquitäten'/><category term='Fiction'/><category term='Drogen'/><category term='Borderline'/><category term='Zombies'/><category term='Humoreske'/><category term='Träume'/><category term='A.D.:X'/><category term='Lyrik'/><category term='Alkohol'/><category term='Selbstfindung'/><category term='Tankstelle'/><category term='Freundschaft'/><category term='Kriminalität'/><category term='Sleep.Mode'/><category term='Filmriss'/><category term='Winter'/><category term='Nightliner'/><category term='Post-Apokalypse'/><category term='Horror'/><category term='Suche'/><category term='Cthulhuesque'/><category term='Nacht'/><category term='Leben'/><category term='Nachtgedanke'/><category term='Fragmente'/><category term='Unheimlich'/><category term='Gedankenfetzen'/><category term='Fantasy'/><category term='Krieg'/><category term='Zurück zum Thema'/><category term='Tod'/><category term='Depressiv'/><category term='Kälte'/><category term='Eldorado'/><category term='Schönheit'/><category term='Schwarz'/><category term='Suizidal'/><category term='Mord'/><title type='text'>Fragmentarium Der Existenz</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>/root</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05859424531608553416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='18' src='http://4.bp.blogspot.com/_aEF4QjR5iSY/TCL8VF3PmtI/AAAAAAAAAF4/nDtQeFfHlz8/S220/SDC10811-ani-gif.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>175</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-3410463798826482994</id><published>2012-01-28T00:29:00.003+01:00</published><updated>2012-01-28T00:32:25.755+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedankenfetzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Borderline'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alkohol'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Absurd'/><title type='text'>Alice, this is Bob</title><content type='html'>&lt;div  style="text-align: justify; font-family: courier new;font-family:courier new;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Da sitz ich also mal wieder... Dreckige Musik in den Ohren und Courier New als Schriftart im Texteditor, was zwar echt strange aussieht, mich aber wieder dran erinnert dass ich inzwischen wieder ein nützliches Individuum bin... Und natürlich bin ich total drauf und hasse mich selbst, aber das ist okay, weil alltäglich und mehr oder weniger tragbar. Die Synapsenklumpen in meinem Kopf feuern unmotiviert Scheiße durch mein Hirn und manchmal auch durch meinen Nacken in den Rest von meiner irgendwie gallertartig zerfließend wirkenden Hülle. Wie eine magnetische Flüssigkeit stellen sich dann die Haare auf meinen Armen auf, wollen Antennen sein für den Frost den ich mir nur einbilde.&lt;br /&gt;Aber ich bin nützlich und ich bin intelligent oder wie auch immer man das nennt wenn man die Welt wegen ihrer Unzulänglichkeit nicht leiden kann und sich für was Besseres hält. Halt, Nein, das nennt sich Narzissmus. Genauer: Narzisstische Persönlichkeitsstörung. Aber gerade gehts mir dreckig. Ich hasse mich selbst und ich liebe mich dafür dass ich dazu so ohne Weiteres in der Lage bin. Wie paradox. Courier New dreht sich um sich selbst und Ground Control ruft Major Tom in meinem Kopf. Wie paradox. Das Licht brennt in meinen Augen, oder vielleicht ist es auch Salz aus verdunstendem Tränenwasser. Reagiert Salzwasser in Schreibtischlampenlicht mit Luft zu brenndenden Augenschmerzen? Projiziere ich den Schraubenzieher im Unterarm auf meine Augen, aus welchem Grund aus immer? Das wäre paradox. Meine eigene paradoxe Unzulänglichkeit vor Augen taumele ich davon in meine Welt hinter den Spiegeln.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-3410463798826482994?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/3410463798826482994/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2012/01/alice-this-is-bob.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/3410463798826482994'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/3410463798826482994'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2012/01/alice-this-is-bob.html' title='Alice, this is Bob'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-327983829739680875</id><published>2011-11-16T20:21:00.001+01:00</published><updated>2011-11-16T20:25:50.251+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zombies'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krieg'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Eldorado'/><title type='text'>Eldorado 2</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das goldene, am Innenspiegel baumelnde Dogtag blitzt in der von rechts ins Auto scheinenden Nachmittagssonne; wie ein sehr langsam eingestelltes Stroboskoplicht. Blitz... Blitz... Blitz. Ich nehme es ab, halte es mir vors Gesicht und drehe es in der einen Hand hin und her, während ich mit der anderen das riesige Fahrzeug auf der mittleren Spur der vollkommen leergefegten Autobahn halte. Kaum zu glauben eigentlich, dass ich eins der Symbole des besten Einzelgänger-Zombiejägers, von dem ich je gehört habe in der Hand halte, während ich in dem anderen eine leere Autobahn entlangfahre. "Eldorado" steht auf der Hälfte des Dogtags, die ich in der Hand halte. In feinen, verschlungenen Buchstaben. Ihr Zwilling, die andere Hälfte, liegt auf dem Steinhaufen, unter dem ich seine beinahe kopflose Leiche begraben habe. Er hat sich eben den falschen Schlafenden zum Ausrauben ausgesucht und mein Symbol - die riesige silberne 12,7x99mm-Patrone - leider zu spät, nämlich erst beim Durchsuchen meiner inneren Jackentasche entdeckt. Woraufhin er wohl lieber eine Ladung Schrot fraß, als darauf zu warten, hirn- und seelenlos durch die Welt zu ziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich gehe vom Gas und hänge das Dogtag wieder an seinen Platz, um einer Gruppe Untoter hinter der Leitplanke beim Grasen zuzusehen. Ein dämliches Wort für ihr Verhalten, aber wie sie da so stehen, so weit wie möglich nach vorne gebeugt, den Rücken zur Sonne und die Arme hin und her pendelnd, passt es eben wie die Faust aufs Auge. Als ich vorbeifahre, schrecken einige von ihnen hoch und stieren in meine Richtung, bevor sie sich wieder nach vorne beugen und weiter Sonne tanken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fühle mich wie der König der Welt. Nicht wie in dieser behinderten und tausendmal parodierten Szene aus Titanic, sondern irgendwie cooler. Ich hab den Zombiejäger Nummer 1 besiegt, und das ganz buchstäblich im Schlaf und obwohl es nun wirklich nicht meine Absicht war. Außerdem stehe ich in dieser ganzen Scheiße zwar irgendwie zwischen den Fronten, aber auf eine ziemlich abgefahrene Art. Die Hirnlosen greifen mich nicht an, weil ich das Virus ja habe und die mit Hirn greifen mich nicht an, weil ich eben Hirn habe und, mit diesem Auto mehr denn je, aussehe wie einer von den Guten. Dass ich hochansteckend bin, muss ja keiner wissen. Jetzt ist die ganze Welt mein Eldorado, sie liegt mir zu Füßen, ich kann mir nehmen was ich will und leben wie Gott in Frankreich. Zwischen eigentlich ganz liebenswerten Zombies und etwas gestressten, aber trotzdem ganz netten Menschen.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-327983829739680875?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/327983829739680875/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/11/eldorado-2.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/327983829739680875'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/327983829739680875'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/11/eldorado-2.html' title='Eldorado 2'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-88891564945059484</id><published>2011-11-14T11:08:00.004+01:00</published><updated>2011-11-14T14:10:50.135+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedankenfetzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erzählung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kälte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schönheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Suche'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zweisamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Selbstfindung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tiefenpeeling'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fiction'/><title type='text'>Tiefenpeeling III</title><content type='html'>Häuser ziehen am Fenster vorbei. Das Grau des Himmels wird löchrig und einzelne blaue Flecken mit rissigen Rändern tun sich auf.  Dann Spüre ich die Schräglage der Gleise und durch das Fenster hinaus beobachte ich, daß unser Zug sich unter die Oberfläche wühlt, wie ein riesengroßer Regenwurm. Schwarze Finsternis umgibt uns für wenige Sekunden bevor die Innenbeleuchtung der Bahn anspringt. In der Fensterscheibe sehe ich nun Sveta, wie sie sich umsieht, versucht unbemerkt Leute zu beobachten. Immer wieder sehe ich, wie sie sich dabei ertappt, jemanden zu lange und zu direkt anzusehen.&lt;br /&gt;Ich beuge mich zu meinem Rucksack hinab und wühle darin. Eigentlich suche ich nichts bestimmtes, gebe nur vor etwas finden zu wollen. Dabei mustere ich dieses Mädchen. Ich stelle fest, daß sie noch etwas unbeholfen ist. Wahrscheinlich ist sie nicht von hier, lebt noch nicht lange in der Stadt.  Während sie den Linienplan begutachtet, wirkt sie verloren, als wüßte sie nicht wo sie ist. Sie studiert ihn viel zu lange.  Ich fische zwei Bierdosen aus dem alten zerschlissenen Rucksack und reiche ihr eines. Etwas perplex hält sie es fest, während ich das meine öffne — &lt;span style="font-style:italic;"&gt;zisch-klack&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;„Woher kommst du?“ frage ich aus dem blauen heraus.&lt;br /&gt;„Was meinst du?“ kommt eine Gegenfrage.&lt;br /&gt;„Naja ich merke einfach, daß du noch nicht lange in Frankfurt lebst.“&lt;br /&gt;„Ich bin aus Rostock.“ sagt sie dann.  „Bin wegen dem Studium hier. Germanistik.“ Ein zuckersüßes lächeln umspielt ihren Mund. Jetzt kann ich auch ihren leichten Akzent einordnen.&lt;br /&gt;Der Hauptbahnhof zieht vorbei, wird langsamer. Der Zug hält. Wieder strömen Massen herein und heraus. Tausend Gesichter in zwei Minuten. Keines bleibt lange im Blickfeld. Graue Götterkacke auf dem Weg ins Irgendwo. &lt;br /&gt;Alles beruhigt sich wieder etwas bei der Abfahrt, aber wie immer gibt es noch den einen oder anderen Reisenden, der mit seinem viel zu vollgepackten Koffern versucht einen Platz für sein zersessenes Arschfleisch zu finden.&lt;br /&gt;Ich beginne mir eine Zigarette zu drehen, da fällt mir ein, daß ich wenigstens ein kleines bisschen Gentleman sein sollte und frage Sveta: „Möchstes du auch eine haben?“&lt;br /&gt;„Danke, aber ich hab.“ Sie lächelt.&lt;br /&gt;An der nächsten Station verlassen wir den Zug und begeben uns an die Oberfläche um zu Rauchen. Ein paar dieser flacheren Häuser scheinen vor dem Hintergrund der Bankentürme das Stadtbild hier zu dominieren. Am Himmel ist immer mehr Blau zu sehen. Und ab und an treffen uns sogar ein paar Sonnenstrahlen. In der Nähe öffnet ein Dönerhaus. Zwei Leute tragen diese Kreidetafeln auf die Straße.&lt;br /&gt;Dann schaue ich Sveta an. Ihr ist kalt, das sehe ich und lege meinen Arm um sie. Sie schaut zu mir auf und lächelt wieder so dermaßen bezaubernd.&lt;br /&gt;„Wollen wir einen Çay trinken?“&lt;br /&gt;„Gerne.“ Ihre Augen leuchten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sitzen wieder an der Station, aufgewärmt von türkischem Tee. Ich beobachte einen Mann der in unserer Nähe steht. Offensichtlich betrunken versucht er etwas aus seinen Taschen zu holen und stülpt sie sich dabei nach außen. Sveta wird ebenfalls auf ihn aufmerksam und kichert leise.&lt;br /&gt;„Was ist denn mit dem?“ fragt sie.&lt;br /&gt;„Voll, würde ich mal vermuten.“&lt;br /&gt;„Oh.“&lt;br /&gt;„Ja. Ich denke er wird sich betrunken haben. Danach war er sicher im Bahnhofsviertel und wie er aussieht hat er bestimmt keinen hochbekommen. Schau nur, wie unbeholfen er seine Fahrkarte sucht. Aber er wird sie gleich in seiner Geldbörse finden.“ — was er in diesem Moment auch tut — „Siehst du? Ein typischer Fall von &lt;span style="font-style:italic;"&gt;zu viel am falschen Tag&lt;/span&gt; ist das.“&lt;br /&gt;Sveta lacht. „Du bist witzig, Ben.“&lt;br /&gt;Ein paar Momente später vernehmen wir auch schon das Geräusch eines einfahrenden Zuges.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://stylespion.de/frankfurt/6405/" target="_blank"&gt;&lt;img width="424" src="http://img854.imageshack.us/img854/7762/frankfurtd.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-88891564945059484?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/88891564945059484/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/11/tiefenpeeling-iii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/88891564945059484'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/88891564945059484'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/11/tiefenpeeling-iii.html' title='Tiefenpeeling III'/><author><name>/root</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05859424531608553416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='18' src='http://4.bp.blogspot.com/_aEF4QjR5iSY/TCL8VF3PmtI/AAAAAAAAAF4/nDtQeFfHlz8/S220/SDC10811-ani-gif.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-7234184118040485707</id><published>2011-11-14T04:51:00.007+01:00</published><updated>2011-11-14T11:25:39.418+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erzählung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schönheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gras'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Suche'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zweisamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Selbstfindung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tiefenpeeling'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fiction'/><title type='text'>Tiefenpeeling II</title><content type='html'>Neben mir sitzt seit ein paar Minuten ein Mädchen. Schön ist sie. Schlank, vielleicht eins-siebzig groß, etwa 45 Kilo leicht, langes dunkles Haar, große braune Augen und volle Lippen. Sie ist gänzlich in schwarz gekleidet und auf ihrem rechten Oberarm prangt eine norwegische Flagge. Wahrscheinlich eine von diesen … äh … Johnny sagt immer „Bläckmetlerinnen oder so“.&lt;br /&gt;Ich krame in meinen Taschen und hole meinen Tabakpäckchen sowie Longpapers heraus. Zum Glück ist es in diesem Glasabteil windstil. Ich nehme also etwas Gras und Tabak aus dem Päckchen, mische beides auf einem Paper grob zusammen bevor ich alles zu einem Joint zusammenrolle.&lt;br /&gt;Ich tippe das Mädchen an, schaue fragend und zeige ihr die Lunte. Sie lächelt und nickt. Also rauche ich jetzt mit einer völlig fremden, aber gutaussehenden, Frau am Arsch von Frankfurt eine Joint auf einer Übertagestation der U-Bahn. Das hätte ich mir heute früh nicht erträumen lassen.&lt;br /&gt;„Ich bin Ben, wie heißt du?“ frage ich plötzlich.&lt;br /&gt;„Sveta.“ sagt sie und reichte mir die Hand. „Schön dich kennenzulernen, Ben.“&lt;br /&gt;Ich erwidere den Händedruck und sage: „Gleichfalls, Sveta.“&lt;br /&gt;Sie hat ein süßes Lächeln.&lt;br /&gt;„Was treibt dich um diese Uhrzeit an dieses Ende der Stadt?“ fragt sie mit einem Mal und überrascht mich damit. Wie soll ich ihr jetzt erklären, daß mir langweilig war und ich mir eine Tageskarte für die U-Bahn gekauft habe.&lt;br /&gt;Und da tue ich es eben einfach so, wie man es tut.&lt;br /&gt;„Ja weißt du, ich habe mir aus Langeweile eine Tageskarte für die U-Bahn gekauft und bin in den ersten Zug gestiegen, der durchfuhr.“ Ich lache leise und schaue auf den Betonboden. „Bald werde ich wieder in irgendeinen dieser Züge steigen und an einer anderen Stelle der Stadt auf einem Bahnsteig sitzen und mich umsehen, hinsetzen, über nichts nachdenken und einfach nur die Stadt von unten beobachten.“&lt;br /&gt;„Das klingt wundervoll.“ flüstert sie beinahe unhörbar.&lt;br /&gt;„Ich habe dabei nicht wirklich Schönheit und Wundervolles im Sinn gehabt.“ sage ich und fahre fort, „Irgendwie konnte ich nicht Heim. Es erdrückt mich dort“ — Warum erzähle ich ihr das? — „und die Stadt lenkt mich ab.“&lt;br /&gt;„Kann ich ...“ beginnt sie, bricht aber plötzlich ab.&lt;br /&gt;„ … mich begleiten?“&lt;br /&gt;„Ja.“ ein Flüstern nur.&lt;br /&gt;„Es wäre mir eine Ehre.“ antworte ich, bevor sie es sich anders überlegen kann.&lt;br /&gt;Sie drückt den Joint mit dem Absatz ihres linken Stiefels aus, steht auf und geht zum Fahrkartenautomaten. &lt;br /&gt;Ich schaue mir die Überdachung an. Modernes Wellblech — das Eckige, nicht das Runde von früher. In den Vertiefungen sind Neonröhren. Gerade sind sie nicht eingeschaltet und man sieht wie verschmutzt sie sind.&lt;br /&gt;„Hey!“ höre ich Sveta neben mir.&lt;br /&gt;Ich stehe auf und schaue in Richtung Stadtrand, sehe eine Bahn kommen.&lt;br /&gt;„Nehmen wir die?“ fragt sie lächelnd.&lt;br /&gt;„Warum nicht?!“ antworte ich und grinse.&lt;br /&gt;Das Mädchen hakt sich bei mir ein und wir stellen uns an den Bahnsteigrand.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Es ist sicher nicht verkehrt eine Begleitung zu haben&lt;/span&gt;, denke ich und lächele in mich hinein.&lt;br /&gt;Vor uns öffnen sich die Türen und ein Schwall Menschen quillt heraus. Allerdings scheinen Sveta und ich eine Respektbarriere zu besitzen die niemand aus der grauen Masse zu durchbrechen wagt oder gar fähig ist. Es ist wirklich nicht verkehrt eine Begleitung zu haben und meine ist gerade wahrlich wundervoll.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://view.stern.de/de/picture/Schwarzweissfoto-Frankfurt-am-Main-U-Bahn-Bockenheimer-Warte-2011984.html" target="_blank"&gt;&lt;img width="424" src="http://img100.imageshack.us/img100/4496/schwarzweissfotofrankfu.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-7234184118040485707?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/7234184118040485707/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/11/tiefenpeeling-ii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/7234184118040485707'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/7234184118040485707'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/11/tiefenpeeling-ii.html' title='Tiefenpeeling II'/><author><name>/root</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05859424531608553416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='18' src='http://4.bp.blogspot.com/_aEF4QjR5iSY/TCL8VF3PmtI/AAAAAAAAAF4/nDtQeFfHlz8/S220/SDC10811-ani-gif.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-5119975807167293880</id><published>2011-11-11T15:26:00.002+01:00</published><updated>2011-11-11T15:31:12.449+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nacht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tod'/><title type='text'>Eldorado</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich öffne die Augen, aber es bleibt schwarz. Ich höre das Brabbeln eines V8-Motors im Leerlauf irgendwo links von mir. Warum kann ich nichts sehen? Der erste Gedanke: "Scheiße, ich hab zu viel von dem selbstgebrannten Wodka gesoffen.". Dann der Verstand leise: "Es ist Nacht, Holzkopf." Okay, es ist also finsterste Nacht, ohne Sonne, Mond und Sterne und ich liege auf etwas, das sich wie eine Isomatte auf einer alten Matratze anfühlt. Nicht weit weg steht ein Auto mit laufendem Motor. Der Luft nach zu urteilen bin ich nicht in einem geschlossenen Raum. Außerdem fühlt sich der Boden unter der Matratze kalt und feucht an, wie Asphalt oder rauher Beton sich nachts eben anfühlt. Ich richte mich langsam auf und krieche auf allen Vieren herum, bis sich das unsaubere Grummeln des Motors direkt neben mir befindet. Taste nach dem Auto. Meine Finger berühren kaltes Metall, eine Kante, dann, knapp darunter einen Reifen. Kalt. Also steht das Auto wohl schon länger hier. Warum ist der Motor an? Ich krabbele weiter, die linke Hand auf dem Boden vor mir, die rechte am Kotflügel entlangstreifend, auf der Suche nach einem Türspalt. Da ist der Spalt, einen halben Meter weiter auch der Griff. Ist aber abgeschlossen. Ich wage es aufzustehen und tapse mit vorsichtigen Schritten um das riesige Fahrzeug herum. Es ist wohl ein amerikanisches Coupé aus den Fünzigern oder Sechzigern, jedenfalls den ausladenden Karosserieelementen nach zu urteilen. Senkrechte Flossen über den hinteren Kotflügeln, projektilförmige, spitz zulaufende Rückleuchten. Ziemlich sicher ein Cadillac Eldorado. Aus der ersten Generation. Da ist die andere Tür. Nicht verschlossen. Ich öffne sie und die Innenraumbeleuchtung brennt mir Löcher in die Netzhäute. Mit tränenden Augen blinzle ich ins Fahrzeuginnere, drehe mich sofort wieder um und kotze auf meinen Schatten. Nachdem sich mein Magen wieder etwas beruhigt hat und mein Kopf sich mit der Szenerie abgefunden hat, zerre ich den mehr oder weniger kopflosen Typ von Fahrersitz und löse seine Finger von der vollkommen mit Blut und Gehirnfetzen versifften Schrotflinte, bevor ich anfange, ihn und meinen neuen Wagen nach weiteren nützlichen Gegenständen zu durchsuchen...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-5119975807167293880?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/5119975807167293880/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/11/eldorado.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/5119975807167293880'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/5119975807167293880'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/11/eldorado.html' title='Eldorado'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-3752700431049706496</id><published>2011-11-10T08:59:00.001+01:00</published><updated>2011-11-10T09:01:01.043+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krieg'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Suche'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fantasy'/><title type='text'>Rast am Irken-Riff</title><content type='html'>Nillias hielt einen Moment inne, schloss die Augen und nahm einen tiefen Atemzug, welcher ihm die Meeresluft tief in seine Lungen pumpte. Er vermisste den Wind, erhoffte sich sogar einen Sturm, jedoch war er sich bewusst, dass hier an den endlos hoch scheinenden Klippen des Irken-Riffes nie auch nur ein Windhauch vorbeizog. "Das Riff ist so voller böser Seelen, dass selbst der Atem der Götter vor diesem Schauplatz zerstaubt.", flüsterte Sedan. Sein flüstern verwandelte sich an den Wänden der Klippe zu einem unheimlichen Echo, welches Nillias frösteln ließ. Weit unter ihnen befand sich die sich bis zum Horizont ziehende Golgatha der Zwerge. Sie mussten irgendwo hinter ihnen in den verschlungenen Gängen des Androth-Berges lauern. Nillias zog das Schwert aus seiner Lederscheide, welche durch die zahllosen Kämpfe bereits rissig war. Das Schwert hingegen, welches ihm sein Vater vermachte, als die Zeiten noch besser waren, schien makellos und die eingravierten Sprüche der alten Magier waren zwar von festgekrusteten Blut überzogen, jedoch waren sie noch einwandfrei zu lesen. "Es ist mein Geist, nicht mein Schwert, welcher dich tötet.", flüsterte Nillias. "Und es ist die Bedeutungslosigkeit, nicht die Fäulnis, welche dich in in das Nichts auflöst.", beendete Sedan. Sie schauten sich einen Moment in die Augen und setzten ihre Reise gen Heimat fort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/qterCE6F3RM" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;geschrieben während jenes Lied gehört wurde.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-3752700431049706496?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/3752700431049706496/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/11/rast-am-irken-riff.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/3752700431049706496'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/3752700431049706496'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/11/rast-am-irken-riff.html' title='Rast am Irken-Riff'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/qterCE6F3RM/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-8863451122463743549</id><published>2011-11-09T10:40:00.003+01:00</published><updated>2011-11-09T11:02:56.287+01:00</updated><title type='text'>Amphetamin II</title><content type='html'>"Naja, nachdem er sich halt vollgeschissen hatte, meinte er nur noch flennend zu uns, wie schwer es doch sei ein Einzelkind zu sein. Er habe aus Rebellion bereits angefangen sein Zimmer partiell anzuzünden und, warte mal..." Sega legte sich eine weiter Bahn zurecht und sog sie durch sein linkes Nasenloch in die Tiefen seines Körpers, als würde einfach alles an und in ihm aus einem organischen Staubsauger bestehen. Nachdem die Bahn weg war, atmete er noch einmal tief ein, damit auch nichts aus der Nase fiel und während eine Träne aus seinem linken Auge, welches direkt über dem Speed-Staubsauger saß lief, beendete er den Satz: "...naja und dann ist er mit 'nem Cutter-Messer auf sein Mobiliar und so weiter losgegangen. Letzten Endes hat er drei Löcher in sein Plüsch-Pikachu geschnitten und das penetriert er jetzt regelmäßig." Lucy sah auf: "Kann ich bezeugen man, das Teil is' knüppelhart, ist kaum noch als Plüschtier zu erkennen."&lt;br /&gt;Ich nahm die von Sega vorgelegte Bahn dankend an und etwa zwei Minuten später lief mir ein ekelhaft bitterer Geschmack den Rachen hinunter. Ich schaute auf die Uhr. 10:30. Verdammt, seit 36 Stunden nicht geschlafen und das Bedürfnis nach einem Bett schwand bei jedem Nachlegen und verzog sich zurück in eine dunkle, mit minimal dekorierte Ecke.&lt;br /&gt;"Ich müsste mal molchen.", quoll es mir aus dem Mund.&lt;br /&gt;"Na da hinten links is' die Toilette. Weißt du doch."&lt;br /&gt;"Jaman, aber Mikel hängt da schon seit 'ner Stunde und kotzt permanent."&lt;br /&gt;Da sieht man es ein weiteres Mal. Gras und Alkohol bringen dich zum Kotzen, alsbald du nur eine Gräte bewegst. Amphetamine hingegen...&lt;br /&gt;"Ach dann piss' halt in's Waschbecken."&lt;br /&gt;Ich nahm seine Aussage wahr, legte sie jedoch in meinem Unterbewusstsein ab. Noch könnte ich warten. Später würde ich vielleicht darauf zurückgreifen.&lt;br /&gt;Stattdessen stand ich auf und schleppte mich, Selbstgespräche führend in Richtung Toilette.&lt;br /&gt;Klopfen.&lt;br /&gt;"Ey Mikel."&lt;br /&gt;Von der anderen Seite der Tür hörte man ein leises Röcheln.&lt;br /&gt;"Ich komm jetzt rein man."&lt;br /&gt;Ich öffnete die Tür und sah meine Kumpanen mit dem Kopf in der Kloschüssel, wild kotzend.&lt;br /&gt;Zurück in's Wohnzimmer.&lt;br /&gt;"Lasst den mal umlagern oder so."&lt;br /&gt;Danach ging alles ganz schnell. Zwei Typen liefen gen Toilette, verfrachteten Mikel's Kopf in einen Eimer und schleppten ihn in ein separates Zimmer, wo er neben des Kotzens noch ein wenig schlafen konnte.&lt;br /&gt;Ich spülte, bevor ich pisste, pisste, schaute mir mein Urin an, empfand es als leuchtend, strahlend, spülte noch einmal, wusch mir Hände und Gesicht und dann war ich wieder im Wohnzimmer.&lt;br /&gt;Sega zockte FIFA2012 auf seiner XBOX und Lucy chillte im Sessel rum. Die beiden Typen, welche eben noch Mikel in das andere Zimmer verfrachteten, standen nun auf dem Balkon und unterhielten sich über Liedermacher. Die Stimmung war an sich sehr entspannt, bis Lucy das Schweigen brach.&lt;br /&gt;"Ey Soma?"&lt;br /&gt;"Hm?"&lt;br /&gt;"Ich bin untersext."&lt;br /&gt;"Dito. Lass uns zusammen tun, um dieses Problem zu beheben."&lt;br /&gt;Lucy sah zwar schon ziemlich verbraucht aus, speckige Haare, Augenringe ohne Ende und dünne Zahnhälse und wahrscheinlich würde sie ohne Gleitcreme nicht einmal mehr feucht werden, aber der Trieb siegte und ich verzog mich mit ihr in Sega's Zimmer.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-8863451122463743549?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/8863451122463743549/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/11/amphetamin-ii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/8863451122463743549'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/8863451122463743549'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/11/amphetamin-ii.html' title='Amphetamin II'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-1352341296607301376</id><published>2011-11-09T10:35:00.001+01:00</published><updated>2011-11-09T10:37:23.046+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nacht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einsamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tankstelle'/><title type='text'>Dinner bei Tom - Tom's Abend</title><content type='html'>Es war eher ein stummes Gewitter. Man sah zwar die Blitze, wie sie den Himmel für Sekundenbruchteile erleuchteten, jedoch kam es einem eher so vor, als würde irgendwer aus einer dunklen Ecke heraus Fotos schießen. Der Stadtverkehr übertönte einfach den Donner, welcher noch viel zu weit weg erschien. Der Regen war nach Tagen endlich ein richtiger Regen geworden. Ergiebig. Große Tropfen klatschten um mich herum auf das Kopfsteinpflaster und hinterließen winzig kleine Pfützen bei jedem Aufschlag. Die letzten Tage war es eher ein Nieselregen und die Kleidung war durchgeweicht und man wusste überhaupt nicht warum. Durch den Regen brachen sich die suchenden Lichter von Scheinwerfern, die sich langsam auf dem Parkplatz nach vorn tasteten. Es wehte bloß ein schwacher, aber dennoch recht kalter Wind. Ungewöhnlich für mitte Juli. Erschrocken warf ich meine Zigarette weg, welche in den letzten paar Minuten langsam vor sich hin glomm, anstatt von mir geraucht zu werden. Ich hasse Brandnarben, die schmerzen noch tagelang. Ich hatte zwar keine Lust noch eine zu rauchen, zündete mir jedoch umgehend danach eine Weitere an, nur aus diesem Gedanken, eine Kippe  aufzurauchen, da es mir ansonsten immer so unfertig vor kam. Nach zwei Zügen und einem kurzen Blick auf die Uhr, verwarf ich den Gedanken den Glimmstängel leerzusaugen und flüchtete zurück durch die Tür des Personaleingangs.&lt;br /&gt;"Tom, die Kunden stapeln sich fast schon."&lt;br /&gt;"Hm, ich geh' gleich vor."&lt;br /&gt;"Irgendwie geht's dir in letzter Zeit nicht ganz so gut, hab' ich das Gefühl."&lt;br /&gt;"Später, Martha, ja?"&lt;br /&gt;Martha war das Mädchen aus der Vorschicht. Wir arbeiteten beide in der selben Tankstelle. Ich setzte diese überaus alberne Mütze und ein gekünseltes Lächeln auf und stellte mich hinter den Tresen. "So, wer ist denn der nächste?"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-1352341296607301376?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/1352341296607301376/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/11/dinner-bei-tom-toms-abend.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/1352341296607301376'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/1352341296607301376'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/11/dinner-bei-tom-toms-abend.html' title='Dinner bei Tom - Tom&apos;s Abend'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-3220637649662965500</id><published>2011-11-09T03:44:00.012+01:00</published><updated>2011-11-14T11:26:07.426+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedankenfetzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erzählung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alkohol'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kälte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tiefenpeeling'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fiction'/><title type='text'>Tiefenpeeling I</title><content type='html'>Der Geruch von warmem Gummi liegt in der Luft und doch ist es arschkalt. Die Fliesen an den Wänden sind dreckig. Die Leute auf den Metallsitzen davor zum Teil ebenfalls. Da Sitzt ein Banker neben Oma Krause aus dem Altersheim und Peter Fragmichnicht steht zwei Meter weiter, traut sich nicht einmal den versifften Punk – mich –  vor ihm nach einer Zigarette zu fragen.&lt;br /&gt;Ich rauche, frage mich, was ich heute tun soll. Hab ja eh keinen Job. Viel Geld in der Tasche hab ich auch nicht, aber es reicht irgendwie für eine Tageskarte durch Frankfurt. Warum sollte ich das nicht mal nutzen. Hab ich noch nie gemacht. Der stumme Peter guckt kurz hoch und sieht sich um, stiert danach wieder auf den Boden wie ein lethargischer Rhesusaffe auf kaltem Entzug.&lt;br /&gt;Langsamen Schrittes, ich merke immer noch dieses psychosomatische Beben in den Knochen, gehe ich also zum Fahrkartenautomaten, wähle die scheiß Tageskarte und stopfe meine verdammten letzten zehn Euro in den Geldschlucker vor mir. Nach ein paar Sekunden ist das Papier bedruckt und etwas Rückgeld klappert hinterher.&lt;br /&gt;„Dreifuffzig!“ murmele ich so vor mich hin, wie ich es in der Hand halte. Die Bahnhofsdurchsage kündigt gleichzeitig den einfahrenden Zug an. Ich blicke mich um. Am Ende des Bahnsteigs sehe ich zwei Ordnungsbullen. &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Na heute aber nicht&lt;/span&gt;, denke ich dann bei mir und lasse die Zigarettenkippe fallen, trete einmal drauf, kicke sie unter den Automaten.&lt;br /&gt;Ich drehe mich um.&lt;br /&gt;Der stumme Peter steht plötzlich wieder dicht neben mir. Was hat der Typ eigentlich? Ich weiß nicht einmal wie er wirklich heißt. Er steht immer nur in dieser Station herum und macht eigentlich nichts. Unheimlicher Kerl.&lt;br /&gt;Der Zug fährt ein und haufenweise Menschen quellen aus ihm heraus. Ja sie quellen. Wie zäher Honig oder Schleim. Oh, Schleim. Ja das gefällt mir. Sie quellen heraus wie Schleim. &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Grüner ekliger, verschissener Nasenrotz.&lt;/span&gt; Der Scheiß der einem direkt die Arschhaare zu Berge stehen läßt.&lt;br /&gt;Bei dem Gedanken schmunzele ich vor mich hin und merke gar nicht, wie ich in den Zug steige und mir eine Platz suche. Auf jeden Fall sitze ich mit einem Mal auf einem dieser grauenhaft gepolsterten Plätze und habe meinen 12 Jahre alten Armeerucksack zwischen die Unterschenkel geklemmt, jedoch nicht ohne mir vorher eines dieser widerlichen Dosenbiere herauszufischen.&lt;br /&gt;Eine Frau geht vorbei und guckt mich strafend an. Sie sieht ganz gut aus aber ich interessiere mich nicht wirklich dafür und rotze ihr nur ein grimmiges „Was guckst'n so!“ entgegen.&lt;br /&gt;Der Zug fährt ab und geleitet mich in die Unterwelt. Schwarze Wände huschen an mir vorbei und Nach ein paar Stationen sitze ich auch schon nicht mehr allein in diesem Viererabteil – nennt man das so? Ich weiß das echt nicht!&lt;br /&gt;Neben mir sitzt eine Ziemlich fette Frau mit üblem Körpergeruch, aber ich bin wahrscheinlich nicht viel besser, wo ich doch seit drei Tagen nicht geduscht hab. Vor mir ist ein Junges Mädchen, wahrscheinlich nicht einmal halb so alt wie ich, und guckt aus dem Fenster. Vielleicht fährt sie gerade in die Schule oder so etwas. Daneben ein Bulle der gähnt wie ein Scheunentor. Vielleicht hat er Nachtschicht gehabt. Auf seinem Hemd kann ich zumindest eindeutig Kaffeeflecken und einen klecks Puderzucker, wie man ihn für Donuts verwendet ausmachen. Klischeescheiße, ich glaubs nicht. In Wirklichkeit würde es sich wohl als Koks herausstellen.&lt;br /&gt;An der nächsten Station steige ich aus. Sie ist oberirdisch und ein kalter Wind zieht durch. Auch meine Zigarette will nicht wirklich angezündet bleiben, also werfe ich sie weg. Ein letzter Schluck vom Bier und dann stecke ich die Dose zurück in meinen Rucksack. Ist doch Pfand drauf.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/21443855" target="_blank"&gt;&lt;img width="424" src="http://img.fotocommunity.com/Bearbeitungs-Techniken/HDRI-TM/U-Bahn-Frankfurt-a21443855.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-3220637649662965500?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/3220637649662965500/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/11/tiefenpeeling-i.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/3220637649662965500'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/3220637649662965500'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/11/tiefenpeeling-i.html' title='Tiefenpeeling I'/><author><name>/root</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05859424531608553416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='18' src='http://4.bp.blogspot.com/_aEF4QjR5iSY/TCL8VF3PmtI/AAAAAAAAAF4/nDtQeFfHlz8/S220/SDC10811-ani-gif.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-2111351638659993431</id><published>2011-09-01T15:26:00.002+02:00</published><updated>2011-09-01T15:30:09.977+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Trennung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Suizidal'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liebe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einsamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alkohol'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gras'/><title type='text'>Klick</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Da ist er, der berühmte nächste Morgen, an dem man eigentlich durch Kopfschmerzen und Schnapsatem hindurch sowas wie eine universale Wahrheit zu erkennen glaubt. Der Moment wenn man merkt, dass etwas "Klick" gemacht hat und plötzlich alles wieder gut ist. Aber Bullshit. Nichts ist gut, mein Atem riecht nach Kotze und Schnaps, mein Kopf fühlt sich an wie ein Fledermausnest in einer läutenden Kirchenglocke, aber da hört die Verwandschaft zu dem von früher bekannten Nächster-Morgen-Gefühl auch schon auf. Der Schalter ist kaputt, er macht nicht "Klick", sondern höchstens noch "Krx". Irgendwas hat ihn verklebt oder verkantet. Hab ich ihn vielleicht selbst mit ner halben Rolle Panzerband festgetaped, weil ich Angst hab vor diesem leisen, aber bestimmten "Klick"?&lt;br /&gt;Ratlos stolpere ich zum Waschbecken und halte den Kopf unter eiskaltes Wasser, aber außer noch mehr Kopfschmerzen bringts nichts. Wie fängt man denn so einen Tag an? Keine Ahnung, keine Erfahrung damit. Rastlos tigere ich durchs Haus, stoße zweimal fast mit Frank zusammen, der irgendwas sucht, trinke zwei Tassen Kaffee, muss davon kotzen, will mir ne Tüte bauen, muss aber feststellen dass das Gras verschwunden ist (das sucht Frank also), begnüge mich mit ner filterlosen Zigarette, muss husten, schlucke den Kotzreiz gerade noch so wieder runter, fühl mich scheiße. Einfach scheiße. Nicht antriebslos oder gelangweilt oder depressiv, auch nicht einsam (hab ja Frank, der immer verzweifelter rumrennt), sondern einfach nur so als wär ich schon tot, ohne dass mans meinem Körper schon gesagt hat...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;iframe src="http://www.youtube.com/embed/mNSgvVIYcbE" allowfullscreen="" frameborder="0" height="265" width="430"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-2111351638659993431?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/2111351638659993431/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/09/klick.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/2111351638659993431'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/2111351638659993431'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/09/klick.html' title='Klick'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/mNSgvVIYcbE/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-1973029077586506548</id><published>2011-09-01T01:58:00.003+02:00</published><updated>2011-09-01T02:08:05.240+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Trennung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liebe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einsamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alkohol'/><title type='text'>Something About Us</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Mein Kopf fühlte sich an, als hätte irgendein verrückter Doc mir mit einem Laser jede zweite Zelle aus dem Hirn gebrannt. Leer fühlte es sich da oben an, verbrannt und irgendwie neblig. Ein leises Klappern hinter mir ließ vermuten, dass jemand versuchte, die Tür zu öffnen ohne dabei den Stuhl umzuwerfen, den ich davorgeschoben hatte, aber ich machte mir nicht die Mühe mich umzudrehen, sondern starrte weiter die bunt vor dem dunkelblauen Novembernachthimmel schimmernde Skyline an. "Weißt du Mann, manchmal is es zwar die Richtige, aber man selbst is nich der Richtige.", nuschelte Pete, lehnte sich rücklings an das Stahlgeländer und schob die Zahnbürste vom linken in den rechten Mundwinkel. "Ey!", blaffte ich ihn an, "Seh ich echt so aus wie jemand, der Beziehungstipps braucht von nem Typ, der seit zwei Tagen mit ner Zahnbürste in der Fresse rumrennt?!" Kurz starrte Pete mich ratlos aus seinen stahlfarbenen Augen an, grinste dann und hielt mir die Zahnbürste hin. "Willst du auch mal? Du stinkst wie ein Penner." Ich stierte ihn an. "Verpiss dich." Die Worte hatte ich eigentlich nur denken wollen, aber Petes einfaches Gemüt schien mir zu verzeihen, noch bevor ich auch nur an eine Entschuldigung denken konnte. "Okay, sag Bescheid wenn du was brauchst. Oder wenn dir jemand deine ungewaschenen Haare halten muss." Ohne ein weiteres Wort schob er sich die Zahnbürste wieder in den Mund, lächelte und verzog sich nach drinnen. Kurz überlegte ich, ihm nachzurufen, entschied mich dann aber doch dagegen, zog ein Haargummi aus der Tasche, band mir die Haare hinten zu einem Zopf zusammen und kotzte mal wieder auf die Straße.&lt;br /&gt;Während ich noch hustend die letzten Reste Magensäure hochwürgte, schoss mir durch den Kopf, dass Pete vielleicht gar nicht so sehr daneben gelegen hatte mit dem was er gesagt hatte. Natürlich war sie die Richtige. Aber war ich der Richtige? Und war die Zeit die richtige? Was hieß überhaupt richtig oder falsch? Kotzebrocken von den Mundwinkeln wischend beschloss ich, der Richtige zu sein. Gleich ab morgen früh...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;iframe src="http://www.youtube.com/embed/xkwwO_rc8G0" allowfullscreen="" frameborder="0" height="265" width="430"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-1973029077586506548?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/1973029077586506548/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/09/something-about-us.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/1973029077586506548'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/1973029077586506548'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/09/something-about-us.html' title='Something About Us'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/xkwwO_rc8G0/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-4325871469412117869</id><published>2011-08-25T02:36:00.002+02:00</published><updated>2011-08-25T02:41:10.709+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nacht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedankenfetzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben'/><title type='text'>Sterne</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Da ist sie wieder, die Sehnsucht nach dem Unerlebten. Es heißt, man könne etwas nicht vermissen wenn man es nicht kennt. Bullshit. Warum sitz ich denn hier, mit ner unangezündeten Kippe in der Fresse, mit eingeschlafenen Armen, und starre in die Sterne. Bestimmt nicht weil sie so schön sind. Sondern weil sie ein Symbol sind. Ein unzureichendes, kleines, popeliges, nicht mal halbwegs befriedigendes Symbol, aber das einzige das ich habe. Die einzige Rechtfertigung, die ich der in Hut und Mantel von dannen ziehenden Gelegenheit hinterherschmeißen kann.&lt;br /&gt;Ich kann mir doch auch nicht einfach einen Stern aussuchen und hinfliegen. Und wenn ichs könnte, dann würde ich nicht. Wäre ja loco. Bescheuert. Naja, und wenn man der Wissenschaft glauben kann, dann haben die Sterne ja auch längst Hut und Mantel an und verpissen sich. Und trotzdem lieg ich hier, die kribbelnden Arme von mir gestreckt, die unangezündete Kippe im Mundwinkel. Auf Asphalt. Und starre in den schwarzen Himmel mit den kleinen weißen Funkeldingern. Irgendwann werd ich mir nen Stern aussuchen. Hut und Mantel hab ich ja schon. Dann ist nichts mehr Bullshit und nichts ist loco. Dann ist alles drin.&lt;br /&gt;Alles.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-4325871469412117869?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/4325871469412117869/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/08/sterne.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/4325871469412117869'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/4325871469412117869'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/08/sterne.html' title='Sterne'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-3924102130683120176</id><published>2011-08-24T00:25:00.000+02:00</published><updated>2011-08-24T00:26:43.680+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alkohol'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Selbstfindung'/><title type='text'>Wolfs Jersey-Theorie</title><content type='html'>Also okay, wir saßen mal wieder an einem Mittwoch in der "Endstation",&lt;br /&gt;unserer Stammkneipe. Eigentlich hatte ich Frühschicht und musste um vier&lt;br /&gt;aufstehen, jedoch habe ich meist nur eine Motivation am Sonntag und Montag&lt;br /&gt;um 10 oder so ins Bett zu gehen. Mittlerweile war es halb zwölf und Moni,&lt;br /&gt;unsere Barfrau, brachte uns drei weitere Pils an den Tisch. Die Gespräche&lt;br /&gt;der letzten paar Stunden waren für Kneipenverhältnisse recht vielschichtig.&lt;br /&gt;Von Drogen über Politik bis hin zu Filmen. Jedenfalls glaubte ich, eine&lt;br /&gt;Vielschichtigkeit irgendwo erkennen zu können.&lt;br /&gt;Irgendwann kamen wir zu dem Thema Einsamkeit, Weltschmerz und Hoffnung in die&lt;br /&gt;übriggebliebene Menschenmeute, die sich nicht nach diesem ganzen Trend-scheiß&lt;br /&gt;richtet. Nachdem wir sämtliche gegenwärtigen Typen durchgekaut hatten, kam&lt;br /&gt;Wolf zurück vom Pissen und setzte sich wieder in unsere kleine Runde. Er zündete&lt;br /&gt;sich wortlos einen Cigarillo an und atmete tief und lang ein.&lt;br /&gt;So etwas wie ein Zeichen, das er etwas mehr, als lediglich ein paar Sätze und Konter&lt;br /&gt;zu bieten hatte.&lt;br /&gt;"Also ich möchte euch jetzt mal etwas erzählen.", begann er:&lt;br /&gt;"Ihr kennt doch alle den Film 'Dogma', oder? Da gibt es am Anfang diese Stelle, an der&lt;br /&gt;Ben Affleck mit Matt Damon am Flughafen sitzt und zu ihm meint, dass er es mag, wie die&lt;br /&gt;Leute sich empfangen und sich freuen. Ich traf irgendwann einmal den Umkehrschluss und&lt;br /&gt;dachte darüber nach, wie es den Menschen wohl ergeht kurz bevor sie fliegen.&lt;br /&gt;Also setzte ich mich einfach mal an den frankfurter Flughafen und studierte die Leute.&lt;br /&gt;Ich hatte den Nachmittag eh frei und fuck, was sollte ich sonst machen?"&lt;br /&gt;Die Geschichte schien wohl doch eine Längere zu werden, demnach bestellte ich mit einem&lt;br /&gt;dezenten Fingerzeig noch eine Runde für die kleine Gruppe, frumelte mir eine Pall Mall rot&lt;br /&gt;aus der 5-Euro-Packung und steckte sie mir unangezündet in den Mund.&lt;br /&gt;"Da war gar nix, ein wenig Freude, aber viel Angst. Und auf jeden Fall eine Menge an Leuten,&lt;br /&gt;die einfach so allein da saßen. Total frustrierend also. Etwa zehn Meter von mir entfernt&lt;br /&gt;saß eine Studentin. Ein wenig auf ihrem Laptop herumklimpernd, aber dennoch stillschweigend&lt;br /&gt;auf ihren Flug wartend. Ich kann euch heute nicht mehr sagen, weswegen ich das tat, jedoch&lt;br /&gt;setzte ich mich einfach so zu dem Mädel und fing ein Gespräch an.&lt;br /&gt;Ich: 'Hallo.'&lt;br /&gt;Sie: 'Hi.'&lt;br /&gt;Ich: 'Wohin fliegst du?&lt;br /&gt;Sie: 'Erfurt.'&lt;br /&gt;Ich: 'Na hast du denn niemanden, der dich hier her bringt?'&lt;br /&gt;Sie: 'Nee, keine Ahnung, alle im Stress...'&lt;br /&gt;Ich: 'Das doch scheiße...'&lt;br /&gt;Ihr Flug wurde ausgerufen und sie stand auf. Ich im gleichen Moment auch.&lt;br /&gt;Sie fragte mich noch, ob ich auch mit diesem Flieger Frankfurt verlassen würde.&lt;br /&gt;Ich verneinte und umarmte sie einfach still mit den Worten 'damit du wenigstens beim weg-&lt;br /&gt;fliegen das Gefühl hast, dich hätte jemand hier her gebracht und wird dich auf diese un-&lt;br /&gt;bestimmte Zeit vermissen.' Sie lächelte und wandte sich dann ab, um in ihren Flieger zu steigen.&lt;br /&gt;Ich hab' keine Ahnung ob ihr das irgendwas bedeutete, aber in dem Moment war es, als hätte&lt;br /&gt;ich einen Menschen tatsächlich glücklich gemacht. Auch wenn es nur für einen Moment war."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann hielt Wolf inne und zog sich verbal wieder in den Hintergrund zurück, während sich&lt;br /&gt;der Rest über Kevin Smith-Fiölme unterhielt. Wenn ich ihn flüchtig anschaute und in seine&lt;br /&gt;melancholisch blickenden Augen sah, sah ich, dass diese Umarmung für ihn viel mehr Wert hatte,&lt;br /&gt;als der zuhörende Stamm glaubte. Vielleicht viel mehr, als diese damalige Frau glaubte.&lt;br /&gt;Ich exte mein Bier, stand leicht torkelnd auf, fest in dem Bewusstsein dass diese dreieinhalb&lt;br /&gt;Stunden bis um vier zum Schlafen reichen und machte mich auf den Heimweg.&lt;br /&gt;Unterwegs schrieb ich Wolf noch eine SMS mit dem Inhalt "Auch dein Flieger kommt irgendwann."&lt;br /&gt;Erst am nächsten Tag erhielt ich die Antwort. "Danke."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-3924102130683120176?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/3924102130683120176/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/08/wolfs-jersey-theorie.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/3924102130683120176'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/3924102130683120176'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/08/wolfs-jersey-theorie.html' title='Wolfs Jersey-Theorie'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-8727458773108365600</id><published>2011-08-08T10:52:00.004+02:00</published><updated>2011-08-08T12:27:44.687+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liebe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedankenfetzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erzählung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Songs about Liz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nihilismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zweisamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Selbstfindung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fiction'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freundschaft'/><title type='text'>Verregnet</title><content type='html'>„Laut den örtlichen Behörden von Tuba City, Arizona  gab es bei dem Brand in dem Highway-Restaurant keine Überlebenden.“ – Die Nachrichtensprecherin schaute kurz auf ihre Notizen. – „Es wird vermutet, daß der Brand von den zur Zeit meistgesuchten Verbrechern der Vereinig- ...“ An dieser Stelle schaltete ich das TV-Gerät ab und streckte mich auf der Couch. Die Chipstüte am Fußende fiel raschelnd und knisternd herunter, verstreute ihren Inhalt auf dem Fußboden. Ein kurzer Anflug von Ärger, den ich jedoch sofort wegdrückte, überkam mich. Ich stand auf und räumte das Gröbste weg. Dann beseitigte ich den Rest.&lt;br /&gt;Es regnete eigentlich schon den ganzen Tag und dabei wollten Liz und ich uns eigentlich mit Tripp, Pete und Frank treffen. Ich schaute auf mein Mobiltelephon und legte es wieder fort. Ich gähnte und streckte mich wieder, rieb mir die Augen mit den Fäusten. Während ich so da saß packte mich immer mehr Langeweile. Am liebsten hätte ich mich wieder ins Bett gelegt, aber das wurde komplett von Liz beansprucht und sie mochte es gar nicht geweckt zu werden, also ließ ich sie schlafen. Ich rollte mir fix eine Zigarette und begab mich auf den Balkon um sie zu rauchen. Ich trat durch die Tür hinaus und sogleich trafen mich kleinste Tropfen feuchten Nieselregens. Das störte mich aber nicht. Ich kramte in meiner linken Hosentasche und dann in der rechten, nur um schlußendlich in meiner Sweaterjacke ein Feuerzeug zu finden. Unglaubliche Verpeiltheit. Ich zündete die Zigarette an und tat den ersten Zug. Bittersüßer Rauch quoll meinen Rachen hinab und füllte meine Lungen. Kurz hielt ich ihn ein und stieß ihn dann wieder aus. Der leichte Wind trug die Rauchwolke fort und der Regen zerstieß sie; bis sie nicht mehr erkennbar war vor dem Hintergrund des Grauen Himmels.&lt;br /&gt;Etwas strich über meinen Rücken. Ich drehte mich um.&lt;br /&gt;„Hey Süßer.“ säuselte Liz und lächelte mich verschlafen an.&lt;br /&gt;Sie kam langsam auf mich zu lehnte sich an mich und bewegte meine Zigarettenhand zu ihrem Mund um selbst einen Zug von der Zigarette zu tun. Sie genoß es richtig.&lt;br /&gt;„Hast du gut geschlafen?“&lt;br /&gt;„Hervorragend!“ &lt;br /&gt;„Wunderbar.“&lt;br /&gt;Ich streichelte durch ihr Haar und roch daran. Sie trug ein Aroma an sich, das mich dahinschmelzen ließ.&lt;br /&gt;„Was ist mit dem Treffen heute?“ fragte sie leise.&lt;br /&gt;„Ich weiß es nicht. Vielleicht sollte ich absagen und wir schauen einfach einen Film oder machen irgendwas anderes drinnen … das Wetter kotzt mich sowas von an heute.“&lt;br /&gt;„Ach Quatsch, Wolfi! Wir machen das. Laß dir nicht vom Wetter die Laune nehmen.“ antwortete sie  viel wacher, als sie eben noch war.&lt;br /&gt;„Na gut.“ sagte ich lächelnd.&lt;br /&gt;Sie drehte sich um, wackelte einmal kurz mit ihrem teuflisch heißen Hintern und ging wieder in das innere der Wohnung. Ich konnte mir ein gigantisches Grinsen nicht verkneifen. Das war immer so, wenn sie das tat.&lt;br /&gt;Als ich aufgeraucht hatte ging ich ebenfalls wieder hinein. Vor dem CD-Regal blieb ich stehen und nahm blind eine hinaus. Eine halbe Minute später ertönte &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Carry On Wayward Son&lt;/span&gt; von Kansas durch die Wohnung und hob meine Stimmung noch einmal erheblich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-8727458773108365600?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/8727458773108365600/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/08/verregnet.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/8727458773108365600'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/8727458773108365600'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/08/verregnet.html' title='Verregnet'/><author><name>/root</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05859424531608553416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='18' src='http://4.bp.blogspot.com/_aEF4QjR5iSY/TCL8VF3PmtI/AAAAAAAAAF4/nDtQeFfHlz8/S220/SDC10811-ani-gif.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-7212158532844170736</id><published>2011-07-27T21:47:00.002+02:00</published><updated>2011-07-27T21:50:24.834+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liebe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alkohol'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sex'/><title type='text'>Where is my mind?</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Während sich unsere Lippen vorsichtig zum ersten Mal treffen und ich mich noch frage, woher auf einmal das Feuerwerk vorm Fenster kommt, schleichen sich heimlich die ersten Akkorde von "Where is my mind" von den Pixies in meinen Kopf...&lt;br /&gt;Alles hätte so einfach sein können, so gewöhnlich, so bedeutungslos. Flirt, Kuss, Sex, fertig. Wie hätte ich denn mit so was rechnen können? Wieso können denn ein gar nicht mal so guter Song und ein illegales Kleinfeuerwerk mich dermaßen in die Scheiße reiten? Gefühle ex machinae oder was? Und jetzt sitz ich auf Emotionen, die ich nie wollte. Und auf nassem Waschbeton.&lt;br /&gt;Kalter Regen mischt sich auf meinem Gesicht mit warmem Salzwasser. In einem Spalt in den Betonplatten wächst ein Gänseblümchen. Es scheint sich gegen die schweren Regentropfen zu stemmen. Oder es will sich an ihnen betrinken.&lt;br /&gt;"Betrunkene Gänseblümchen sagen immer die Wahrheit", schießt es mir durch den Kopf. Aber ich scheiß auf Gänseblümchen.&lt;br /&gt;Und Wahrheit gibt es nicht.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-7212158532844170736?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/7212158532844170736/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/07/where-is-my-mind.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/7212158532844170736'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/7212158532844170736'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/07/where-is-my-mind.html' title='Where is my mind?'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-7860823443006506685</id><published>2011-06-21T02:11:00.002+02:00</published><updated>2011-06-21T02:13:51.022+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedankenfetzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben'/><title type='text'>Fake Memories</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Manchmal wünsche ich mich in diese ganz besondere Zeit zurück. Diese Zeit, die jeder anders erlebt hat und doch irgendwie alle gleich. Die Zeit in der man sich kollektiv mit karierten Nietengürteln und schwarzen Jeans individualisiert hat. Aber noch bevor der Kommerz das alles zunichte gemacht hat. Oder vielleicht war es auch da schon Kommerz, vielleicht war ich, waren wir alle einfach zu jung um Begriffe wie Individualität und Kommerz nicht durcheinanderzuwerfen. Vielleicht, vielleicht. Vielleicht war das ja die beste Zeit bisher. Die beste Zeit, die wir immer als die schlimmste in Erinnerung haben werden. Naja, wir warfen ja auch Liebe und Trieb in den Mixer um uns die raustropfende Brühe als puren Schmerz in die Adern zu drücken. Von hier aus sieht er so klein aus, so bittersüß-harmlos. Ein leichtes Ziehen in der Brust und melancholische, wirklichkeitsfremde Gedanken bringt er hervor. Merkwürdiges kleines Ding in meinem Kopf. Aber irgendwann macht es sowieso immer Zack! und man ist wieder in der Realität. Und ich weiß dann nicht, ob ich dahin zurückwill. Oder ob ich mir ne Platte von Paramore anmachen und noch ne Weile dableiben soll. Aber dann fällt mir ein, dass ich nie Paramore gehört hab. Zack!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-7860823443006506685?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/7860823443006506685/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/06/fake-memories.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/7860823443006506685'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/7860823443006506685'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/06/fake-memories.html' title='Fake Memories'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-4159456904954065481</id><published>2011-05-24T14:11:00.001+02:00</published><updated>2011-05-24T14:12:22.931+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Borderline'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Depressiv'/><title type='text'>2-face</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich stehe auf. Der Tag hat längst begonnen, Sonnenlicht mischt sich mit weißgrauen Wolkenschleiern und fällt vom Himmel. Ich bekämpfe den allmorgendlichen Kotzreiz mit einigen Zügen frischer Luft. Spüre wie der Dreck der Nacht aus meinen Lungen getragen wird und sich in unsichtbaren, stinkenden Schwaden mit dem Wind hin und her bewegt. Ich stelle mich vor den Spiegel und starre mir selbst in die Augen. Sie glitzern. Ein Melodramatiker hätte dieses Glitzern als ungeweinte Tränen bezeichnet. Meine Haare stehen nach allen Seiten ab, wie jeden Morgen. Aber nicht in der kruden Ästhetik des Punk, sondern in der abstoßenden Nicht-Ästhtetik meiner Person. Hektisch entferne ich die gröbsten Knoten, versuche Ordnung zu bringen in diese strähnige, mich anwidernde Unordnung. Ich schaue an mir herab. An dem maroden, mit unsauberer Haut überzogenen Knochengerüst. Und ekele mich vor der Art, in der Knochen und Sehnenstränge deutlich sichtbar ein Muster zeichnen. Ein Muster, das Minderwertigkeit bedeutet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich stelle mich unter die Dusche. Lasse heißes Wasser auf mich niederprasseln, bewegungslos, erstarrt in der Hoffnung, das Wasser werde mich auflösen und mitnehmen auf seinem Weg in die Kanalisation, langsam abkühlend und schließlich in einem Becken voll wässeriger Scheiße landend. Der Gedanke, dass ich das Becken voller Scheiße schon erreicht haben könnte, reißt mich aus der Starre und ich beginne, mir den sich stetig ansammelnden Dreck meiner bloßen Existenz vom Körper zu reiben, zusammen mit kleinen Hautstückchen. Dünne, blutige Wasserfäden bilden einen flachen Strudel zwischen meinen Füßen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich trete aus der Dusche, wische mit der Hand über den beschlagenen Spiegel und betrachte mich. Meine Augen glitzern nicht mehr wässrig, sondern strahlen ein wunderschönes Braun in die Welt, kein Knoten und keine abstehende Haarsträhne stört die perfekte Ich-Ästhetik. Nacheinander spanne ich die sich leicht unter der Haut abzeichnenden Muskeln an. Zufriedenheit durchströmt mich, Freude, und ein unbeschreibliches Gefühl von Sieg und Niederlage zugleich.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-4159456904954065481?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/4159456904954065481/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/05/2-face.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/4159456904954065481'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/4159456904954065481'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/05/2-face.html' title='2-face'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-6446730572969566033</id><published>2011-05-22T05:59:00.005+02:00</published><updated>2011-05-22T06:11:27.847+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachtgedanke'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einsamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erzählung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Drogen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Depressiv'/><title type='text'>Amphetamin 1</title><content type='html'>Sind wir denn nicht alle nur so etwas wie diese eigenartigen Hüllen, welche um die Zigarren sind, um sie aufzubewahren? Um irgendetwas in uns frisch zu halten, das es nicht verfällt? Wir klammern uns an den Gedanken, das der Inhalt so lang wie möglich erhalten bleibt, jedoch sind wir, wie eben schon erwähnt, die rostende Hülle und das Klammern und Krebsen bringt gar nichts, denn die Verpackung verfällt und wird dann irgendwann von der Tabakwarenhändlerin weggeworfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich meinen Kopf aus dem heruntergelassenen Fenster strecke, um einen Atemzug dieser Nachtluft zu inhalieren, tropfen mir die ersten, sporadisch fallenden Regentropfen dieses angebrochenen und angekotzten Morgens auf die Stirn und scheinen direkt auf meinem Gesicht zu versieden. Überhitzt, übernachtet, überlebt, einfach nur überallest. Ich drücke mit einer fast schon paranoiden Agression den Fensterheber und die Scheibe fährt mit der Gemütsruhe eines Rentners nach oben. In mir brodeln die letzten Spuren der vergangenen Nacht, mein Magen weist ein, durch zu viel Druckbetankung resultierendes Völlegefühl vor und in meinem Gaumen hat sich ein nicht wegspülbarer Restgeschmack des Speeds breitgemacht. Ich beuge, einer Kotzbewegung ähnlich, meinen Oberkörper in Richtung Fußraum und suche in meinem Rucksack nach der einen verbleibenden Flasche Bier. Die Gelenke meines rechten Mittelfingers bluten, da ich den ganzen Abend die Flaschen mit dem dort befindlichen Ring öffnete. So auch jetzt. Der herbe Geschmack dieses Gesöffs komplettiert den Ekel in meinem Mundraum, dennoch behalte ich die überteuerten Getränke inne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer zur Hölle spielt in diesem Moment Passenger von den Deftones? Wieso macht der Fahrer so etwas? Und allgemein, warum schweigt er? Und die wichtigste aller Fragen: warum hab ich sie heute Nacht gehen gelassen?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-6446730572969566033?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/6446730572969566033/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/05/amphetamin-1.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/6446730572969566033'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/6446730572969566033'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/05/amphetamin-1.html' title='Amphetamin 1'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-632877874409308315</id><published>2011-05-19T12:14:00.002+02:00</published><updated>2011-05-19T14:09:08.065+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Drogen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gras'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Humoreske'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='toilet story'/><title type='text'>toilet story IV</title><content type='html'>Ein weiteres Stück Salat fällt aus dem Döner in den Schoß des Fahrers, wo sich inzwischen so viel Grünzeug sammelt, dass ein geschickter Dönermann bestimmt einen vegetarischen Kinderdöner daraus zaubern könnte. Dann noch eine Tomatenscheibe und ein kleines Salatschnipselchen nebst einem Klecks Soße.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeglicher Versuch, Frank und Pete davon abzubringen, sich auf der Rückbank in spielerischer Zankerei und Balgerei zu verausgaben und dabei ständig an die vorderen Sitze zu stoßen war bisher gescheitert, was zusammen mit der Schwierigkeit, einen Döner mit nur einer Hand zu verspeisen wohl zu dem nicht mehr wirklich ansehnlichen Erscheinungsbild der blauen Jeans geführt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sichtlich entnervt lässt der Fahrer den Van auf einen Parkplatz rollen. Graues Klohaus, ein paar Steintische und -bänke, ein typischer Ort für die kleine Tüte zwischendurch. Die Hände halb nach dem Handschuhfach ausgestreckt fallen mir die großen, in schwarzer Farbe daraufgemalten Buchstaben auf. Auf jeder Hand ein X. Die unmissverständliche Erinnerung an die heute früh getroffene Vereinbarung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendjemand meinte mal, es gebe wohl kaum eine Stilrichtung, die in ihrer Bedeutungslosigkeit mit dem Straight Edge vergleichbar sei. Aber worin die Legitimation dieser Strömung in der amerikanischen Jugendkultur lag, wussten wir sehr genau. Wir hatten übertrieben, glücklich darüber, endlich nicht mehr dem Einfluss irgendwelcher Pillen unterworfen zu sein, und außerdem hocherfreut, dass wir uns der tschechischen Grenze langsam aber sicher näherten. Wir hatten übertrieben. Saumäßig. Und nachdem wir alle mehrmals unseren Magen- und Darminhalt wenig anmutig dem Gebüsch anvertraut hatten, wollten wir verständlicherweise einen derart unerquicklichen Über-Trip demnächst tunlichst vermeiden.&lt;br /&gt;Also Straight Edge.&lt;br /&gt;Bis zur Stadtgrenze.&lt;br /&gt;Von Prag.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-632877874409308315?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/632877874409308315/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/05/toilet-story-iv.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/632877874409308315'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/632877874409308315'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/05/toilet-story-iv.html' title='toilet story IV'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-331025845993214318</id><published>2011-05-19T11:23:00.002+02:00</published><updated>2011-05-19T12:13:48.493+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Drogen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gras'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Humoreske'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='toilet story'/><title type='text'>toilet story III</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Seit 20 Minuten gestaltet sich die Fahrt trotz mildem Wetter und schöner Landschaft relativ anstrengend. Größtes Ärgernis ist Pete, der davon überzeugt ist, dass die beiden Zitronenbonbons Einfluss auf seine Psyche genommen und ihn hyperintelligent und extrem arrogant gemacht haben. Alle Versuche, Ersteres zu widerlegen werden grundsätzlich von Zweiterem im Keim erstickt. Franks im Grunde recht gewiefte Methode der Symptombekämpfung stellt sich inzwischen als mindestens ebenso nervenaufreibend heraus, da er vorgibt, ebenfalls eine dieser quietschgelben Psycho-Pillen gefressen zu haben und sich nun in einem Höllentempo mit sich selbst darüber streitet, ob die Pille einen Redeflash oder eine dissoziative Persönlichkeitsstörung hervorgerufen habe. Der Clou an der Sache sei, erkläre ich dem Fahrer, dass ja die Wirkung jedes noch so abstrusen Medikamentes irgendwann nachlasse. Just in dem Moment bricht Frank die erlösende Diskussion vom Zaun, dass in spätestens einer Stunde der ganze Spuk vorbei sein müsse und radebrecht einige haarsträubend realitätsferne physiologische Scheintatsachen vor sich hin, die glücklicherweise ausreichen, um sein Alter Ego und -was wichtiger ist- Pete zu überzeugen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich beschließe, mich die besagte Stunde lang intensiv damit zu beschäftigen, möglichst eingeschlafen auszusehen und mir dabei per Kopfhörer die volle Dröhnung Fear Factory auf Lautstärke 22 zuzuführen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich aus dem vorgetäuschten, dann real gewordenen Schläfchen aufwache, steht der Van auf einem Parkplatz, die Sitzlehne wurde zurückgeklappt und unter meinem Kopf liegt ein Kissen, das ich am leicht floralen Duft als Franks erkenne. Floraler Duft im Sinne von: Stinkt nach Gras. Im letzten Moment widerstehe ich dem Impuls, mich herumzuwälzen und entgehe so dem plumpen Sturz aus dem Auto. Stattdessen stemme ich mich hoch und sehe die anderen an einem Steintisch sitzen und Dosenfutter mampfen. Guruhaft lächelnd greife ich ins Handschuhfach...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-331025845993214318?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/331025845993214318/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/05/toilet-story-iii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/331025845993214318'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/331025845993214318'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/05/toilet-story-iii.html' title='toilet story III'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-4744417646106134602</id><published>2011-04-25T16:08:00.003+02:00</published><updated>2011-04-25T16:16:49.423+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lyrik'/><title type='text'>Gesammelte Bruchstücke</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Habe heute mal meine alten Hefte durchsucht und ein paar Schnipsel an Worten gefunden, die ich irgendwann in Kurzgeschichten einbauen wollte. Da diese Fragmente schon verjährt sind, poste ich sie hier.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[...]&lt;br /&gt;und in der Stadt sieht man die Lichter in den Fenstern erlischen. Die Menschen flüchten sich in ihren Schlaf. Erzwingen die Träume. In der Hoffnung sie könnten die Realität für einen Moment sterben lassen. Doch einer ist noch wach. Der gute Herr Schicksal, der jeden dieser Stumpfmenschen überrascht, fickt und absticht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[...]&lt;br /&gt;Tag, Nacht, Tag, Nacht und die Sonne hüpft auf und ab und kein Schwein weiß warum sie das tut. Weil im Grunde genommen ist das auch egal denn Zeit ist sowieso nur ein Maßstab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;[...]&lt;br /&gt;augenpaare die sich treffen&lt;br /&gt;nur flüchtig im flug&lt;br /&gt;des blickes&lt;br /&gt;keine emotionen die da sind, waren, sein könnten&lt;br /&gt;kopf sinkt&lt;br /&gt;und die erinnerung an die augen&lt;br /&gt;welche vor sekunden noch&lt;br /&gt;deine wahrnehmung bestimmten&lt;br /&gt;werden verdrängt von der&lt;br /&gt;monotonie der kopfsteinpflaster&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-4744417646106134602?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/4744417646106134602/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/04/gesammelte-bruchstucke.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/4744417646106134602'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/4744417646106134602'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/04/gesammelte-bruchstucke.html' title='Gesammelte Bruchstücke'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-2796155239796291607</id><published>2011-04-14T23:35:00.001+02:00</published><updated>2011-04-14T23:36:47.416+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liebe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedankenfetzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lyrik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Borderline'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ficken'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Depressiv'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schönheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tod'/><title type='text'>Venus im Pelz</title><content type='html'>Küß mich, beiß mich, saug an meinem Schwanz und steck ihn dir ins Arschloch. Knie dich hin oder reit auf mir, das ist mir wahrlich gleich. Von Interesse ist nur die Sache. Lebe deine Vorlieben aus und nimm mich in dich auf. Ja du versteht. Du sollst mich ficken. Tu es wie keine andere vor dir. Pump mich leer. Noch einmal ist kein Problem. Dann können wir schlafen. Kuschel dich ruhig an mich während meine Suppe deine Beine hinab fließt. Du kannst es. Dann spüre ich deine schweren, von Erschöpfung geformten, Atemstöße an meinem Hals. Unsere Körper sind blutbeschmiert. Nicht dein Blut. Meines. Es sickert noch immer welches in in dicken Tropfen aus den tiefen Schnitten an meinem Arm. Irgendwo hinter dem lichter werdenden Nebel sexueller Extase vernehme ich Musik. Auch die drückende Schwere ist wieder da. Nein, schlaf doch bitte nicht jetzt. Drück mir lieber die Kehle zu oder stich mir das Messer dort in die Brust. Alternaiv fick mich einfach noch einmal.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-2796155239796291607?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/2796155239796291607/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/04/venus-im-pelz.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/2796155239796291607'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/2796155239796291607'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/04/venus-im-pelz.html' title='Venus im Pelz'/><author><name>/root</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05859424531608553416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='18' src='http://4.bp.blogspot.com/_aEF4QjR5iSY/TCL8VF3PmtI/AAAAAAAAAF4/nDtQeFfHlz8/S220/SDC10811-ani-gif.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-8293574588354567198</id><published>2011-04-13T16:41:00.001+02:00</published><updated>2011-04-13T16:43:25.680+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedankenfetzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Drogen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gras'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='toilet story'/><title type='text'>toilet story II</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Seit der Beseitigung des allgemeinen Fresswahns nimmt die Furzerei im Auto immer mehr Überhand. Meine verzweifelten Versuche, eine der Scheren zu ergattern, mit denen die anderen sich emsig befleißigen, kleine Streifen aus der dicken Luft herauszuschneiden, werden mit höhnischem Gelächter beantwortet. Shice. Ich drücke auf den Knopf für den Fensterheber und 130 km/h schnelle Luft bläst das fluide Patchwork aus Darmnebenprodukten in kleinen Wölkchen durch den Bus. Als endlich ein Großteil davon seinen Weg in die autobahnnahen Ländereien gefunden hat, muss Petes Hose samt Boxershorts ihnen leider folgen. Der Idiot wollte aus dem Fenster kacken, wovon Frank ihn abhalten musste. Dass er sich daraufhin saftig in die Buxe wursten würde, konnte keiner ahnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der Suche nach Erlösung von dem höllischen Gestank setze ich meine Kopfhörer auf und versuche meine Geruchsnerven mit "Wednesday 13" zu betäuben. Mäßig erfolgreich. Hoffentlich versuchen die Freunde in Blau uns zu kontrollieren. Wie lustig wäre denn das Gesicht des Ordnungshüters wenn er den Mief riechen würde. Und wenn er erst den Typ ohne Hose bemerkt, ist der YouTube-Hit doch wohl perfekt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In ein paar Kilometern werde ich den glücklichgrünen Beutel aus dem Handschuhfach holen, nebst einigen Longpapes und dem halben Flyer von irgendeinem Black-Metal-Konzert. Und dann werden wir auf einem von diesen Parkplätzen anhalten, wo so ein graubraunes Scheißhaus steht, den Sonnenuntergang in eine süßliche Rauchwolke hüllen und ihn in allen 13 Farben genießen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;/me out!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bitches!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-8293574588354567198?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/8293574588354567198/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/04/toilet-story-ii.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/8293574588354567198'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/8293574588354567198'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/04/toilet-story-ii.html' title='toilet story II'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-4516132019214774862</id><published>2011-04-12T04:27:00.002+02:00</published><updated>2011-04-12T04:32:29.476+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedankenfetzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Drogen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gras'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='toilet story'/><title type='text'>toilet story I</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Blaue Schilder oder Tankstellen fahren an mir vorbei, manchmal auch einer dieser Parkplätze mit den nach Schweiß, Pisse und Drogen stinkenden Toilettenhäuschen. Ihr wisst schon, diese graubraunen Klötze mit Türen aus poliertem Stahl, wo man jedesmal wenn man da pissen geht irgendwie damit rechnet, einem Perversen, Junkie, einfachem Assozialen oder sonstwem Unangenehmen zu begegnen. Die Teile, bei denen einem schon die Pisse entgegenschwappt wenn man nur die Tür öffnet. Vielleicht sollte man Warnschilder dran anbringen: "Nur mit Gummistiefeln betreten!". Und nebendran einen Shop für Einmal-Gummistiefel aufmachen. Mit einer kleinen Abteilung der spezielleren Art, damit endlich das Gewichse in den Kabinen aufhört...&lt;br /&gt;Als die andere Autobahn sich unter den VW-Bus schiebt, scheint mir die Sonne in die Augen. Also stracks die Pornobrille auf und weitergammeln. Ist gar nicht so einfach, die Bügel unter die Kopfhörer zu wurschteln, klappt aber letzlich doch. "Zombie Joe" geht also auch mit Pornobrille auf der Nase. Nice.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube, wesentlich cooler als ich in diesem Moment war, kann man nicht sein: Geile Mukke hörend, total stoned über Pisshäuschen nachdenkend deutschen Autobahnen beim Vorbeirasen zuschauen, dabei ne Pornobrille tragen, sich die Sonne ins Gesicht scheinen lassen, den leichten Hauch von Klimaanlagenkälte durch die Haare streichen lassen und das alles einfach nur geil finden. Das, meine Freunde, ihr semiintellektuelles Gesocks, ihr Perlen des Abschaums, DAS ist cool.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-4516132019214774862?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/4516132019214774862/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/04/toilet-story-i.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/4516132019214774862'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/4516132019214774862'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/04/toilet-story-i.html' title='toilet story I'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-8419216640670582619</id><published>2011-03-25T09:03:00.004+01:00</published><updated>2011-03-26T04:36:14.164+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liebe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedankenfetzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einsamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Borderline'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schönheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Selbstfindung'/><title type='text'>Gedankensuppe</title><content type='html'>Staub und Straßendreck kleben an der Scheibe. Vormalige Wassertropfen haben kleine trübe Kreise geformt. Für den Moment bannen sie mich, wie eines dieser Kinderspiele bei denen man nummerierte Punkte durch Linien verbindet um ein Bild zu erhalten. Allerdings ergeben sie dieses Mal nur Chaos.&lt;br /&gt;Ich spüre das sanfte goldene Licht der Frühlingssonne und schmecke den säuerlichen Nachgeschmack der Plörre, die sich lauthals Bier schimpfen ließ, jedoch allenfalls dem Begriff &lt;span style="font-style:italic;"&gt;bierähnliches alkoholisches Spülwasser&lt;/span&gt; Rechnung pflichtet.&lt;br /&gt;Die Stadt zieht an mir vorbei während Heretoir meine Ohren verwöhnen und mich nicht zuletzt in eine nahezu angenehme Mischung aus Ästhetik und Melancholie eintauchen, als wäre ich eines dieser gebackenen Bananenstückchen, welche immer noch ein Mal in Honig gebadet werden bevor man sie verzehrt. Allein dieses Gedanken wegen müßte ich vielleicht doch einmal wieder zum Chinesen. Ich war ja eh schon lange nicht mehr mit geliebten Menschen in einem Restaurant.&lt;br /&gt;Gedankliche Stille frißt mich, zerrt sich, während der Bus für einen Moment auf Hochtouren läuft und sogar die Musik meines mp3-Players brachial übertönt.&lt;br /&gt;Ein kurzer Blick genügt – nur ein kurzer Blick. Bis eben ist sie mir nicht aufgefallen. Aber da saß sie wieder. Manchmal zeigt sie sich durch Eindrücke, andere Male ist sie beinahe materiell. Dann sitzt sie vielleicht wie ein Geist neben mir. Ihre Küsse schmecken bitter wie der Rauch von Zigaretten, aber in diesen Momenten ist es als hätte ich nie etwas schöneres geschmeckt. Brennendes Eis.&lt;br /&gt;Ihre Umarmung in diesem Moment schmerzt, obwohl es die erste ist, die ich seit geraumer Zeit spüre.&lt;br /&gt;„Vielleicht solltest du die Einsamkeit heiraten!“ sagt eine sarkastische Stimme in meinem Kopf.&lt;br /&gt;„Fick dich!“ antworte ich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-8419216640670582619?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/8419216640670582619/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/03/gedankensuppe.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/8419216640670582619'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/8419216640670582619'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/03/gedankensuppe.html' title='Gedankensuppe'/><author><name>/root</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05859424531608553416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='18' src='http://4.bp.blogspot.com/_aEF4QjR5iSY/TCL8VF3PmtI/AAAAAAAAAF4/nDtQeFfHlz8/S220/SDC10811-ani-gif.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-7837661805862479228</id><published>2011-03-15T03:54:00.001+01:00</published><updated>2011-03-15T03:55:36.492+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einsamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erzählung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Filmriss'/><title type='text'>Prag Off - Prolog</title><content type='html'>Die Geschichte beginnt, wie Geschichten nun einmal beginnen. Ich schlage meine Augen auf und atme ein. Es schein mir, als wäre es der erste Atemzug, den ich je in meinem Leben machen würde. Gerade eben jagten mich noch Schemen durch eine eisige Dunkelheit, Einsamkeit. Kein Ausweg, nur rennen. Doch nun bin ich wach und meine verschwommenen Augen blicken gen Decke. Um mich herum herrscht Stille. Keine Stille, die durch ein sporadisches Vorbeifahren eines Autos erfrischt wird. Nein, diese Stille ist so taub und drückend wie ein traumloser Schlaf. Der Tinitus, welcher sich in diesem Moment in meinem Kopf breit macht, verstärkt dieses Gefühl von Nichts. Ein plumpes, weit entferntes Erschüttern des Bodens ist zu hören. Es scheint jemand eine Treppe hinauf zu laufen. Eine Treppe, welche mir ebenso unbekannt ist, wie dieses Bett, in welchem ich gerade liege. Die Tür wird sanft geöffnet und eine in Slip und Shirt bekleidete Frau, man möchte sie nicht mehr Mädchen nennen, dafür hat sie schon viel zu weibliche Züge, bringt mir eine dampfende Tasse Kaffee, dekoriert mit einem verführerischen Lächeln und den Worten "Den brauchst du jetzt sicherlich." Ich richte mich auf und nehme ihr den heißen Tonkrug mit der Aufschrift "für meine Schatz" aus der Hand. Noch kann ich nicht so ganz verstehen, weswegen ich in ihrem Bett liege. Sie ist der Inbegriff jeglicher jemals gesehenen Schönheiten. Schwarzes, etwa schulterlanges Haar, welches sich ein wenig an den Spitzen kräuselt und huskyblaue Augen. sie trägt einen kleinen Leberfleck an der linken Oberseite ihrer Lippe und ihr Dekollete ist in den verschiedensten Farben tättowiert. Als ich weiterhin wortlos auf diese Tasse starre, fängt sie an zu kichern und schafft es dennoch zwischen diesen beschämenden Lauten ein "du hast absolut keine Ahnung wer ich bin und wie du hier her gekommen bist, oder?" einzubauen. "Das hast du erfasst.", sage ich mit einer kratzigen Stimme, die klingt, als hätte ich ein ganzes Festivalwochenende hinter mir. "Wir waren gestern zusammen auf dieser Party."&lt;br /&gt;Party? "Irgendwann warst du ziemlich betrunken und jemand fragte mich, ob du nicht bei mir im Gästezimmer schlafen könntest. Allerdings warst du echt so süß, dass ich dich eher mit zu mir ins Bett genommen habe. Und ich wette gerade im Moment bereust du deine fehlenden Erinnerungen, weil du danach sagtest, dass es der beste Sex deines Lebens war." Ich schlürfe monoton den ersten Schluck dieser bitteren, braunen Koffeinsuppe und frage mich ob sie mich einfach nur auf den Arm nimmt oder ich wirklich wieder im Blackout irgendwelche Frauen vernascht habe. "Naja, ist ja auch egal. Meine Eltern kommen gleich von meiner Tante wieder und deswegen solltest du dich schnellstmöglich auf den Weg nach Haus machen." Ich exe meine Tasse Kaffee und tue wie mir geheißen. Auf der Türschwelle drehe ich mich noch einmal um und schaue mir dieses schwarzhaarige Stück himmel noch einmal an. "Wie heißt du eigentlich?", frage ich sie. "Tut das was zur Sache?", antwortet sie und gibt mir eine Zigarette und einen Kuss mit auf den Weg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Sonne versucht sich mit aller Kraft vom Horizont abzustoßen, was sie nur in einer eher mäßigen Geschwindigkeit schafft und in der ganzen Stadt ist kein Anzeichen von einem Erwachen zu sehen. Selbst der Bäcker hat noch geschlossen.  Meine Füße ziehen mich in Richtung Busbahnhof und meine Augen kleben an Plakatwänden, Graffitis und Schaufensterwerbung. Wenn der Tag gerade erst begonnen hat, dann hat jeder Anblick, ganz egal welcher, eine ganz besondere Mystik, finde ich. Ich setze mich auf eine Parkbank inmitten der Stadt und zünde mir die Zigarette dieser Namenlosen an. Dann überprüfe ich meine Taschen. Mein Geldbeutel, meine eigenen Kippen und mein Zippo sind noch da, jedoch ist mein Handy irgendwo seit gestern 20:00 Uhr und heute früh um fünf auf Wanderschaft gegangen. Ich stütze meine Kopf auf meine Hände, reibe mir mit den kleinen Fingern die Augen und massiere mit der restlichen Hand meinen Kopf. Es ist noch so, als hätte mir jemand Klettverschlüsse an die Augenlider montiert denn jedes Mal, wenn ich sie schließe, weigern sie sich, sich wieder zu öffnen.  Meine Haare sehen sicherlich total zerwüstet aus und deswegen erhebe ich mich nur wegen dem Gedanken mir die Haare zu kämmen von der Parkbank und laufe weiter nach Haus. Was für eine dreckige Stadt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-7837661805862479228?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/7837661805862479228/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/03/prag-off-prolog.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/7837661805862479228'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/7837661805862479228'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/03/prag-off-prolog.html' title='Prag Off - Prolog'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-8391348344297692377</id><published>2011-03-12T03:39:00.002+01:00</published><updated>2011-03-12T03:44:04.367+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Drogen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alkohol'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gras'/><title type='text'>Asche und Kettensägen</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Es war ein schöner Tag Ende Februar. Tatsächlich war es der erste wirklich Schöne dieses Jahr. Die Schneefälle der letzten Woche hatten sich als Sparwitz seitens Frau Holle entpuppt und Platz gemacht für ein angenehm mildes Klima, Sonnenschein und einen nicht allzu kühlen Wind, der jetzt friedlich durch Baumspitzen, Wiesen und Aschenbecher wehte und die Frühlingsluft mit dem unbestimmten Gefühl von aufkeimendem Leben und kleinen Aschestückchen anreicherte. Der Zweitaktmotor der zwei Grundstücke weiter brüllenden Kettensäge verströmte seinen unverkennbaren Duft, aber auch dieses kleine, benzingetriebene Stück Störsamkeit, das ihn vor einigen Minuten aus dem alkoholinduzierten Schlaf gerufen hatte konnte Frank die gute Laune nicht verderben, die er angesichts der Schönheit dieses Tages empfand. Er lag auf dem Balkon seines Vorstadtapartments in einem von den Jahren weichgesessenen und inzwischen noch viel bequemeren Liegestuhl und atmete abwechselnd Frühling, Zweitaktabgase und THC-haltigen, leicht im Hals beißenden Rauch ein. Auf der anderen Seite der zum größten Teil gläsernen Balkontür verrieten ein leises Poltern und ein halbherzig unterdrückter Fluch, dass Pete sich soeben zum zweiten Mal den Fuß an dem kleinen Tisch gestoßen hatte unter dem er die Nacht verbracht hatte. Kurz darauf flog die Tür auf und ein zerzauster, verschlafener Pete ließ sich mit so genau dosierter Wucht auf seinen der beiden Liegestühle fallen, dass dieser zwar bedrohlich knackte, das Panzertape an seinem Bein jedoch keine Anstalten machte nachzugeben. Als sei das Auftauchen dieses rüde geweckten Kolosses ein allgemeines Zeichen für Flucht, ließ der Wind nach und die Aschepartikel sanken vor dem Balkon zu Boden. Auch die Kettensäge verstummte und hinterließ eine Art akustisches Loch, mit dessen Bewältigung Franks betäubtes Gehirn erst ringen musste. Kurz hatte er das Gefühl gehabt, jedes Geräusch werde von der plötzlich entstandenen Leere angesaugt und verschluckt, wie Materie von einem Schwarzen Loch. Dann nahm das leichte Rascheln von im Wind wogenden Nadelbäumen wieder an Intensität zu und das akustische Gleichgewicht war wiederhergestellt. "Wie warsn gestern Abend?", nuschelte Pete und ließ einen nach Mentholkippe stinkenden Rauchring eine kurze Flaute erforschen. Der Ring zerfaserte sich und wurde schließlich vom nächsten Windstoß erfasst und löste sich auf. "Du warst doch dabei.", erwiderte Frank ohne den Blick von einem Punkt in sehr, sehr weiter Ferne abzuwenden. Ein weiterer Ring. "Naja, schon, aber du ja auch und deshalb dacht ich, du kannst mir das vielleicht sagen." Hätte Frank das hilflose Gesicht zu seiner Rechten gesehen, hätte er vermutlich laut aufgelacht, aber sein Blick blieb nach wie vor schnurgeradeaus gerichtet, auf etwas, das nur er selbst sehen konnte, als denke er über etwas nach, über das normale menschliche Gehirne aufgrund ihrer mangelnden Kapazität nicht nachdenken können. Langsam antwortete er: "Ich hab keine Ahnung. Absolut keine Ahnung. Und aus irgendeinem Grund gefällt mir das wirklich gut so. Irgendwo im Internet hab ich mal was gelesen, wo jemand dieses Gefühl beschrieben hat. Ich fand das so cool damals. Ich glaub sogar ich kanns noch auswendig..." Und er fing an zu zitieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Ich fühle mich klein. Bin verkatert, wie nach dem Zurückfinden in die Wirklichkeit nach einem Rausch, in dem Moment, in dem gerade die Sonne aufgeht und alles in rotes Licht taucht. Der Moment, in dem man realisiert, wo man ist, wer man ist... Man fragt sich, wer die Person neben sich ist, oder wer der Typ ist, der in der Küche steht und Kaffee kocht... Die Frage nach dem Geschehenen kommt auf... vergeht wieder... wird gestellt... nicht beantwortet... Man nimmt einfach hin was war... was sein wird... Ob es eine Bedeutung hat, oder nicht, es ist da und lässt sich nicht löschen. Einzig die Art damit umzugehen ist immer anders. Manchen ist es egal, manche machen Witze, andere spekulieren, wieder andere bedauern. Ich genieße das Gefühl... Das Gefühl, zu wissen, dass da etwas ist, aber nicht, was es ist... Das Gefühl, das von allem schließlich zurückbleibt..."&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-8391348344297692377?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/8391348344297692377/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/03/asche-und-kettensagen.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/8391348344297692377'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/8391348344297692377'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/03/asche-und-kettensagen.html' title='Asche und Kettensägen'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-1890850604205617014</id><published>2011-03-09T21:56:00.003+01:00</published><updated>2011-03-09T22:00:39.472+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kriminalität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erzählung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Drogen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alkohol'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gras'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fiction'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freundschaft'/><title type='text'>Der weiße Hase</title><content type='html'>Soma und ich saßen vor diesem grauen unscheinbaren Koffer. Er war ziemlich schwer, hatten wir zuvor festgestellt. &lt;br /&gt;„Nun mach schon auf, Wolf!“ drängelte er und reichte mir den Joint.&lt;br /&gt;Ich klemmte mir das Ding zwischen die Lippen. „Na gut. Gehen wir's an.“ Ich schob die Verschlußschnallen nach außen und der Deckel der Koffers schnappte mit einem leisen Plopp ein Stück auf.&lt;br /&gt;Ich atmete tief ein, klappte den Deckel hoch.&lt;br /&gt;Mein Gesicht gefror und mein Blick schweifte mit diesem Ausdruck immenser Überraschung hinüber zu Soma der ebenso erstaunt auf den Inhalt starrte.&lt;br /&gt;Vor uns lagen zehn Folienpakete in zwei Reihen mit jeweils einem Etikette darauf. Es waren schwarze Etiketten auf welchen weiße stilisierten Hasen abgebildet waren. Und auch wenn dieser Fund uns vielleicht gutes Geld einbringen dürfte, verhieß er nichts gutes.&lt;br /&gt;„Dude!“&lt;br /&gt;„Ja Soma?“&lt;br /&gt;„Das ist nicht das was ich glaube, das es ist oder?“&lt;br /&gt;„Doch ist es!“&lt;br /&gt;„Shit!“&lt;br /&gt;„Doppel-Shit!“&lt;br /&gt;„Ja Mann! Zehn Kilo bestes White Rabbit Kokain sind echt kein gutes Zeichen. Und schon gar nicht, wenn sie mit dem Zimmerservice kommen.“ sagte ich. Mein Versuch dabei ruhig zu klingen ging mächtig in die Hose. „Was ich noch sagen wollte …“&lt;br /&gt;„Was?“&lt;br /&gt;„Laber nie wieder über diesen Matrixscheiß Mann!“&lt;br /&gt;„Ist gebongt.“ Er schluckte. „Bier?“&lt;br /&gt;„Ja.“&lt;br /&gt;„Kalt oder oder aus'm Kasten?“&lt;br /&gt;„Seh ich aus, als ob mich das gerade jucken würde?“&lt;br /&gt;Soma griff neben die Couch und holte zwei Biere hervor, die natürlich sofort geöffnet wurden und noch schneller unsere Kehlen hinab flossen. &lt;br /&gt;„Alter!“ sagte er.&lt;br /&gt;„Yamann! Ich weiß.“ antwortete ich.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-1890850604205617014?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/1890850604205617014/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/03/der-weie-hase.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/1890850604205617014'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/1890850604205617014'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/03/der-weie-hase.html' title='Der weiße Hase'/><author><name>/root</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05859424531608553416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='18' src='http://4.bp.blogspot.com/_aEF4QjR5iSY/TCL8VF3PmtI/AAAAAAAAAF4/nDtQeFfHlz8/S220/SDC10811-ani-gif.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-8359106546918960470</id><published>2011-02-21T06:40:00.002+01:00</published><updated>2011-02-21T06:40:40.815+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liebe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Drogen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alkohol'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zweisamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Filmriss'/><title type='text'>Irgendwie lieb' ich das,</title><content type='html'>Ich war also so kurz vorm einpennen, als Wolf so etwas wie "wirmüssnlosalter." vor sich hin murmelte. Wäre die Bar vorm Feierabend gewesen, hätte ich das verstanden, doch es war reges Treiben. "Noch'n Bier, Mensch!", hörte ich mich selbst lallen, doch es war für mich eher als würde ich mich in einem Baumstamm verstecken und jemand von der anderen Seite des Baumstamms würde versuchen diesen Satz durch das Astloch zu brüllen. Das Internetradio der Kneipe fing an zu hacken und Wolf schmiss aus Frustration eine Bierflasche gegen die Boxen. "Na wenn ihr auch immer so Schwuli-Punk laufen lasst, isses auch kein Wunder, das die Boxen irgendwann kein' Bock mehr haben."&lt;br /&gt;Der Barkeeper fluchte irgendetwas auf tschechisch und Wolf antwortete mit einem Rülpser der so laut war, das er von Gott selbst hätte kommen können. Ich bekam einen Lachanfall und versuchte meine Kotze immer wieder herunterzuschlucken während mein Kopf immer noch versuchte sich der Oberfläche des Bartisches anzupassen.&lt;br /&gt;"Was nu?", lallte Wolf: "Hardcore jetz' oder Arschlecken?"&lt;br /&gt;"Hardcore jetz'.", murmelte ich ihm entgegen.&lt;br /&gt;Wolf lachte und zog seine Hose aus. Etwa fünf minuten später saßen wir auf dem Mittelstreifen der Straße, welche vor dem Pub lag und schmiedeten Pläne wie wir denn heute noch zu unserem Hotel kommen sollten. Gottseidank gab der Wirt Wolf seine Hose wieder. "Lass ma so Taxi rufen oder so.", sagte Wolf. Ich brüllte aus den tiefen meiner Lunge ein "TAXI!" heraus und reierte im gleichen Atemzug auf den Bordstein. Wolf lachte und drehte mir eine Zigarette. "Lass' ma lieber laufen und so." - "Haja."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-8359106546918960470?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/8359106546918960470/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/02/irgendwie-lieb-ich-das.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/8359106546918960470'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/8359106546918960470'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/02/irgendwie-lieb-ich-das.html' title='Irgendwie lieb&apos; ich das,'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-6049419306725509846</id><published>2011-02-19T16:49:00.002+01:00</published><updated>2011-02-19T17:38:36.358+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachtgedanke'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedankenfetzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fiction'/><title type='text'>Chipgesteuert</title><content type='html'>„Künstliche Intelligenzen kontrollieren mittlerweile die Welt, Alter. Hier, ehmn, ich mein Google und so. Weißte? Die vermitteln uns gefiltert irgendwelche Informationen. Alles mit dem Ziel uns durch Input zu beherrschen. Das weiß nur keiner. Aber selbst unsere Regierung wurde schon durch Computer ersetzt.“ Soma redete ununterbrochen und scheinbar sogar ohne Luft zu holen. &lt;br /&gt;„Ok.“ sagte ich kurz und wand mich wieder meinem Drink zu.&lt;br /&gt;„Irgendwann sieht's hier aus wie in der Matrix.“ fuhr er fort. „Du mußt dir das so vorstellen. Erst kommt diese Terminator-Scheiße und dann Matrix. Wenn du verstehst was ich meine. Diese Computer haben sicher so ein Programm um heraus zu finden, wie man die Menschheit vor der sicheren Selbstzerstörung rettet und das einzig schlüssige Ergebnis, das die erhalten werden, wird sein, daß man die Menschheit nur retten kann wenn man sie auf einen kontrollierbaren Status setzt. Was wiederum Populationsreduktion und nutzviehartige Haltung der übrigen beinhaltet. Das ist alles viel zu realistisch um ein Fake zu sein. Wer weiß schon, ob wir nicht bereits in der Matrix leben und wir wissen es gar nicht da um uns herum eine Perfekte Simulation des angehenden einundzwanzigsten Jahrhunderts aufgebaut ist.“ &lt;br /&gt;Soma konnte einfach nicht aufhören, aber ich hörte ihm gern zu wenn er von solchen Sachen sprach. &lt;br /&gt;„Dude, wer weiß? Vielleicht bist du Neo. Immerhin kannst du ja gut mit normalen Computern umgehen.“ sagte er nach einer kurzen Pause.&lt;br /&gt;Ich streckte mich, murmelte ein „Vielleicht.“ und begann mir selbst etwas den Nacken zu massieren.  „Sag mal, rein hypothetisch gesehen: Wenn ich jetzt Neo wär. Dann würde ja auch die scharfe Trinity auf der andren Seite warten, wa?“&lt;br /&gt;„Hmn. Eigentlich schon.“&lt;br /&gt;In diesem Moment vibrierte mein Handy. Ich bekam eine SMS von einer unbekannten Nummer: „Folge dem weißen Hasen!“&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-6049419306725509846?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/6049419306725509846/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/02/chipgesteuert.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/6049419306725509846'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/6049419306725509846'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/02/chipgesteuert.html' title='Chipgesteuert'/><author><name>/root</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05859424531608553416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='18' src='http://4.bp.blogspot.com/_aEF4QjR5iSY/TCL8VF3PmtI/AAAAAAAAAF4/nDtQeFfHlz8/S220/SDC10811-ani-gif.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-6850018415274792048</id><published>2011-02-17T21:34:00.001+01:00</published><updated>2011-02-17T21:37:03.331+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alkohol'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gras'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Humoreske'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sex'/><title type='text'>Acidjazzed Evening</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;"Und dann?", fragte Frank, die Mundwinkel leicht zuckend, in der Andeutung eines Grinsens.&lt;br /&gt;"Naja, ich hab angefangen zu lachen.", meinte Pete achselzuckend. "Und ich konnt für ne halbe Stunde nich mehr aufhören. Die Tussi war dann irgendwann weg, aber ich lag da halb aufm Boden und konnt gar nix mehr weil ich nur am Lachen war. Aber irgendwann hab ich mich dann eingekriegt und noch ne Tüte geraucht, zum Beruhigen."&lt;br /&gt;Es war inzwischen halb Drei morgens und die besagte Dosis THC wirkte nicht mehr, ebensowenig wie das Bier. Frank fand das insofern hilfreich, dass Pete sich wieder wie ein Mensch benahm, jedenfalls in den engen Grenzen, die seine -vermutlich ebenfalls bekifften- Schöpfer ihm gesetzt hatten, andererseits fehlte ihm selbst das leichte Drehen im Kopf und dieser Druck in der Brust, der sich über den dämlichsten Dingen in lautes Gelächter entlud.&lt;br /&gt;"Hat die Erfahrung denn wenigstens ihrem Gelaber irgendeine Legitimation verliehen?", wollte Frank wissen, unfähig, über etwas anderes nachzudenken als darüber, wie er sich verhalten hätte, wenn eine im Prinzip hübsche und nicht überreife Frau seinem bekifften Bewustsein dieses 'Gelaber' nach einem Fickstündchen entgegengeschleudert hätte.&lt;br /&gt;"Naja, ich schätz mal schon. Also ich hatte jedenfalls noch nie eine, die sogar beim Vögeln nich eine Sekunde ihre Fresse halten konnte. Irgendwann gings mir so aufn Sack, dass ich ihr ein Kissen übers Gesicht gelegt hab, aber das fand sie geil und hat einfach weitergeschwätzt. Du glaubst gar nich, was durchn Kissen gedämpftes Lustgeschwafel fürn Lattenkiller is."&lt;br /&gt;Von links kamen Stimmen auf sie zu, zwei Gestalten taumelten durch das Wechsellicht der gelben Straßenlaternen, waren kurz zu sehen, verschwanden dann wieder in der Dunkelheit, tauchten wieder auf und manifestierten sich schließlich als Wolf und Soma unter dem kaltweiß beleuchteten Dach der Bushaltestelle.&lt;br /&gt;"Und, wie wars bei euch so?", lallte Wolf und Pete antwortete mit einer angesichts des Themas wirklich verblüffenden Trockenheit: "Ich hab ne Alte gefickt die behauptet hat, ihr Kerl hätte sie für nen schwulen Neger verlassen."&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-6850018415274792048?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/6850018415274792048/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/02/acidjazzed-evening.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/6850018415274792048'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/6850018415274792048'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/02/acidjazzed-evening.html' title='Acidjazzed Evening'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-1732995848453290439</id><published>2011-02-17T10:33:00.000+01:00</published><updated>2011-02-17T10:34:38.150+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einsamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erzählung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Depressiv'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Science Fiction'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schwarz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fiction'/><title type='text'>Schwarz VII</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;„Sieh nicht nach unten.“ sagte der kleine junge, Sonny.&lt;br /&gt;„Hmn?“&lt;br /&gt;„Ja schau nach oben, da ist deine Zukunft!“&lt;br /&gt;Der ältere blickte zum Himmel, welcher in jener klaren Nacht vor Sternen strotzte. Quer über das Firmament bahnte sich die Milchstraße in ihrer ganzen Pracht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hätte er damals gewußt, was ihn in seiner – zu jener Zeit noch – Zukunft erwarten würde, er hätte sich wohl nie dazu entschieden Kosmonaut zu werden. Gerade wenn die Beschleunigung für die Überlichtgeschwindigkeit ihre Hauptphase erreicht, wird es wirklich ungemütlich im Weltall. Die Kopfschmerzen gehen gerade so. Das Fiebergefühl ist auch vernachlässigbar. Aber dieser Druck im Magendarmtrakt ist unerträglich. Es fühlt sich wie eine nicht enden wollende Verstopfung an. Ein Gefühl, als würde etwas wirklich gigantisches hindurch kriechen, niemals den Ausgang finden.&lt;br /&gt;Als ihm das ganze zu viel war – es gab keine Mittel gegen diese Art „Raumkrankheit“ – , ließ er sich für ein paar Tage in Stasis versetzen und AMBER übernahm für diese Dauer den Gesamtbetrieb des Schiffes. Dieser verlief ruhig. Praktisch problemlos und sorgenfrei schoß es Unsichtbar für das normale Auge durch die schwärze des Alls, vorbei an Sternen und Planetensystemen, Nebeln und Clustern.&lt;br /&gt;Mit leichtem Druck auf den Schläfen wachte der Mann auf fühlte sich sogar überraschend Fit. Nichts war mehr zu spüren von den Qualen welche ihm vor den paar Tagen in der Kryokapsel das Leben nahezu unerträglich gemacht hatten.&lt;br /&gt;Er entledigte sich der Kabel für die Meßapparaturen und versuchte langsam aufzustehen. Es war schon immer etwas schwierig nach einigen Tagen Kryo wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Aber was muß, das muß eben! Also stand er auf, bewegte sich etwas wacklig zu dem Schrank und begann sich langsam anzukleiden. Dann griff er nach der Schachtel Zigaretten und seinem Buch, welche er einige Tage zuvor auf dem kleinen Tischchen neben der Kurzzeitkryokapsel abgelegt hatte.&lt;br /&gt;„Also Amber. Was liegt an?“ wollte er in den Raum hinein fragen, bekam jedoch nur ein Krächzen aus seiner Kehle heraus.&lt;br /&gt;Im Speiseraum zapfte er sich etwas Wasser und trank es. Dann wiederholte er sein Vorhaben – dieses Mal mit Erfolg.&lt;br /&gt;„SAL – Status: Fehlerfrei. Kryokapseln – Status: Fehlerfrei. Lebenserhaltungssysteme – Status: Fehlerfrei. Zentrale Recheneinheiten – Status: Fehlerfrei.“&lt;br /&gt;Hier unterbrach er das Elektronenhirn. „Danke Amber. Ich werde mir das Textprotokoll ansehen.“&lt;br /&gt;Er setzte sich, strich mit beiden Händen über sein kurzes Haar. Müdigkeit beschlich ihn. Es erschien ihm unwirklich, war jedoch ganz normal nach einem Kryoschlaf. Das Aufwachen war immerhin eine enorme Anstrengung für den menschlichen Körper. Allerdings war keine Zeit zum Schlafen. Er mußte einige Langzeit Experimente, die auf der Reise durchgeführt werden müssen, Vorbereiten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-1732995848453290439?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/1732995848453290439/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/02/schwarz-vii.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/1732995848453290439'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/1732995848453290439'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/02/schwarz-vii.html' title='Schwarz VII'/><author><name>/root</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05859424531608553416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='18' src='http://4.bp.blogspot.com/_aEF4QjR5iSY/TCL8VF3PmtI/AAAAAAAAAF4/nDtQeFfHlz8/S220/SDC10811-ani-gif.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-9109240061697320441</id><published>2011-02-16T15:12:00.003+01:00</published><updated>2011-02-16T15:18:33.822+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zombies'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tod'/><title type='text'>Zombie</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Er lehnte seinen Kopf an die kalte, leicht beschlagene Seitenscheibe des Vans, ließ seinen Körper in die weiche Wohligkeit des Sitzes sinken und verfolgte mit seinen Augen die weißen und blauen Lichter, die wie Seelen auf ihrer letzten Fahrt auf der anderen Seite des Grünstreifens an ihm vorübersausten. Wie leuchtende Motten auf dem Weg zum Mond oder zur nächsten Straßenlaterne. Böse schimmerten weiße Xenon-Lichter von hinten in das Dunkel des Fahrzeugs hinein, dann zogen sie weiter und ließen diese unbestimmte Schwärze, dieses Grau, das zu dunkel für grau war den Innenraum erneut fluten und er war froh darüber. Auf den vorderen Sitzen unterhielten sich der Fahrer und die beiden anderen Personen leise, er konnte sie nicht verstehen, &lt;span style="font-style: italic;"&gt;sollte&lt;/span&gt; sie nicht verstehen. Aber sie redeten über ihn. Das mussten sie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die zur Hälfte bereits rot-schwarz verschorfte Wunde mit den gelblichen Eiterflecken an seinem Hals tropfte rot-schwarze Flecken auf seine zerrissene Hose und den rot-schwarzen Sitzbezug. Die Lichter auf der anderen Seite hatten einen fast unmerklichen, aber stärker werdenden Rotstich und verschwammen ganz leicht auf seiner Netzhaut. Sie störten ihn, machten ihn wütend. Er schloss die Augen. Rote Adern pulsierten in seinen Lidern, von außen angestrahlt durch tausende rotstichig-weiße, störende Lichter. Das Pulsieren beschleunigte sich mit seinem Herzschlag, wurde stärker mit der Erhöhung seines Blutdrucks und schürte die tief sitzende Wut zu einer Flamme, die sich für einen Moment in pure Raserei verwandelte und einen unartikulierten, kehligen Schrei durch seine zum Zerreißen gespannten Stimmbänder presste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Van wurde langsamer und kam auf einem dunklen Parkplatz am Rand der Autobahn zum Stehen. Hier waren keine Lichter, keine flackernden Schreckgespenster. Die Türen wurden aufgestoßen, kalte Nachtluft strömte herein und jemand machte sich an den Haltegurten zu schaffen, die seine Beine, Arme und seinen Oberkörper festhielten. Wie eine Leiche fiel er seitlich auf den Asphalt, der Schmerz machte ihn wieder wütend und die Taschenlampe rechts von ihm ließ die Glut der kurz erloschene Flamme wieder auflodern. Er stemmte sich stöhnend auf die Füße und stolperte auf den am nächsten stehenden der dunklen Schatten vor dem dunklen, schattigen Wald zu. Aus dem kleinen Schatten löste sich ein silbrig glänzendes Ding. Und in der halben Sekunde, in der sich ein Finger um den Abzug krümmte und er die Kugel auf sich zurasen sah, konnte er sich erinnern. Wie eine Springflut stürmte sein ganzes Leben auf ihn ein. Der Schatten war so vertraut, der Wald, das Auto, er kannte das alles, war so oft hiergewesen. Das Weinen der Frau die er geliebt hatte wurde begleitet von dem Gefühl, dass etwas Heißes durch seine Stirn drang und den Rest seines Gehirns endgültig zerstörte.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-9109240061697320441?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/9109240061697320441/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/02/zombie.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/9109240061697320441'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/9109240061697320441'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/02/zombie.html' title='Zombie'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-2858314947886666758</id><published>2011-02-13T07:53:00.002+01:00</published><updated>2011-02-13T08:00:12.231+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachtgedanke'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liebe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben'/><title type='text'>ein Vergleich.</title><content type='html'>"Nungut ich sitze letzten Sonntag in meinem Zimmer. Kam halt grad von einer Party und wieso nicht noch mit Mucke und Restalk zudröhnen? So einen Tag zu beginnen ist doch gar nicht mal schlecht. Auf jeden Fall habe ich das Gefühl eine Rauchen gehen zu müssen und latsche also vor die Tür. Dort sitzt meine Katze vor einem Schneeberg und schaut in ein Loch, was ich mal vor ein, zwei Tagen da reingepisst habe. Ich frage sie also in meinem Suff: 'Katze, warum wartest du dort auf eine Maus, die sowieso nie kommen wird?' Und dann halte ich inne und lege so symbolisch meine Ohren an. Genauso wie meine Katze eben. Und frage mich einfach den gleichen Scheiß wie die Frage, die ich meiner Katze in dem Moment stellte. Wieso warte ICH auf eine 'Maus', die eh nie kommen wird? Das hat mich unglaublich fertig gemacht, wisst ihr?"&lt;br /&gt;Ich nippte stumm an meinem Mischgetränk und tracs sagte sowas wie "Hast du meine Autoschlüssel gesehen?" Also machten wir uns auf die Suche nach seiner Hose und verließen nach kurzer Zeit die Party. Auf dem Weg zu seinem Passat lief uns eine getigerte Katze über den Weg und ich fragte mich still "Wo willst du hin, Katze? Was ist dein Ziel?"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-2858314947886666758?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/2858314947886666758/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/02/ein-vergleich.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/2858314947886666758'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/2858314947886666758'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/02/ein-vergleich.html' title='ein Vergleich.'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-4237055373092362713</id><published>2011-02-13T07:46:00.000+01:00</published><updated>2011-02-13T07:47:33.556+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erzählung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alkohol'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Absurd'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zweisamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Selbstfindung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sex'/><title type='text'>...nur was?</title><content type='html'>Die direkte Aufnahme in meinem Gehirn dieses Momentes bestand eigentlich darin, das Toni die leere Bierdose gegen die Bushaltestelle kickte. Die Sonne ging langsam auf und durch mein Handy bluteten die Anfänge von Poison the Well - Today, einem verdammt guten Smashing Pumpkins Cover. Die Nacht bestand ja eigentlich nur darin von Disco zu Disco zu rennen nur um herauszufinden das es entweder scheiße war oder die einzigen Singlefrauen Mittdreißiger waren. Ein unglaublich deprimierendes Review. Als Toni dann von zwei Stylern verkloppt wurde weil er ihnen KIZ-Liedtexte entgegenbrüllte war der Abend dann endgültig vorbei. Wir hofften einfach nur darauf dass der Getränkemarkt schnellstmöglich aufmacht und unterhielten uns über total banale Dinge. Christin lief schweigend neben uns. Als Toni dann anfing den Neubaublock neben unserer alten Schule vollzukotzen kamen Christin und ich uns dann näher. Ich nahm sie mit nach Hause und wir zogen uns "a serbian film" rein. Kranker Scheiß aber sie stand drauf. Sie wollte letzten Endes nicht nach Hause und schlief bei mir. Als ich das Licht über meinem Bett ausmachte und neben ihr lag, mit dem Gesicht gen Decke und den Händen ganz bei mir, fing sie dann an an meinem Schwanz herumzuspielen. Kann ich ihr nicht verübeln, sie war voll. Ich genoss den Moment und sie fing nach einiger Zeit an an dem Ding zu saugen als wäre es ein ficki-fucki-Fruchteis. Nachdem sie würgend aber dennoch zufrieden meine potentiellen Kinder in ihren Magen befördert hatte, legte sie sich wieder neben mich und atmete direkt in meinen Atemstrom. Riecht denn meine Wichse wirklich nach zerkochter Bockwurst? Ich gab ihr mit Ekel einen Zungenkuss und dann drehte sie sich um zum Schlafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An dem Abend ging ich ernsthaft davon aus etwas total krasses für mein Leben gelernt zu haben. Nur was?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-4237055373092362713?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/4237055373092362713/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/02/nur-was.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/4237055373092362713'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/4237055373092362713'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/02/nur-was.html' title='...nur was?'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-2768019484708264107</id><published>2011-02-11T07:57:00.008+01:00</published><updated>2011-02-11T08:15:06.810+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Träume'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einsamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freundschaft'/><title type='text'>Dons Wüste</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://fc00.deviantart.net/fs71/f/2010/026/0/e/0ef20273b7f9bb117eb1047468ac2d42.jpg" target="_blank"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 424px;" src="http://fc00.deviantart.net/fs71/f/2010/026/0/e/0ef20273b7f9bb117eb1047468ac2d42.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Augen auf. Einatmen. Noch einen Blick nach unten. Der Schwindel verflog langsam und ich konnte mich mit einer Hand von dem rostigen Metall lösen, welches einst eine angenehm gelbe Farbe besaß. Langsam drehte ich meinen Kopf rüber zu Don, der ganz beruhigt an einer weiteren rostigen Metallkonstruktion lehnte, den Kopf in den Nacken gelegt, mit einer Kippe im Mund. Um mich herum flimmerte es. Die Hitze war beachtlich für diese Uhrzeit. Die Erde unter uns war nur noch an wenigen Stellen von abgesengten Gras bewachsen, an den staubigen, wie rissiger Lehm erscheinenden  Stellen, die bereits durch die Sonne abgebrannt waren, zogen sich kleine Canyons, die wie die Äste eines abgestorbenen Baums aussahen. Die in den Boden gezogenen Spuren unseres weißen Sprinters komplettierten den Millionen von Kilometern entfernt erscheinenden Boden zu einer seufzenden Leere, deren Schatten durch die Morgensonne eher wie utopische Wesen aussahen. "Hey Don?" - "Hm?" Er senkte seinen Kopf und kleine, in Rot getauchte Augäpfel ließen nur einen Blick in meine Richtung erahnen, eher stierte eine Wucht aus Apathie durch mich hindurch, an mir vorbei und spieh Don's Aufmerksamkeit in die weiten Weiten des unfassbar mächtigen Sandkastens um uns herum. "Wieso diese Wüste? Ich meine wieso fuhren wir so lang nur um uns auf einen rostigen Krahn inmitten einer Wüste zu setzen?" Don zwinkerte kurz, breitete seine Arme aus und schloss seine trockenen Augen. "Kannst du irgendwo sonst weiter blicken, ohne den Weg von Hochhäusern versperrt zu bekommen? Wenn du nichts sagst, hörst du dann irgendwas? Geht es hier wirklich um dieses alte Metallkonstrukt inmitten einer Wüste oder eher um die Wüste an sich und den Krahn als einzigen Orientierungsort?" Und so saßen wir noch einige Stunden in Dons Wüste und schwiegen. Zwischendurch hatte ich das Gefühl, das ein Vogel ganz nah an meinem Ohr vorbeiflog. Aber vielleicht war es auch bloß ein kleiner Windstoß der wollte, dass ich meine Aufmerksamkeit zurück auf das Nichts richte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-2768019484708264107?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/2768019484708264107/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/02/dons-wuste.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/2768019484708264107'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/2768019484708264107'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/02/dons-wuste.html' title='Dons Wüste'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-5544274382649302894</id><published>2011-02-11T05:17:00.002+01:00</published><updated>2011-02-11T05:24:44.824+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liebe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedankenfetzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kälte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schönheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zweisamkeit'/><title type='text'>Ohne Worte</title><content type='html'>Da saß sie nun doch vor mir. Ich hätte es fast nicht glauben können. Mit ihrer linken Hand griff sie nach dem Pappbecher mit dem Plastikdeckel in dem ein Strohhalm steckte und trank einen Schluck. Mein Blick schweifte hinüber durch die Panoramaglasscheibe zum Parkplatz. Leute liefen, wie Ameisen keinem zunächst ersichtlichen Muster folgend, hier und dort hin. Dann schaute ich wieder zu dem Mädchen mir gegenüber. Ihr rotes Haar war lang, reichte  fast bis zu ihrer schmalen Hüfte. Als hinter meinem Rücken jemand die Tür öffnete und einen kalten Stoß Winterluft hinein ließ, erbebten ihre Schultern kurz. Sie schaute mich an und ich sah in ihren blauen Augen, daß sie mich genauso eingängig studierte wie ich sie. Wir sprachen kein Wort. Ich nahm meinen Kaffeebecher und trank ebenfalls einen Schluck. Das Zeug schmeckte grauenhaft. Wenn sie schon eins fünfzig für diese Brühe verlangen, könnte sie wenigstens gut sein – Fehlanzeige. &lt;br /&gt;Das Mädchen kramte in ihrer Handtasche und förderte ein Päckchen Zigaretten zutage. „Gehen wir?“ fragten ihre Augen. Ich nickte lediglich und stand auf. Draußen zündeten wir uns jeder eine Zigarette an. Sie eine aus ihrem Päckchen und ich eine selbstgedrehte. Sie hatte mir ja eine angeboten, was ich allerdings, zumindest freundlich lächelnd, abgelehnt hatte. &lt;br /&gt;Wir wandten uns Richtung Stadt und spazierten gemächlich los. Nach einigen zehn Metern spürte ich ihre Hand an meinem linken Arm und bemerkte mit einem eher beiläufigen Blick, daß sie sich bei mir einhakte. Verträumte schaute sie über die Felder und schien die ersten Sonnenstrahlen des Jahres zu genießen. Aus leichtem Wind wurde allerdings schon bald eine recht steife Briese und ihr Haar flatterte herum. Alles wirkte so unecht auf mich. Als hätte ich es durch die Augen eines Fremden beobachtet. Als wäre nicht ich selbst mit ihr auf diesem Spaziergang gewesen – oder ist es die Erinnerung an das Geschehene, welche zu verblassen scheint? Ich weiß es nicht. Wußte auch damals nicht, was es war. &lt;br /&gt;Als wir die graue Stadt erreichten und langsam wieder mehr Menschen um uns herum wirtschafteten und emsig ihre Vorgärten bearbeiteten, begann auch die Sonne sich langsam gen Horizont zu bewegen und tauchte den Himmel und alles darunter in gelb und orange. &lt;br /&gt;Ich wünschte ich hätte sie geküßt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-5544274382649302894?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/5544274382649302894/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/02/ohne-worte.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/5544274382649302894'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/5544274382649302894'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/02/ohne-worte.html' title='Ohne Worte'/><author><name>/root</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05859424531608553416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='18' src='http://4.bp.blogspot.com/_aEF4QjR5iSY/TCL8VF3PmtI/AAAAAAAAAF4/nDtQeFfHlz8/S220/SDC10811-ani-gif.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-7102669538611258175</id><published>2011-01-28T05:30:00.002+01:00</published><updated>2011-01-28T05:42:33.683+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liebe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedankenfetzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einsamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ficken'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alkohol'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sex'/><title type='text'>Face Down</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;"Es ist immer leichter über das Nicht-Erreichte zu klagen, als das Erreichte zu bewundern.. so sind wir, die bescheidenen Egoisten."&lt;br /&gt;Ihre Worte dringen wie durch einen Nebelschleier in mein Gehirn vor, aber noch bevor mein angeschlagenes Bewusstsein auf sie reagieren kann, bevor ich ihr sagen kann, dass sie so verdammt recht hat, dass es wehtut, dass ich bescheidener Egoist der mir entgangenen Chance sie zu ficken hinterhertrauere, anstatt mich zu freuen, dass sie mit mir spricht, mich überhaupt erst ansieht, noch bevor ich merke, dass mir womöglich in genau diesem Augenblick eine weitere Chance entgeht, spüre ich das in der Speiseröhre brennende Gemisch aus Magensäure und Galle in mir hochkochen und kotze ihr die rot-gelbe, nach Alkohol, Galle und Blut stinkende Flüssigkeit auf die Füße.&lt;br /&gt;Ich murmele etwas wie "Wer is eigentlich Ben?", und stolpere in die schützende Dunkelheit, in die im Feuerschein tanzenden Schatten des Waldes davon.&lt;br /&gt;Toll. Also voraussichtlich wieder ein Abend der damit endet, dass ich neben einer bedeutungslosen Schlampe nach einer bedeutungslosen Nummer einschlafe. Vielleicht wache ich auch morgen nicht zusammengekauert in den nach Schweiß stinkenden Armen einer bedeutungslosen Schicksalsgefährtin auf, sondern in den nach Kotze stinkenden Überresten einer fast völlig bedeutungslosen Nacht. Aber ganz bestimmt heißt der Song in meinem Kopf wieder "Face Down" ...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="320" height="195" src="http://www.youtube.com/embed/ykiKYcRxFuQ" frameborder="0" allowFullScreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-7102669538611258175?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/7102669538611258175/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/01/face-down.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/7102669538611258175'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/7102669538611258175'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/01/face-down.html' title='Face Down'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://img.youtube.com/vi/ykiKYcRxFuQ/default.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-1856801308850712480</id><published>2011-01-27T23:00:00.001+01:00</published><updated>2011-01-27T23:00:50.915+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Drogen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alkohol'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Filmriss'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Freundschaft'/><title type='text'>Fear and Loathing wo auch immer.</title><content type='html'>Der verfluchte Noise von Wolf klebte mir am Trommelfell, als ich die Augen wieder öffnete und in diese total angebreitete Runde schaute. Irgend ein Gerede von einem Konzert in einer Kirche war an mir vorbeigerauscht. Nun war es schon später Nachmittag aber noch recht früher Abend, soweit ich das ohne Uhr und mit heruntergelassenen Jalousie beurteilen konnte. Ich drehte mich weg, um nicht Wolf beim Breitsein zusehn zu müssen. Der Rest hier interessierte mich eigentlich echt wenig, doch wenn der große Bruder angebreitet vor einem liegt, dann weiß man, dass Drogen keine Lösung sind. Klar ist es nur Gras. Aber jeder einzelne sollte sich Gedanken über die Langzeitwirkung machen. Es ist einfach nur schlecht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bekam einen spontanen Lachanfall und baute eine kleine, weiße Straße auf Tripps Flyer. Amphetamine sind die beste Gegenlösung wenn man keinen Bock hat zu kiffen. Man ist fit während der Rest im Hotelzimmer verteilt chillt. Man hat ein wenig mehr vom Abend. Eigentlich nehm ich den Kram ja sogut wie nie, aber man kann auf dem Zeugs einfach ficken bis der Dame die Löcher bluten. Ich atmete ruckartig durch meine Nase ein und spürte kurze Zeit später den Geschmack von gelutschten Paracetamol meinen Gaumen hinunterlaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anziehn. Umziehn. Die Horde erstmal liegen lassen. Was machen. "Ich bin ma umziehn.", sag ich. "Hm." sagen die. Ins Zimmer. Schrank auf. Anzug raus. Zwei daumenbreite Ascheflecke auf den Ärmeln. Was war gestern? Anfangs Geyzee..r. Nette Disse. Bier zum Kotzen. Benni hatte auf der Toilette zwei Homosexuelle verprügelt, die ihn auf einen Dreier einluden. Danach sind wir alle rausgeflogen. Wusste ja keiner, dasses ne Schwulendisse ist. Danach einfach auf gut Glück ins Karlovy Lazne oder so. Auf dem Mainfloor kam ordentliches Geschrubbe. Wolf hatte ne Alte angegraben und das mit Erfolg. Als ich an sie dachte, ertönte aus dem Nebenzimmer das Kaffeemaschinengeräusch unserer angeschlagenen Acrylbong. Anzug an. Nase putzen. Sex on the Beach exen. Ich lehnte mich aus dem Fenster und begutachtete die verblüffend symmetrische Kotze Wolf's. "Welcher Tag isn heute?", hörte ich mich noch selbst schreien, doch die Antwort blieb wohl aus. Meine Jackentasche gab noch eine zerknitterte No-Name-Zigarette an mich ab und ich lehnte mich aus dem Fenster und schaute mir den Prage Nachthimmel an. Es war wie eine Mischung aus Fear and Loathing in Las Vegas und Reservoir Dogs. Keiner von uns wusste, wann es wieder nach Hause ging. Wir waren einfach erst einmal da. Bis Geld alle oder Freunde tot. Ich stellte mir einen Stuhl vor das Fenster, kniete mich darauf und versuchte also Wolf's Kotze mit meiner Pisse zu umrahmen. Ganz schön schwer bei dem Abstand.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-1856801308850712480?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/1856801308850712480/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/01/fear-and-loathing-wo-auch-immer.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/1856801308850712480'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/1856801308850712480'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/01/fear-and-loathing-wo-auch-immer.html' title='Fear and Loathing wo auch immer.'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-7248578545955017553</id><published>2011-01-25T17:57:00.006+01:00</published><updated>2011-01-25T20:16:00.088+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erzählung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Drogen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alkohol'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gras'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Humoreske'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fiction'/><title type='text'>Nicht wirklich Hangover</title><content type='html'>Dieser Urlaub war die perfekte Ablösung, oder vielleicht auch die perfekte Notlösung. Auf jeden Fall schien er gut zu tun; zwar nicht meinem Körper, definitiv jedoch meiner Seele. Ich starrte hinunter. Geschätzte sieben Meter lagen zwischen mir im zweiten Stock und diesem Rohrschachgemälde aus Galle, Bier, Vodka-O, Whiskey-Coke und Pizzabrocken in dem frisch gefallenen Schnee auf dem Hotelparkplatz. Nichts, aber auch rein gar nichts hielt mich davon ab es wirklich schön zu finden. Nicht einmal das Kratzen im Hals, das meinem Verstand mitzuteilen versuchte, dieses Erbrochene sei von mir gekommen.&lt;br /&gt;Woher auch sonst?!&lt;br /&gt;Ich schaute weiter auf diesen Fleck, nein, dieses Kunstwerk, Ergebnis tagelanger, hemmungsloser, absurder Sauferei. Gedanken überschlagen sich. Warum war ich nochmal hier? Achja. Ich wollte Abstand gewinnen. Daheim war ich Dealer. Ja „war“. Ich wollte nicht mehr. Diese Art von Arbeit lag mir einfach nicht. Sie war viel zu stressig. Dauernd hatte man mit irgendwelchen Freaks und Idioten zu tun. Und die einzigen Frauen die man bekam ließen sich in zwei Kategorien einteilen. Teure Schlampen und billige Schlampen. Der einzige unterschied zwischen beidem lag eigentlich lediglich in den Drogen, die sie dir abnahmen, ansonsten boten sie den selben scheiß und die selben Infektionskrankheiten.&lt;br /&gt;Ja, um davon Abstand zu gewinnen, deswegen bin ich hier, starre auf meine Kotze und frage mich zum Teil auch noch, was letzte Nacht war. Ich erinnere mich an genau zwei Dinge: Einen Blowjob auf der Damentoilette irgendeiner Prager Discothek und die Bodenfliesen derselben Prager Discothek nachdem ich eine aufs Maul bekommen habe. Den Schmerz hatte ich nicht einmal gespürt. Lediglich als ich dann nun aus dem Hotelfenster auf die Kotze starrte, die ich zwanzig, vielleicht auch dreißig Minuten zuvor kunstvoll dort platziert hatte, wo sie dann lag, spürte ich leichte Schmerzen an meinen Schläfen. Naja. Ist ja auch relativ egal. Wenn die alte nicht geil gewesen wäre, hätte ich mich wahrscheinlich darüber geärgert. Ich lachte leise, richtete mich endlich auf und schloß mich wieder der kleinen Partygesellschaft an, welche dabei war aus einem vormals sauberen Zimmer eine Sondermüllzone zu machen. Benutzen sie Magie? Nein. Lediglich ihren Vollsuff.&lt;br /&gt;Soma drückte mir, die Worte „Weiter geht's!“ murmelnd, eine Kippe und einen Cocktail in die Hand. Ich trank, rauchte und setzte mich.&lt;br /&gt;Prag war für uns Europäer wohl so etwas wie Vegas für die Amis, schoß es mir durch den Kopf, welchen ich aber so gleich schüttelte um dann Frank zu fragen: „Sag mal hast du noch Gras?“ &lt;br /&gt;Er grinste. „Soma gib mal meine Tasche rüber.“&lt;br /&gt;Vor mir wurde ein Rucksack durchgereicht und Frank holte einen gigantischen Beutel daraus  hervor. Das müßten geschätzt etwa 200 Gramm Marihuana gewesen sein. Ich hatte ehrlich keine Ahnung. Er schob seine Hand hinein und nahm eine große Blüte hinaus, legte sie auf meinen Bauch.&lt;br /&gt;„Aber nicht alles auf einmal Rauchen, mein Junge!“ sagte er in gespielt mütterlichem Ton.&lt;br /&gt;Okay! Prag war doch so etwas wie Vegas.&lt;br /&gt;Ich stopfte die Blüte in eine leere Kippenschachtel, steckte diese in meine Bauchtasche; jedoch nicht ohne vorher etwas für einen Joint abzubrechen. Dann fiel mir ein, vielleicht doch erst Mal das Bad aufzusuchen. Also stand ich auf und ging dorthin. Am Waschbecken spritzte ich mir zunächst einen Schwall kalten Wassers ins Gesicht und spülte dann meinen Mund aus, bevor ich anschließend meine Zähne putzte. Und zurück.&lt;br /&gt;Ich setzte mich wieder neben Frank auf die Couch und begann einen Joint zu bauen. Sah sogar recht gut aus. Schmeckte auch so. Wirkte auch so. Ich grinste Soma, der mir gegenüber saß, an und reichte ihm das Teil.&lt;br /&gt;„Wie geht’s eig' deinem Kopf?“ fragte er.&lt;br /&gt;„Tut ein wenig weh. Sieht man was?“ antwortete ich.&lt;br /&gt;„Hmn, Nö.“ Er zog und lächelte. „Deine Tüten werden wohl auch besser, je besoffener du bist.“&lt;br /&gt;Ich grinste und nahm den Joint entgegen, reichte ihn jedoch gleich an Frank weiter.&lt;br /&gt;„Was geht heute Abend?“  sagte ein Mädchen mit tschechischem Akzent, während sie an der Tüte zog.&lt;br /&gt;Ich schaute sie an und ihre Frage ignorierend sagte ich: „Sag mal, hab ich nicht wegen dir aufs Maul bekommen?“&lt;br /&gt;„Und überlebt.“&lt;br /&gt;„Danke.&lt;br /&gt;Aber warum 'und überlebt'?“ Ich blickte sie fragend an.&lt;br /&gt;„Weil mein Ex dir fast eine Kugel verpaßt hätte, wenn ich ihm nicht eine gehörige Portion Temporärkastration verpaßt hätte.“&lt;br /&gt;„Okay. Dann mal wirklich Danke!“ Ich lächelte und trank von meinem Cocktail.&lt;br /&gt;„Wie wär's heute mal mit was Neuem? Mir soll keiner sagen, wir hätten schon die ganze Stadt gesehen.“ warf Tripp ein, der sich bis jetzt im Hintergrund gehalten hatte.&lt;br /&gt;„Erklär' dich!“ rief Soma, von der Toilette. Scheiße, der Typ muß die Ohren einer Katze haben!&lt;br /&gt;Tripp legte einen Flyer auf den kleinen Glastisch und wir betrachteten ihn. Soma kam dazu. &lt;br /&gt;Beinahe wie ein Chor riefen wir alle aus: „Cool!“&lt;br /&gt;„Wo hast du den Scheiß her?“ fragte Pete, der in diesem Moment aus seiner steinernen Wandstarrerei erwachte. &lt;br /&gt;Frank erschrak und fuhr ihn an: „Du verdammter Pilzgargoyle! Erschreck mich nicht nochmal so!“&lt;br /&gt;Ich nahm den Flyer in die Hand und betrachtete ihn genauer. Es ging um ein Death Metal Konzert. Allerdings war es nicht das Genre, nicht einmal die Bands, sondern die Location, welche unsere Aufmerksamkeit auf sich zog. Das ganze sollte in einer Kirche stattfinden.&lt;br /&gt;Ich glaube ich brauch an dieser Stelle meine Vergleich nicht wiederholen. Nein ich superlativiere ihn. Prag war weit mehr als Vegas!&lt;br /&gt;„Wer ist dafür?“ fragte Tripp, die Antwort wohl wissend.&lt;br /&gt;Alle hoben stumm ihre Hände.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-7248578545955017553?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/7248578545955017553/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/01/nicht-wirklich-hangover.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/7248578545955017553'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/7248578545955017553'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/01/nicht-wirklich-hangover.html' title='Nicht wirklich Hangover'/><author><name>/root</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05859424531608553416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='18' src='http://4.bp.blogspot.com/_aEF4QjR5iSY/TCL8VF3PmtI/AAAAAAAAAF4/nDtQeFfHlz8/S220/SDC10811-ani-gif.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-7518863968718596059</id><published>2011-01-12T02:06:00.002+01:00</published><updated>2011-01-12T02:14:46.233+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Träume'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liebe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedankenfetzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einsamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alkohol'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Selbstfindung'/><title type='text'>Tandemluftballong</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;So sitz ich hier also: Vier Biere und mehrere Schnäpse in der Birne, die Kopfhörer auf den Löffeln, voll aufgedreht, und fahr mir ne Mischung aus Chiptunes, Ambient, Trip-Hop und noch ein paar anderen Underground-Genres rein. Und dabei denke ich an Zeiten, die ich nie erlebt habe, an Momente, die ich so oft geträumt habe, immer in dem Wissen, dass sie an der Grenze zur Wirklichkeit sowieso abgewiesen werden würden und an Gefühle, die so intensiv sind, dass sie mich ganz sicher töten würden wenn ich sie in dieser echten Welt fühlen würde.&lt;br /&gt;Wie von selbst bewegt sich mein Kopf im Groove, meine Augen sind zu, nur ab und an folgen sie meinen Fingern, die auf den schmutzig-weißen Tasten mit den halb verwischten Buchstaben umherhuschen. Ganz weit hinten in meinem Kopf ruft mir etwas zu, ich solle doch einfach so sitzen bleiben, für immer. Ich höre zu. Und immer mehr glaube ich diesem Geist, der mir eine bessere Welt verspricht, eine Welt in der Gefühle nicht durch die Watte der Träume gehen müssen um mein Herz zu finden...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-7518863968718596059?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/7518863968718596059/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/01/nachtgedanke.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/7518863968718596059'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/7518863968718596059'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/01/nachtgedanke.html' title='Tandemluftballong'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-5863132449628407216</id><published>2011-01-07T02:21:00.001+01:00</published><updated>2011-01-07T02:23:33.659+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lyrik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Borderline'/><title type='text'>Im freien Fluss</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: right;"&gt;Gedanken,&lt;br /&gt;Wesen einer fremden Welt,&lt;br /&gt;doch vertraut&lt;br /&gt;wie des Schicksals eisern Faust.&lt;br /&gt;Lebend tot&lt;br /&gt;und wunderbar verworren&lt;br /&gt;klingt die Wahrheit&lt;br /&gt;meiner Seele wie ein Trost,&lt;br /&gt;wie tröstend fallend grauer Nebel&lt;br /&gt;über Schwarz und Weiß&lt;br /&gt;und gespaltener Eindeutigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Satt von tausend&lt;br /&gt;fürstlichen Banketten,&lt;br /&gt;dürstend schwach,&lt;br /&gt;im Wunderland des Wahnsinns&lt;br /&gt;schwebt ein kleines Licht.&lt;br /&gt;Im freien Fluss der Emotionen&lt;br /&gt;dies Lichtlein dort&lt;br /&gt;bin ich.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-5863132449628407216?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/5863132449628407216/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/01/im-freien-fluss.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/5863132449628407216'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/5863132449628407216'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2011/01/im-freien-fluss.html' title='Im freien Fluss'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-2466095883113399879</id><published>2010-12-30T15:46:00.002+01:00</published><updated>2010-12-30T16:02:20.566+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Horror'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erzählung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Absurd'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fiction'/><title type='text'>Das Häschen im Hütchen</title><content type='html'>Hmn, wo steckt sie denn? Ich wittere sie doch. Die kleine Schlampe. Ich wittere sie. Hat sich wohl wieder versteckt. Aber mit mir kann sie das Spiel nicht ewig treiben. Ich suche mal. In der Kiste? Nein. Sicher nicht. Darin ist es finster. Aber wenn doch? Nein erstmal woanders gucken. Dieses Biest. Bildet sich wohl ein mich verarschen zu können, da hat sie sich aber mit dem falschen angelegt. &lt;br /&gt;Mensch, duster ist's aber auch hier drunten. Werd' mal neue Lampen kaufen. Verdammtes Kellerloch. Na wo ist sie denn? Put, put, put, put! Na wo ist sie denn?&lt;br /&gt;Kleine Fickschlampe.&lt;br /&gt;Bin im Kreis 'rum. &lt;br /&gt;Was nun?&lt;br /&gt;Na, vielleicht doch die Kiste. Schauen wir mal rein. Knarzt aber sehr der Deckel. Aber ach, wen haben wir denn da? Meine kleine Fickschlampe. Weglaufen konnt' sie ja nicht. Die Füße hab ich ihr ja schon abgeschnitten. Schreien kann sie auch nicht. Zähne und Zunge hab ich ihr ausgerissen. Die Zunge hat besser geschmeckt als die Füße. Ja was? Ich war neugierig. Aber da ist sie ja in der Kiste. Laß ich sie drin? Lieber nicht, da bekommt sie doch keine Luft. Ein bisschen Atmen muß ja jeder Mensch.&lt;br /&gt;Aber nun. Was machen wir denn mit ihr. Ich zieh sie erstmal aus der Kiste. Was denn? Wehrt sich das Miststück. Fotze. Schlag sie, schlag sie! Kleine Drecksschlampe.&lt;br /&gt;Ich zieh sie in die Ecke und mach sie wieder fest an den Ketten. Werd' ihr wohl die Hände abschneiden müssen. Zu schade, die sehen noch ganz gut aus. Der Rest ja nicht mehr so. &lt;br /&gt;Dreckig ist sie. Ich wasch sie wohl mal. Ein bisschen wenigstens.&lt;br /&gt;Da wehrt sie sich wieder. Kann doch nicht wahr sein. Läßt sich nicht mal putzen, das Stück! Dann halt nicht. Aber wenn sie verreckt, ist's ja nicht meine Schuld.&lt;br /&gt;Ich guck sie an. Na kleines Miststück? Wolltest mich heute wieder ärgern? Aber nicht mit mir. So einfach ist das nicht. &lt;br /&gt;Ich schieb ihr den Schlauch in den Rachen. Damit kann ich sie füttern. Manchmal spuckt sie es ja wieder aus. Aber das ist nicht oft, seit ich ihr die Zunge genommen hab.&lt;br /&gt;Nach dem Füttern muß ich aber los. &lt;br /&gt;Verdammt ich wollt sie doch noch schön in den Arsch ficken.&lt;br /&gt;Egal. Die Arbeit ist auch wichtig. Na hoffentlich hat die Putzfrau mein Büro diesmal ordentlich gemacht, sonst gibt’s wohl bald zwei Ärsche in meinem Keller.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-2466095883113399879?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/2466095883113399879/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/12/das-haschen-im-hutchen.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/2466095883113399879'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/2466095883113399879'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/12/das-haschen-im-hutchen.html' title='Das Häschen im Hütchen'/><author><name>/root</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05859424531608553416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='18' src='http://4.bp.blogspot.com/_aEF4QjR5iSY/TCL8VF3PmtI/AAAAAAAAAF4/nDtQeFfHlz8/S220/SDC10811-ani-gif.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-1338289600894525455</id><published>2010-12-15T16:50:00.005+01:00</published><updated>2010-12-15T17:43:47.254+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedankenfetzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Leben'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kälte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Winter'/><title type='text'>Alltagssyndrom</title><content type='html'>Ich sitze in der U-Bahn, blicke mich um und friere, wegen der immer wieder hereingetragenen Winterkälte – naßkalt ist es, und das ist schlimmer als die knackige trockene Eiseskälte, welche wir an anderen Tagen vom Ostwind aus Sibirien eingeflogen bekommen haben. In regelmäßigen Abständen drücke ich die Handschuhe fester an die Hände darin, als ob dies mein Frösteln verringern würde. Jedoch ist diese Handlung nichts weiter, als ein Ausdruck einfachen Wunschdenkens.&lt;br /&gt;Ich schaue mich ein weiteres Mal um, die Bahn hält, Leute steigen aus, wieder andere steigen ein und tragen unsichtbare Wolken winterlicher Kälte wie an Leinen gezogene Haustiere hinein.&lt;br /&gt;Mir gegenüber sitzt ein Mann mittleren Alters und liest mit augenscheinlicher Begeisterung einen dieser modernen Kriminalromane, mit welchen ich ja nun beileibe und wahrlich gar nichts anzufangen weiß. Daneben sitzt ein weiterer Mann und schaut ins Leere; ebenso die junge Frau links von mir. Mein Blick schweift weiter und meine Gedanken driften ab. Hinter jedem dieser Gesichter verbirgt sich ein Leben, eine oder ein Haufen an Geschichten und Erzählungen – von der Arbeit, der Party letzte Nacht, dem Mädchen das noch in dem Bett liegt, das so mancher zu dieser frühen Morgenstunde schon längst hinter sich gelassen hatte. Hinter anderen steckt nichts, kein Leben, keine Hoffnung, keine Wahrheit, geschweige denn eine Lüge. Leere Hüllen im täglichen Grau zwischen Tag und Nacht. Unsichtbar für die meisten ... &lt;br /&gt;Abrupt werde ich aus den Überlegungen gezerrt. Aus der Sprechanlage ertönt die Bandaufnahme einer Frauenstimme, die die nächste Station ansagt. Hier muß ich raus. Ich stehe auf, gehe zur Tür und drücke bei Stillstand den Knopf zum öffnen. Mit seiner ganzen Gewalt an Kälte und Minustemperaturen schlägt der Winter mir gnadenlos ins Gesicht, läßt mich erzittern, als ich aussteige.&lt;br /&gt;Nun ein Stück laufen. Der nächste Bahnhof ist nicht weit. Um Zeit zu sparen gehe ich quer über die Kreuzung und blicke mich nicht einmal um, ob vielleicht ein Auto angebraust kommt. Es ist mir eigentlich auch egal. Vor der Brücke biege ich rechts in die Seitengasse, dann links die Treppe hinunter und schon stehe ich am Bahnsteig. Ein eiskalter Wind bläst hier, wie durch einen Kanal. Ich suche also in einem der Häuschen Unterschlupf und drehe mir eine Zigarette, die ich anschließend in größter Eile aufrauche um schnellstmöglich wieder meine Handschuhe anziehen zu können. Ein Güterzug schießt mit hoher Geschwindigkeit vorbei und die Luft, welche er transportiert, fühlt sich an wie Rasierklingen im Gesicht. Ich werfe die Kippe fort und schlüpfe von links nach rechts laufend in die Handschuhe.&lt;br /&gt;Dann kommt die S-Bahn. Die Türen öffnen sich. Für die letzten fünf Minuten meiner allmorgendlichen Reise drücke ich mich zwischen die dosenfleischartige Menschenmasse und versuche noch etwas Wärme zu tanken.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-1338289600894525455?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/1338289600894525455/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/12/alltagssyndrom.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/1338289600894525455'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/1338289600894525455'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/12/alltagssyndrom.html' title='Alltagssyndrom'/><author><name>/root</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05859424531608553416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='18' src='http://4.bp.blogspot.com/_aEF4QjR5iSY/TCL8VF3PmtI/AAAAAAAAAF4/nDtQeFfHlz8/S220/SDC10811-ani-gif.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-9146926293981267941</id><published>2010-12-13T18:00:00.001+01:00</published><updated>2010-12-13T18:12:17.057+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nightliner'/><title type='text'>Nightliner Track 2: Katzenaugensonnenaufgang</title><content type='html'>Twist brauchte eine Pause. Also machten wir unsere Schlafsäcke zurecht, denn am Ende des Himmels wurde es wieder heller. Ed setzte sich auf seine Woll-Decke, die er überall hin mitnahm und schälte sich eine Mandarine, der Prof. schaute nur apathisch in den Horizont hinein.  „Suchst du was, Prof.?“, fragte ich. „Einen Sinn, Floppy. Ich suche einen Sinn.“ – „Den Sinn für unsere Reise? Für unser Dasein? Wofür?“ -  „Für uns. Das Projekt ist vielleicht waghalsig, doch es ist der einzige Ausweg aus unserer Ausgrenzung gegenüber den anderen Menschen.“ Seine weiße Iris wurde nun stärker sichtbar und die Pupillen zogen sich zu den Schlitzen zusammen, die jeder von uns in den Augen hat, wenn die Sonne auf unser Antlitz einstrahlt. Twist schloss die Augen und zwischen den Lidern flossen kleine Bäche aus Tränen seine blassen Wangen hinunter. Ed nahm ihn wortlos in den Arm  und schloss ebenfalls die Augen. „Prof., wir müssen schlafen.“ – „Schlafen und hoffen, dass uns hier niemand findet.“, vervollständigter er meinen Satz.&lt;br /&gt;Es gab mal eine Zeit, in der ich am Tag spazieren gehen konnte, ohne Sonnenbrille tragen zu müssen. Eine Zeit, in der ich wohl in die Gesellschaft eingegliedert war. Doch die Zeit ist schon einige Jahre her. Ich vermisse sie. Ich empfinde mich nicht einmal als eine Weiterentwicklung der menschlichen Spezies. Es ist wie eine Behinderung, nur in der Nacht wach sein zu können. Ich würde mir am liebsten endlich mal wieder einen Sonnenaufgang anschauen, doch sobald ich in das Tageslicht sehe, ist es als würden tausende spiralförmige  Nadeln in meine Augäpfel stechen und das Gallert herausschälen.&lt;br /&gt;Ich zog den Reißverschluss meines Schlafsackes zu und legte mich in eine halbwegs angenehme Position. Welche Erde trägt mich noch, welche Arme der Allmutter halten mich? Twist schluchzte leise und Ed redete ihm gut zu. Dann schlief ich bei der aufgehenden Sonne ein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-9146926293981267941?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/9146926293981267941/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/12/nightliner-track-2-katzenaugensonnenauf.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/9146926293981267941'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/9146926293981267941'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/12/nightliner-track-2-katzenaugensonnenauf.html' title='Nightliner Track 2: Katzenaugensonnenaufgang'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-8938118652947971492</id><published>2010-12-13T15:59:00.001+01:00</published><updated>2010-12-13T16:00:37.404+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nightliner'/><title type='text'>Nightliner Track 1: --</title><content type='html'>Die Nacht war kühl, etwas zu kühl für Mitte Juni, doch der Prof. sprach mir nette Worte zu und so band ich mir nur die Schuhe, bevor ich meinen Körper wieder in eine aufrechte Haltung bewegte. Ein tiefer Atemzug signalisierte meinem Gehirn, dass wir schon weit von Erfurt weg waren und uns nur die Schwärze und die klare Luft blieb. Hohes Gras drückte sich links und rechts neben dem Asphalt hervor und die Röte, welche Erfurt hinter uns in den Himmel spie, wurde durch die unberührte Pflanzenwelt dieser selten befahrenen Landstraße einfach erstickt. Das Rauschen des Mischwaldes zu unserer Linken und das Flüstern eines kleinen Bachlaufes zu unserer Rechten entspannte mich ein wenig mehr und ich fischte eine knittrige Zigarette aus dem Softpack. Der Prof. drehte sich zu mir um und ich konnte seine blasse Haut mit den tiefen Furchen im Mondlicht so gut erkennen, als ob es jemand mit einer Spiegelreflexkamera fotografiert und die Kontraste erhöht hätte. „Vegas liegt noch einige Kilometer entfernt. In ein paar Wochen müssten wir dort ankommen.“&lt;br /&gt;Achja. Vegas. Der Grund, weswegen wir eigentlich hier durch die nächtlichen Wälder Thüringens wanderten. Nicht Las Vegas. Jeder weiß, dass Las Vegas in Amerika ist und da zu Fuß hin zu gehen, wäre einfach nur eine idiotische Idee. Wir müssten Jahre laufen. Und schwimmen. Nein, das Vegas, welches der Prof. meinte, war ein anderes.&lt;br /&gt;Ich nickte stumm und folgte ihm weiter auf dem bröckelnden Asphalt dieser Bundesstraße. In weiter Ferne sah ich ein paar grellblaue Xenon-Scheinwerfer durch die Bäume rennen. Ich setzte meine Sonnenbrille auf und drehte mich von dem vorbeifahrenden Auto weg . Wenn man Fahrzeuge nur hört, nicht sieht, ist der Doppler-Effekt viel verblüffender.&lt;br /&gt;Für einen Moment bestand noch die Lähmung doch Twist klatschte mir leicht gegen die Wange und ich kam wieder zur Besinnung. Manchmal vergas ich einfach, dass er da war. Twist war immer so ruhig. Sein Stadium sei noch sehr früh, sagte mal der Prof. zu mir, als Twist versuchte auf dieser Party ein Mädel klar zu machen doch kaum reden konnte. Irgendwann verzog er sich ins dunkle Badezimmer und hörte Musik über seinen MP3-Player.  Das Bad war glücklicherweise fensterlos, sodass Twist dort entspannen konnte. „Danke, Twist.“, sagte ich zu ihm und er zog mich, wie ein kleines Kind am Ärmel und signalisierte mir, dass er weiter wollte. Vegas. ‚Ich hoffe es ist keine Illusion, die uns der Prof. da auftischt.‘, sagte ich still in diesem Moment zu mir, atmete noch einmal tief diese wunderbare Nachtluft ein und folgte den Konturen des schwarzen Ledermantels von Ed, der gerade vom Pinkeln wieder kam.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-8938118652947971492?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/8938118652947971492/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/12/nightliner-track-1.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/8938118652947971492'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/8938118652947971492'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/12/nightliner-track-1.html' title='Nightliner Track 1: --'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-962332131888595618</id><published>2010-12-12T16:55:00.002+01:00</published><updated>2010-12-12T17:01:11.357+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachtgedanke'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedankenfetzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tod'/><title type='text'>Sieh nicht weg ...</title><content type='html'>Wir leben um zu genießen. Klangwelten wachsen wie Blumen in unsere Hirne hinein, breiten sich aus und tropfen mit der Zähigkeit von Honig über den Rand der Erdscheibe. Flach wie eine Briefmarke aus dem Album des Großvaters, stößt dein Atem nach außen in die kalte klare Winterluft. Du spürst den frisch gefallenen Schnee zwischen deinen frierenden Zehen hindurchquellen, als du einen Schritt nach vorn machst. Du spürst wie er schmilzt und das Wasser wieder an deinen Füßen herab sickert um auf dem eisigen Boden erneut zu gefrieren.&lt;br /&gt;Der Baum neben dir, er atmet. Er lebt und sucht nach dir. Sein Geäst, nach unten gezogen vom Gewicht der weißen Massen, streift deine Schultern. Du schaust ihn an, berührst seine knorrige, faltige und rissige Haut mit deiner Hand – mit der freien Hand, denn in der anderen hältst du dein Leben; fest umklammert mit deinen dünnen weißen Fingern.&lt;br /&gt;Ein Blick nach oben. Eine Krähe hatte soeben gerufen und fliegt nun gen Horizont. Du schaust ihr noch eine Weile nach, bis sie ganz verschwunden ist in dem leichten Dunst fernen Hochnebels.&lt;br /&gt;Ein weiterer Schritt vorwärts, deine Hand läßt ab von der Haut des Baumes und hinterläßt lediglich einen purpurnen Abdruck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;In Erinnerung an eine Freund.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-962332131888595618?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/962332131888595618/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/12/sieh-nicht-weg.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/962332131888595618'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/962332131888595618'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/12/sieh-nicht-weg.html' title='Sieh nicht weg ...'/><author><name>/root</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05859424531608553416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='18' src='http://4.bp.blogspot.com/_aEF4QjR5iSY/TCL8VF3PmtI/AAAAAAAAAF4/nDtQeFfHlz8/S220/SDC10811-ani-gif.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-8245997353701789587</id><published>2010-12-04T07:42:00.001+01:00</published><updated>2010-12-04T07:50:55.160+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ficken'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sex'/><title type='text'>Ficken!</title><content type='html'>Verfickte Scheiße. Mein Schwanz schwillt ins Enorme angesichts dieser unheiligen Geilheit, welche sich vor mir offenbart. Ihre Titten sind perfekt und ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung woher sie kommt oder was geschehen ist, daß sie hier auftauchte. Sie war einfach da. Perfekt, sexy, geil, mit der schönsten Fotze versehen, die ich je sah. So stand sie vor meinen Augen, geilte mich an, steckte mich an, fragte mich nicht einmal.&lt;br /&gt;Ich weiß nicht, wie sie hieß. Ist das überhaupt relevant? Ich meine, sie war feucht! Naß - um genau zu sein. So feucht, daß jeder ertrunken wäre, wenn er versucht hätte sie zu lecken. Definitiv muß man sagen, daß sie die Frau war/ist die jeder Typ mal bumsen will. Blonde lange Haare, guter Körperbau, eins-siebzig hoch. Einfach hammer - einfach. Sie hatte dieses perfekte Aussehen und hatte dazu auch noch diese perfekte Ausstrahlung.&lt;br /&gt;Nein sie war kein Pornstar, nein sie war kein Model, nein sie war nicht einmal im TV, und schon gar nicht bei RTL. Sie war einfach nur wunderschön. Das war es wohl was sie ausmachte. Das war es wohl was mich so anregte, als sie meinen Schwanz ritt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-8245997353701789587?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/8245997353701789587/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/12/ficken.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/8245997353701789587'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/8245997353701789587'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/12/ficken.html' title='Ficken!'/><author><name>/root</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05859424531608553416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='18' src='http://4.bp.blogspot.com/_aEF4QjR5iSY/TCL8VF3PmtI/AAAAAAAAAF4/nDtQeFfHlz8/S220/SDC10811-ani-gif.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-8617160141280447188</id><published>2010-11-27T00:41:00.003+01:00</published><updated>2010-11-27T00:45:27.838+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erzählung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Drogen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alkohol'/><title type='text'>Die Nummer (Teil 1)</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;"Maaan, wie ich grad Bock hätte, eine von diesen minderjährigen Tussis zu ficken.", stöhnte Pete halblaut.&lt;br /&gt;"Ey, wir sind nicht zum Spaß hier.", gab Frank zurück, "Wir haben noch was zu tun.".&lt;br /&gt; "Kannst du das nicht alleine machen und ich geh in der Zwischenzeit meinen Lümmel ins Honigtöpfchen stecken?". Er grinste und deutete auf eine höchstens 16 Jahre alte Brunette. "Die da will ich." Die irgendwie perverse Mischung aus schmolligem Kleinkind und notgeilem Halberwachsenen brachte auch Frank zum Grinsen.&lt;br /&gt; "Jaa, dann geh halt, ich mach das schon."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Und so begann der Abend, an dem ich Frank und Pete zum ersten Mal traf. Natürlich hatte ich von dem Gespräch nichts mitbekommen und Frank auch erst gefunden, als Pete schon woanders war. Den sah ich später am Abend auch noch, in einer Situation, die sich tagelang hartnäckig in meiner Erinnerung festkrallte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem ich einige Zeit ruhelos zwischen den verschiedenen Räumen und dem Garten hin- und her gelaufen war und dabei einen Liter Bier gedankenverloren in großen Schlucken in mich hineingeschüttet hatte, setzte ich mich allein in die Mitte der Rasenfläche, zog bewusst langsam das klobige, metallisch im gelben Licht der Straßenlaterne schimmernde Feuerzeug aus der Tasche, dann das rote Gauloises-Softpack, zündete mir eine Zigarette an, blies zwei Rauchringe in die Luft und legte Feuerzeug und Zigarettenpäckchen neben mich ins Gras. Ich musste nicht lang warten, bis Frank sich neben mich setzte und sich dafür entschuldigte, dass Pete "leider verhindert" sei. Kurz überlegte ich, die ganze Sache abzubrechen, aber im Prinzip brauchte ich Pete ja nicht. Irgendwo ganz tief drin war ich sogar froh, dass er nicht dabei war, nicht weil ich Angst davor hatte, ihn zu treffen, sondern einfach weil ... Tja, keine Ahnung warum. Also nahm ich den kleinen, zerknitterten Zettel von Frank entgegen, tippte die daraufgekritzelte Zahlenfolge in mein Handy, schickte sie an DIE NUMMER (so hatte ich Frank am Telefon meinen Kontakt benannt) und stellte den Timer auf 2 Stunden und 15 Minuten. Dann steckte ich das Handy weg und den Zettel in Brand, zündete mir eine Zigarette damit an und bot auch Frank eine an.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-8617160141280447188?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/8617160141280447188/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/11/die-nummer-teil-1.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/8617160141280447188'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/8617160141280447188'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/11/die-nummer-teil-1.html' title='Die Nummer (Teil 1)'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-2708217819683886280</id><published>2010-11-07T14:29:00.002+01:00</published><updated>2010-11-07T14:46:38.783+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alkohol'/><title type='text'>Das Vorbild</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das ständig in verschiedenen Farben und Formen durch die Halle flackernde Licht blendet mich, frisst sich in mein Gehirn und brennt Löcher in ethanolgetränkte Synapsenbündel. Meine Augäpfel vibrieren und außerhalb des Punktes auf den ich mich konzentriere kann ich nur noch verschwommene Muster, Formen und Menschen wahrnehmen. Direkt vor mir tanzt provokativ und aufreizend irgendeine Schlampe in einem kurzem, weißen Rock und wirft mir ihren Duft, ein Gemisch aus billigem Parfüm, Schweiß und ungewaschener Fotze ins Gesicht, bis sie schließlich verschwindet. Mir ist schlecht. Ich versuche aufzustehen und es dauert eine gefühlte Ewigkeit voll absolut würdeloser Versuche bis jemand sich meiner erbarmt, mich hochreißt und in Richtung Tür schleppt. Blicke voller Abscheu und Ekel treffen mich und ich grinse zurück, lachend, einen Speichelfaden am Mundwinkel, als gelte es, irgendwelchen Paparazzi hinter ihren blitzenden Kameras zu einem guten Foto zu verhelfen. Plötzlich schlägt mir feuchte Kälte entgegen, kurz darauf lande ich am Rand eines Gebüsches auf dem nassen, gepflastereten Boden, Regen tränkt binnen Sekunden meine Kleidung, meine verklebten Haare, mein ganzes Ich. Ein Stück Klarheit kehrt zurück und ich stelle fest, dass der Abend vorbei ist. Meine Aufgabe ist getan, sinniere ich in betrunken-zerstörter Art leise vor mich hin, die Menschen haben mich gesehen, sich vor mir geekelt, mich verabscheut, mich ausgestoßen und sich selbst damit gereinigt. Meine Aufgabe ist getan... Jetzt kann ich nach Hause gehen, beruhigt und erleichtert... Ich hangele mich an dem Busch auf die Beine, mache einen wackeligen Schritt und... Irgendetwas schießt durch die rosa Zuckerwatte, die meine Gehirnmasse geworden ist. Ich blinzele. Und wieder zischt es vorbei, diesmal langsamer. Dann fällt es mich wie ein Blitzschlag einen morschen Baum. Ich habe gar kein Zuhause...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-2708217819683886280?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/2708217819683886280/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/11/das-vorbild.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/2708217819683886280'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/2708217819683886280'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/11/das-vorbild.html' title='Das Vorbild'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-8673031720153336764</id><published>2010-11-04T19:15:00.002+01:00</published><updated>2010-11-04T19:18:00.210+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liebe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einsamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lyrik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zweisamkeit'/><title type='text'>Wir haben verloren</title><content type='html'>wir krümmen uns&lt;br /&gt;auf teppichen&lt;br /&gt;zusammen&lt;br /&gt;um nicht herunterzufallen&lt;br /&gt;zusammen&lt;br /&gt;um nicht allein zu sein&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wir verschmelzen uns&lt;br /&gt;mit flüssigem metall&lt;br /&gt;miteinander&lt;br /&gt;sodass unsere extremitäte nie wieder auseinanderreißen&lt;br /&gt;miteinander&lt;br /&gt;um nicht ohneeinander diese wege zu beschreiten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wir schauen in die sterne&lt;br /&gt;und stehen bewegungslos&lt;br /&gt;nebeneinander&lt;br /&gt;um uns die schönsten bilder des nachthimmels zu zeigen&lt;br /&gt;nebeneinander&lt;br /&gt;um nicht allein in die nacht zu fallen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;haben wir verloren?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-8673031720153336764?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/8673031720153336764/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/11/wir-haben-verloren.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/8673031720153336764'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/8673031720153336764'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/11/wir-haben-verloren.html' title='Wir haben verloren'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-7041621444726131530</id><published>2010-11-04T07:31:00.002+01:00</published><updated>2010-11-04T07:35:56.984+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedankenfetzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erzählung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Humoreske'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fiction'/><title type='text'>Ein komischer Morgen</title><content type='html'>Ein leises Kratzen, ein leichtes Tatzen und ein putziges Schmatzen. Rike öffnete langsam und mit etwas gequälter Miene die Augen. Und da saß sie. Genau auf ihrer Brust saß diese Katze. Schwarze Streifen, braune Streifen und tiefe goldene Augen. Sie schaute Rike damit an, als wollte sie etwas bestimmtes sagen.&lt;br /&gt;Ein Maunzen und ein Katzengähnen. Rike pustete sie an. Die Katze bewegte sich wahrlich keinen Millimeter von der Stelle, sondern schaute sie weiterhin aus ihren großen Augen an. Wie war diese Katze hier hereingekommen? Und dann dieser gräßliche Geschmack von der letzten Zigarette von gestern Abend.&lt;br /&gt;Rike blickte auf ihren Wecker und mit einem Mal war sie hellwach. Sie packte die Katze, warf sie in die Luft, düste mit einem Affenzahn, die Worte "Scheiße" und "Fuck" hochfrequentiert wiederholend,  durch das Zimmer, sammelte Klamotten zusammen, machte einen Abstecher in die Küche, drückte auf den kleinen roten Knopf an der Kaffeemaschine und blieb schlußendlich vor der Badezimmertür stehen. Da schoß es ihr durch den Kopf: Was ist denn jetzt mit der Katze? Verschlafen hin oder her.&lt;br /&gt;Sie ging wieder zurück in ihr Schlafzimmer und schaute hinein. War sie weg? Und doch da oben an der Decke hing sie, nein, saß sie! Rike blinzelte, schaute noch einmal genauer hin. Nein! Das kann doch unmöglich sein. Da saß eine Katze an ihrer Zimmerdecke und schaute sie an. Sie schüttelte den Kopf und ging Duschen, Schminken, dann Zähne putzen und dann … NEIN! Zahnpasta und Kaffee! Das geht doch nun mal gar nicht! Okay. Thermoskanne ausspülen, Kaffee einfüllen und dann los.&lt;br /&gt;Rike stand schon an der Tür; da überkam es sie ein weiteres mal. Sie ging zurück in ihr Zimmer und blickte sich um, aber die Katze war verschwunden. Was für ein seltsamer Morgen, dachte sie und begab sich kopfschüttelnd mit einer qualmenden Zigarette im Mundwinkel auf den Weg zur U-Bahn.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-7041621444726131530?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/7041621444726131530/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/11/ein-komischer-morgen.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/7041621444726131530'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/7041621444726131530'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/11/ein-komischer-morgen.html' title='Ein komischer Morgen'/><author><name>/root</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05859424531608553416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='18' src='http://4.bp.blogspot.com/_aEF4QjR5iSY/TCL8VF3PmtI/AAAAAAAAAF4/nDtQeFfHlz8/S220/SDC10811-ani-gif.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-6167704078802446193</id><published>2010-10-21T14:12:00.001+02:00</published><updated>2010-10-21T14:14:15.386+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einsamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Winter'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fiction'/><title type='text'>Spuren im Schnee II</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Monoton und hypnotisch wummern die Bässe durch meine Eingeweide und hinterlassen ein immer stärker werdendes unzufriedenes Zittern. Ich verlasse die Tanzfläche auf wackeligen Beinen in Richtung Ausgang. Beim Aufstoßen der Tür schlägt mir klirrende Kälte ins Gesicht, krabbelt kurz darauf durch mein schweißnasses Shirt und lässt mich direkt neben der rostigen Stahltür erstarren. Dicke Schneeflocken fallen vom Himmel; "Wie die Asche verbrannter Engelsflügel", schießt mir durch den Kopf, "nach der letzten Schlacht um das Himmelreich."&lt;br /&gt;Ich zünde mir die letzte Zigarette, die ich in dem zerknüllten Softpack finde, an (wie passend) und laufe los, schreibe eine frische Spur in die ansonsten makellose Schneedecke. Irgendwo in der Ferne höre ich ein paar Betrunkene grölen, an einer Straßenecke stehen ein Männlein und ein Weiblein eng umschlungen im Schneegestöber. Ich schlage den Weg in die Felder ein, dorthin wo niemand sonst ist und setze mich schließlich auf die Lehne einer eingeschneiten Bank, sehe auf die Felder und die schwach beleuchteten Straßen hinab und warte auf das für kurz nach zwei Uhr vorhergesagte Ende der Welt.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-6167704078802446193?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/6167704078802446193/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/10/spuren-im-schnee-ii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/6167704078802446193'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/6167704078802446193'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/10/spuren-im-schnee-ii.html' title='Spuren im Schnee II'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-9065795970423328273</id><published>2010-10-01T22:55:00.002+02:00</published><updated>2010-10-01T22:58:44.562+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedankenfetzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Borderline'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Depressiv'/><title type='text'>Un-Ich</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich sitze also hier herum, lasse das neue Album von den Chemical Brothers laufen, danach Londinium von Archive, und schaue der Zeit beim Vorbeifliegen zu, greife nach einzelnen Sekunden, halte sie in meinen Händen gefangen weil ich glaube dass sie etwas bedeuten, betrachte sie ganz genau, von jeder Seite und lasse sie dann wieder frei. Sich in irgendwas zu verlieren ist so einfach, das Wiederfinden ist es, das schwer fällt. Konzentration ist ein wertvolles Gut, aber schnell getauscht für Träumerei, für das Gefühl des Fliegens zwischen tausend Stimmen und Stille, zwischen Sonne, Mond und Sternen. Nichts erreicht, nichts geschafft, nichts versucht, nur geträumt. Pfui! Schäm dich!&lt;br /&gt;Ich genieße die sanften Vibrationen der warmen Holzplatte unter meinen Handgelenken. Nur ein bisschen mehr. Ein bisschen länger, nicht mehr lang. Drehe am Volume-Knopf, mehr Bass, mehr Vibration, mehr Träumerei, mehr Hypnose, ein klitzekleines Stück Tod. Wieder versuche ich mich zu konzentrieren. Zieh am Seil! Die Reißleine reißt, der Wind reißt an mir, nur einen Augenblick, dann bin ich schwerelos. Unter dem Himmel herrscht Nebel, hängt drohend über Bergen, Tälern, Wäldern, Seelen, macht alles grau und kalt. Klarheit: Unklar. Wissen: Unwissen. Menschen: Unmenschen. Ich: Un-Ich.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-9065795970423328273?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/9065795970423328273/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/10/un-ich.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/9065795970423328273'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/9065795970423328273'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/10/un-ich.html' title='Un-Ich'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-4346943059423611910</id><published>2010-10-01T20:03:00.000+02:00</published><updated>2010-10-01T20:05:15.206+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Träume'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedankenfetzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lyrik'/><title type='text'>Antiquität: Der Narr</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;nur ein narr,&lt;br /&gt;nur eine illusion,&lt;br /&gt;eine täuschung&lt;br /&gt;ohne weitere funktion&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;nur ein versuch&lt;br /&gt;doch keine illusion,&lt;br /&gt;keine täuschung&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;nur ein narr,&lt;br /&gt;eine illusion&lt;br /&gt;doch keine täuschung&lt;br /&gt;denn er ist real...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;gut oder schlecht&lt;br /&gt;oder nur ein narr?&lt;br /&gt;gut oder unrecht?&lt;br /&gt;wirklich echt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;nur echt in der zeit&lt;br /&gt;nicht im raum...&lt;br /&gt;im traum?&lt;br /&gt;der narr...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-4346943059423611910?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/4346943059423611910/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/10/antiquitat-der-narr.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/4346943059423611910'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/4346943059423611910'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/10/antiquitat-der-narr.html' title='Antiquität: Der Narr'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-6243283992324059450</id><published>2010-09-30T05:10:00.001+02:00</published><updated>2010-09-30T05:14:55.931+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erzählung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Post-Apokalypse'/><title type='text'>Tag Eins</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;"FUCK!" Der Schrei hatte mich aus dem Schlaf gerissen, auf der anderen Seite des Zeltes saß auch Max aufrecht in seinem Schlafsack und starrte in die Dunkelheit. Ich riss den Reißverschluss des Eingangs auf und fiel hektisch und noch immer fast blind, aber mit rasendem Puls aus dem Zelt. Ein leichter Nebel hing über der dunklen Szene, es war vermutlich etwa vier oder halb fünf Uhr morgens, die einzige Lichtquelle waren die noch glimmenden Holzscheite in der stählernen Feuerschale und in ihrem Licht sah ich verschwommen und schattenhaft zwei Gestalten miteinander ringen. Zwei Meter vor mir stürzte auch Tod aus dem Zelt, mit seinem riesigen Messer in der Hand, konnte aber offenbar auch nichts sehen. Als meine Augen sich an die Lichtverhältnisse und an den Nebel gewöhnt hatten, war der Kampf am Rand des Dachs bereits vorbei und Wach kniete über einem vielleicht 18 oder 19 Jahre alten Mädchen, hielt ihre Arme einfach mit einer Hand fest und winkte uns mit der anderen herbei.&lt;br /&gt;Das Mädchen wehrte sich nicht und Wach ließ sie los. Sie kroch ein Stück von ihm weg und Tod setzte sich ihr in perfekter Psychopathen-Manier im Schneidersitz gegenüber, spielte mit seiner Klinge und starrte ihr ins Gesicht.&lt;br /&gt;"Die hat mich tierisch erschreckt, tut mir leid dass ich euch geweckt hab." keuchte Wach. "Ich musste pissen und als ich grad am Abklopfen war, ist auf einmal die Kleine da auf der Leiter aufgetaucht."&lt;br /&gt;"Wurdest du gebissen?", fragte ich sie, sie schüttelte stumm und verängstigt den Kopf und wandte den Blick schnell wieder Tod zu. Max hatte sich inzwischen auch aus dem Zelt gewunden und sogar die Zeit gefunden, sich seine Jeans anzuziehen. Jetzt tippte er Tod von hinten auf die Schulter und machte eine Kopfbewegung, die soviel sagte wie: "Is' gut jetz', mach dem Mädel nich' noch mehr Angst."&lt;br /&gt;"Bist du sicher, dass du nicht gebissen wurdest?", fragte jetzt auch Wach noch einmal nach. Sie schüttelte wieder nur unsicher den Kopf. Wach seufzte und schaute uns der Reihe nach an, dann wieder das Mädchen und sagte: "Zieh dich aus." Sie starrte ungläubig. "Wir müssen uns sicher sein, dass diese kleinen Scheißviecher dich nicht gebissen haben", erklärte er, "und außerdem: Wir sind vier, du bist alleine, wir müssten nicht fragen, sieh es als Geste der Anständigkeit dass wir's tun." Offenbar sah sie das auch ein...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist jetzt also Tag eins nach der nächtlichen Erweiterung unserer Truppe um ein 18 oder 19 Jahre altes Mädchen namens Katie. Lange überlegt haben wir nicht, sie ist clean, vergleichsweise gefasst und außerdem recht hübsch. Es regnet aus allen Wolken, sodass wir uns entschieden haben, heute nicht auf Futtersuche zu gehen und stattdessen Katie so auszustatten und einzurichten, dass sie uns keine Last ist, sondern vielmehr ein wertvolles Mitglied der Gruppe. So stellt sich auch endlich heraus, dass unsere gesammelten Materialien durchaus ihren Zweck finden. Sie wird in unserem bisherigen Vorratszelt schlafen, das bringt einige Umräumarbeiten mit sich, die wir noch nicht vollständig abgeschlossen haben, aber bis die Sonne untergeht werden noch ein paar Stunden vergehen. Tod steht schon ungeduldig vor mir, ich sollte mich also wohl lieber wieder an die Arbeit machen...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-6243283992324059450?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/6243283992324059450/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/09/tag-eins.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/6243283992324059450'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/6243283992324059450'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/09/tag-eins.html' title='Tag Eins'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-5833382989480237093</id><published>2010-09-29T03:19:00.004+02:00</published><updated>2010-09-29T03:49:50.776+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Suizidal'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachtgedanke'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einsamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Drogen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Borderline'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nihilismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alkohol'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Depressiv'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Selbstfindung'/><title type='text'>Diese Situation</title><content type='html'>Diese Situation ist schon recht kompiziert, paradox, wenn nicht sogar total furchtbar. Kurze Momentbeschreibung? Man selbst, also in diesem Sinne ich, sitzt/liegt in einer verhältnissmäßig gut bekannten Wohung. Die Party war gut, das Gras hat gut gezogen, der Alkohol bahnt sich noch immer die Wege Richtung Kopf, doch die Emotionen itself, die kann man einfach nicht verrauchen oder vetrinken. Die lösen sich nicht auf. Die sind einfach da und man begreift nicht, wie man einen Heulkrampf vor allen bekommen kann, obwohl man nicht alleine, sondern mit zwei Mädels in einem Zimmer liegt. Nun, eine einfach zu beantwortende Frage: beide sind dem Schlaf verfallen. Vielleicht auch ganz gut so, sonst würde jeder die Memme sehen, die nachts um halb vier so etwas in die Tasten hämmert, um Kopfschmutz wegzuwischen. U2 mit "with or without you" sind nicht förderlich für diese Situation. Ich habe schon oft über erdrückende Gedanken geschrieben, daher eine Erklärung, welche auf die gegenwärtige Situation passt. Stellen Sie sich vor Ihr Kopf sei eine Flasche. Und die Gedanken sind kleine Schnapsgläser, die da hineingefüllt werden. So ein kleines Schnäppschen ist nicht schwer, doch je größer die Flasche ist, desto schwerer wird sie letzten Endes insgesamt. Wenn jetzt auch noch jede hineingekippte Flüssigkeit eine eigene Dichte hätte, sodass man sehen könnte, wie es geschichtet ist, so hat man ein Komplettbild an Gedanken, aber niemals den Anfang für alles. Klar könnte man unten anfangen. Oder direkt am Flaschenhals. Aber das würde nicht die Gesamtheit erfassen. Die Gesamtheit der Schichten lässt bei der GESAMTEN Betrachtung allerdings auch keine Zusammenhänge zu, sodass man letztlich total überfordert ist und mit einem V+ Energy einfach nur schweigend aufgibt. Zu viele Netze. Zu wenig Zusammenhang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu&lt;br /&gt;viele&lt;br /&gt;Gedanken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu&lt;br /&gt;wenig&lt;br /&gt;Kraft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich zünde mit meinem Zippo einen Kopf aus der grellgrünen Acrylbong und fange an das Skalpell aus meinem Rucksack herauszusuchen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-5833382989480237093?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/5833382989480237093/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/09/diese-situation.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/5833382989480237093'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/5833382989480237093'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/09/diese-situation.html' title='Diese Situation'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-7926832772028344727</id><published>2010-09-28T00:54:00.002+02:00</published><updated>2010-09-28T00:57:05.905+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lyrik'/><title type='text'>Antiquität: Tangotausendtränentief</title><content type='html'>Schau's dir an!&lt;br /&gt;Tritt' doch mal näher!&lt;br /&gt;Blinkend, leuchtend, agressiv.&lt;br /&gt;Hör' die Töne von weit her.&lt;br /&gt;Tangotausendtränentief.&lt;br /&gt;Braut steht da.&lt;br /&gt;Und Bräutigamm.&lt;br /&gt;Schnieke, nobel, wohlgehüllt.&lt;br /&gt;In dem Bohrinsel-Exkrement&lt;br /&gt;ergeben sie ein hübsches Bild.&lt;br /&gt;Und auch die Torte, schaue dort!&lt;br /&gt;Von Kühen, welche tot und mager&lt;br /&gt;kaputtgemolken- und gescholten.&lt;br /&gt;Auf weiten Weiden Schlachtviehmord.&lt;br /&gt;Und Schwiegermama weinend rief:&lt;br /&gt;"Wie viel Virginität dort tanzt!"&lt;br /&gt;Doch der Sohn hat sie schon geranzt.&lt;br /&gt;Tangotausendtränentief&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-7926832772028344727?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/7926832772028344727/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/09/antiquitat-tangotausendtranentief.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/7926832772028344727'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/7926832772028344727'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/09/antiquitat-tangotausendtranentief.html' title='Antiquität: Tangotausendtränentief'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-2827829540558742367</id><published>2010-09-27T09:24:00.006+02:00</published><updated>2010-09-27T13:50:55.966+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mord'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kriminalität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erzählung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Absurd'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tod'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Humoreske'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fiction'/><title type='text'>Der ruinierte Anzug</title><content type='html'>Es war ziemlich warm - nein, eigentlich war es brütend heiß. Die Art von Hitze die dich ständig trinken, schwitzen und pissen läßt. Daß es leicht windig war änderte daran eigentlich rein gar nichts. Dieses Lüftchen - nennen wir  es doch einfach mal so - transportierte die Hitze, statt sie abzukühlen.&lt;br /&gt;Wir - Sam und ich - saßen in dem alten rostigen Stingray und aßen etwas. Staub wehte über den Highway, an dessen Rand wir in einer Haltebucht standen.&lt;br /&gt;"Sam, sei mir bitte nicht böse, ja?" sagte ich nachdem ich den Bissen von meinem Hamburger heruntergeschluckt und etwas Corona nachgeschüttet hatte. "Du weißt, daß es sein mußte."&lt;br /&gt;Er schwieg und wir aßen weiter. Anschließend warfen wir den Verpackungsmüll in die Wüste. Ich startete den Wagen und wir fuhren weiter.&lt;br /&gt;Sam begann nun doch zu sprechen. "Nein, nein. Warum sollte ich dir auch Böse sein?" sagte er trocken. "Weil ich nie wieder einen so guten Hamburger essen werde? Weil du jeden in diesem gottverdammten, beschissenen Diner umgebracht hast und wir ihn dann auch noch verfickt nochmal abfackeln mußten? Oder vielleicht weil, dank deines absolut überflüssigen kleinen Massakers, mein neuer Anzug nun völlig ruiniert ist?"&lt;br /&gt;Ich grinste. "Naja wegen deines Anzugs halt. Ich kauf dir auch bei Gelegenheit einen Neuen, wenn dich das wieder beruhigt, Mann."&lt;br /&gt;"Ich weiß, Jim. Aber ... ach du weißt was ich meine." Er war noch immer etwas brummig.&lt;br /&gt;"Und noch was. Was ich getan habe war keineswegs überflüssig. Es war absolut notwendig!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun fragen sich sicher einige Leute: Wo war Max und wie ist eigentlich Sams Anzug jetzt genau versaut worden? Ersteres ist leicht und schnell zu beantworten. Max war an diesem Tag einfach nicht mit uns unterwegs weil er sich ganz in Ruhe den Super Bowl anschauen wollte. Die Sache mit Sams Anzug hingegen ist nicht so schnell erklärt. Da werde ich wohl etwas weiter ausholen müssen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir waren gerade auf dem Highway unterwegs, einfach eine kleine Spritztour unternehmen, und wir führten eines unserer Gespräche über Filme - Sam und ich sind begeisterte Cineasten.&lt;br /&gt;"Also du bist der Meinung 'Pulp Fiction' sei einer der wichtigsten Filme der Neuzeit?" fragte ich und fuhr direkt fort, "Ich will damit jetzt nicht sagen, daß du falsch liegen würdest, aber es interessiert mich einfach warum genau du das so siehst."&lt;br /&gt;Sam lächelte und fing an zu reden: "Du mußt zunächst einmal Tarantinos Filme der beginnenden neunzehnneunziger Jahre im allgemeinen kurz betrachten. Sie sind für ihre Zeit einfach revolutionär. Das liegt weniger an den Plots im einzelnen, welche bei näherer Betrachtung nichts Weltbewegendes darstellen. Es sind vielmehr die Erzählweise, die Charaktere, die Art der Regie und die Struktur seiner Filme, die etwas besonderes daraus machen. Nehmen wir nun einfach mal den Bereits zum Thema gemachten 'Pulp Fiction'. Seine Erzählstruktur ist nicht Linear und trotzdem wird alles erst wirklich am Ende aufgeklärt. Den Hauptaugenmerk mußt du hier auch auf die Dialoge legen. Nimm zum Beispiel die Szene im Auto, in der sich Vince und Jules über Essen unterhalten. Das hat eigentlich gar nichts mit der Geschichte zu tun aber ..." - und da sah ich den Diner.&lt;br /&gt;"Halt die Klappe, Sam. Ich hab Hunger."&lt;br /&gt;"Hmn, und worauf?"&lt;br /&gt;"'nen Royal mit Käse." sagte ich und wir beide lachten.&lt;br /&gt;Ich fuhr auf den Parkplatz des Highwaydiners und und hielt den Wagen an. Wir stiegen gleichzeitig aus und setzten uns ebenso synchron die Sonnenbrillen auf. Die Luft zitterte vor Hitze. Es war ein verdammter Backofen mit Umluft.&lt;br /&gt;Wir betraten also den Diner. Der Geruch von altem und frischen Zigarettenrauch mischte sich mit dem Duft von gegrilltem Fleisch. Wir gingen direkt zum Tresen und ich verschaffte mir in den wenigen Sekunden einen Überblick. Am letzten Tisch saß ein Pärchen, ein Trucker gammelte auf einem Barhocker und trank Kaffee zu seinem Rührei mit Toast, in der Küche waren zwei Angestellte, die kochten, und direkt hinter dem Tresen stand die Bedienung. Sie trug den von sehr viel Einfallsreichtum ihrer biologischen Erzeuger berichtenden Namen Emma.&lt;br /&gt;Ich lehnte mich also gegen den Tresen und grinste Emma mit ihrem von Schminke verunstalteten Allerweltsgesicht und der zerlutschten Kippe im Mundwinkel an. Sie kam zu mir herüber getänzelt.&lt;br /&gt;"Na Schätzchen, was kann ich für dich tun?" sagte sie so billig und nuttig, daß mir beinahe der Appetit vergangen wäre und ich ihr liebend gern einfach ins Gesicht gekotzt hätte. Wahrscheinlich hätte mir das sogar einen Heidenspaß gemacht.&lt;br /&gt;"Ein Sixpack Corona und zwei dicke Hamburger mit Bacon, Käse und Mayonaise und ..." - ich wandte mich an Sam - "Und was willst du essen?"&lt;br /&gt;"Ich nehm' das gleiche, Bro." sagte er knapp während er sich eine Zigarette anzündete.&lt;br /&gt;"Okay ... Also vier dicke Hamburger mit Bacon, Käse und Mayonaise. &lt;br /&gt;Ach, und alles zum mitnehmen bitte."&lt;br /&gt;Emma quäkte unsere Bestellung durch die Küche und stellte mir den Sixer vor die Nase. Etwa zehn Minuten später fand auch eine braune Tüte auf der das Logo des Diners prangte ihren Platz direkt daneben.&lt;br /&gt;"Das macht zwanzig Mäuse, Schätzchen." trällerte sie und ich griff in die Innentasche meiner Anzugjacke um meine Brieftasche hervorzuholen. Dabei fiel Emmas neugieriger Blick zu ihrem Unglück leider auf meine silbern glänzende Beretta und sie begann zu stammeln: "Oh nein, nein, nein. Ihr seid es doch. Ich war mir nicht sicher, aber ihr seid diese Killer aus den Nachrichten." Statt zwanzig Dollar in ihrer Hand hatte sie nun ein circa Eincentgroßes Loch in der Mitte ihrer Stirn und der Rest ihres kleinen Dummen Gehirns klebte an den Pfannen hinter ihr. Noch bevor sie zu Boden ging gab ich zwei weitere Schüsse ab und die Köche teilten Emmas Schicksal auf dem Fuß.&lt;br /&gt;Ich ging durch den Diner, erschoß den Trucker eher beiläufig und stand dann direkt vor dem Pärchen.&lt;br /&gt;Sie war total aufgelöst und weinte bitterlich. Er hingegen war einfach nur kalkweiß geworden.&lt;br /&gt;"Bitte tun Sie uns nichts, Mister." wimmerte sie.&lt;br /&gt;Sam stellte sich neben mich und pflaumte mich an: "Mann was soll diese abgefuckte Scheiße denn jetzt?"&lt;br /&gt;"Es muß sein, Sam." sagte ich und erschoß erst das Mädchen dessen Kopf nach hinten gegen die Lehne schleuderte und dann in das Rührei vor ihm fiel. Als ich dem Jungen eine Kugel in den Kopf jagte explodierte sein Schädel und bespritzte uns von oben bis unten mit Blut, Knochensplittern, Hautfetzen und Gehirnmasse. &lt;br /&gt;"Ups." sagte ich lachend, kratzte mir mit einem leicht schuldigen Lausbubengrinsen am Hinterkopf.&lt;br /&gt;"Was heißt hier 'ups'?" fuhr Sam mich an. Jetzt war er wohl richtig sauer.&lt;br /&gt;"Naja ... also ..." Ich schaute ihn an und konnte mir mein lachen nun wirklich nicht verkneifen. "Ich hatte wohl eines von Max' Explosivgeschossen geladen." Ich setzte mich an den Tresen und wischte mir das Gesicht mit Servietten ab. Dann schaute ich Sam an. Er sah zum schreien komisch aus - als hätte man ihn in einen Topf mit Tomatensoße und Spaghetti getaucht.&lt;br /&gt;So also wurde Sams Anzug versaut. Und meiner übrigens auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach diesem kleinen Malheur zündeten wir den Diner an und fuhren fort, als wir sicher waren, daß er bis auf die Grundfesten abbrennen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Absolut notwendig!" wiederholte Sam meine Worte.&lt;br /&gt;"Ja Mann!" sagte ich trocken. "Die Alte hatte uns erkannt. Was hätte ich denn deiner Meinung nach tun sollen?"&lt;br /&gt;"Ach Mensch. Immer das selbe mit dir."&lt;br /&gt;Ich grinste ihn an. "Dude, du hast da immer noch etwas Hirn auf der Schulter."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-2827829540558742367?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/2827829540558742367/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/09/der-ruinierte-anzug.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/2827829540558742367'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/2827829540558742367'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/09/der-ruinierte-anzug.html' title='Der ruinierte Anzug'/><author><name>/root</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05859424531608553416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='18' src='http://4.bp.blogspot.com/_aEF4QjR5iSY/TCL8VF3PmtI/AAAAAAAAAF4/nDtQeFfHlz8/S220/SDC10811-ani-gif.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-6685213051027028256</id><published>2010-09-22T11:02:00.002+02:00</published><updated>2010-09-22T11:03:22.792+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erzählung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Science Fiction'/><title type='text'>Ickarus IV</title><content type='html'>"Wissen Sie der Spruch, dass wir uns die Welt nur geliehen haben, stimmt eigentlich gar nicht.", warf mir der Soldat an den Kopf und riss mich aus der Apathie, die ich mit dem Anstarren der, durch die Stromschwankungen flimmernden Neonröhren verbrachte. Der Sicherheitsgurt, der sich in meinen Bauch schnürte und sich mit jeder Kurvenfahrt oder Bremsung weiter in meine Haut sägte, ließ meinen Körper wenigstens partiell aufwärmen denn die Eishölle dort draußen hatte meinen Körper betäubt und mich in einer grausamen Achterbahn zwischen Zittern und Lähmung gefangen gehalten. "Wir haben die Welt geklaut, aus den Händen Gottes gerissen und nun, wo die Erde so lebensfreundlich wie die Sonne ist, klopfen wir noch einmal an seiner Tür nur um mit Ickarus IV das gleiche zu machen." Ich lauschte wortlos dem Monolog des Soldaten während wir über die Oberfläche des vereisten Trabanten glitten. Als vor etlichen Jahren diese Mission begann war es in erster Linie die Idee, dass eine Kolonie, weit weg von der Welt existiert, in der Frieden durch strikte Sicherheitsmaßnahmen aufgrund einer Überzahl von Soldaten gesichert ist. Doch wer Macht hat nutzt sie. "Wenn man mitten im Krieg steckt", sagte ich vor mich hin: "hat man das Gefühl, dass man hunderte von Leben hat und jeden Tag neu stirbt."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Herz schlug in viel zu unregelmäßigen Abständen, als dass es irgend eine Art von Ruhe ausstrahlen könnte. Früher, als ich noch auf der Erde lebte, im Kindesalter bei meiner Familie, hielt meine Mutter wenn ich traurig und verschrocken aus unruhigen Träumen erwachte ihre Hand auf meine Brust und das beruhigte mich immer. Doch egal wie sehr ich auch meine erforene Hand auf meinen Brustkorb presste, mein Herz pochte, summte schon fast. Vielleicht kam es mir nur so vor, denn mein Kopf arbeitete langsam durch die erdrückende Last. "Sie hätten dort draußen erfrieren können, Leutnant." Ich nickte und schloss für einen Moment die Augen. Sie geschlossen zu halten gestaltete sich kompliziert denn hinter meinen Augenlidern spielte sich ein Programm aus den Bildern von hungernden Kindern und entseelten Körpern ab. Schlaf wäre dennoch hilfreich. "Was haben sie dort draußen gesucht, Leutnant?" Ich hatte das Gefühl, dass er noch etwas von Eseln faselte doch das schien lediglich die Unterkühlung und der Schlafentzug zu sein. Die dünnen Fäden von Vater Schlaf umwoben mich und langsam glitt ich in die langersehnte Phase unterbewusster Zufriedenheit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-6685213051027028256?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/6685213051027028256/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/09/ickarus-iv.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/6685213051027028256'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/6685213051027028256'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/09/ickarus-iv.html' title='Ickarus IV'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-5314983729721848254</id><published>2010-09-21T05:35:00.002+02:00</published><updated>2010-09-21T05:39:46.619+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Horror'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Post-Apokalypse'/><title type='text'>Tag 28 oder 29</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Frau, die fast wie aus dem Nichts vor uns erschienen ist, hätte auch aus einem Cyberpunk-Film der Neunziger stammen können. Die schwarzen Haare waren komplett zu einem unsauberen, nach vorne geschwungenen, etwa zehn Zentimeter langen Irokesenkamm aufgestellt, dessen Spitze eisblau durch die Dämmerung flammte, ihre Schminke war bis auf einige schwarze Streifen verschwunden (ich bin mir aber nicht sicher, ob die schwarzen Muster neben ihren Augen und der scharfe dunkle Schatten auf ihrer Wange nicht vielleicht Tattoos waren). Ihre Kleidung wirkte verschlissen, wie alles das seit fast einem Monat dem täglichen Gebrauch, dem Wind und dem Regen ausgesetzt ist, aber scheinbar hatte sie irgendwann die Zeit gefunden, den Klamotten ihren persönlichen Stempel aufzudrücken und sie zur Überlebensausrüstung zu machen. Der von Blutflecken übersäte, ehemals stumpfgrüne Militärmantel hatte einen eingenähten Rückenprotektor und einen hohen Kragen, passend zu den hochgestellten Haaren, auf den Stiefeln verbanden sich stahlblaue, silberne und eisblaue Flecken von Sprayfarbe zu einem Camouflage-Muster. Der linke Stiefelschaft verschwand unter der schwarzen, aus anscheinend sehr starkem Stoff gemachten Baggy-Hose mit den rostroten Flecken, das rechte Hosenbein war vom Knie abwärts nur ein hinter ihrem, von einer engmaschigen Netzstrumpfhose bedeckten Bein baumelnder Stofffetzen, aber auch in den Hosenbeinen waren improvisierte Protektoren vernäht.Die Teile ihrer Bewaffnung, die wir sehen konnten beinhalteten einen sehr wertvoll (und sehr gefährlich) aussehenden Compoundbogen samt Pfeilköcher und einigen Pfeilen, außerdem mehrere Messer und eine kleinkalibrige Handfeuerwaffe am Gürtel...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist Tag 28 oder 29, ich weiß es nicht genau. Wir sind immer noch zu viert, Max, Tod, Wach, Ich. Wir haben ein Basislager errichtet, auf dem Dach eines drei Stockwerke hohen Gebäudes. Drei Igluzelte, eine gespannte Stoffplane als Regenschutz, eine kleine Feuerstelle und Stacheldraht rundherum. Bis jetzt sind wir hier sicher, vor allem da man ohne eine Leiter das Dach nicht mehr erreichen kann. Wir konnten vor etwa einer Woche drei besoffene Idioten dazu anstiften, das Treppenhaus per Sprengung unpassierbar zu machen. An diesem Abend beschlossen wir auch, auf dem Dach ein festes Quartier einzurichten, die unteren Meter der Feuerleiter zu entfernen und durch eine irgendwo mitgenommene Strickleiter zu ersetzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Angst, den nächsten Tag nicht mehr zu erleben wird immer schwächer, teilweise spüre ich sie überhaupt nicht mehr. Langsam wandelt sich das Ganze zu einem großen Abenteuer, das aus Feiglingen Helden macht und aus dem puren Leben ein Spiel, das man jeden Tag ein bischen besser spielt.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-5314983729721848254?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/5314983729721848254/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/09/tag-28-oder-29.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/5314983729721848254'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/5314983729721848254'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/09/tag-28-oder-29.html' title='Tag 28 oder 29'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-4467572009388636526</id><published>2010-09-15T15:41:00.005+02:00</published><updated>2010-09-15T21:33:22.081+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Horror'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kriminalität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erzählung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nihilismus'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Absurd'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tod'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Humoreske'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fiction'/><title type='text'>Drei Freunde</title><content type='html'>Wir waren zu dritt - eigentlich schon immer. Da waren Sam, Max und ich - Jim. Sam war eher der ruhige, subtile Typ. Er achtete auf die Details, während Max und ich doch mehr für die groben Sauereien zuständig waren.&lt;br /&gt;Aus dem kleinen Transistorradio, das Max dabei hatte, tönte die Übertragung irgendeines beschissenen Kleinstadtbaseballspiels. Ich saß auf einem Stuhl mitten im Raum und rauchte. Sam schaute aus dem Fenster, das notdürftig mit Holzlatten vernagelt war, und Max lehnte an der Wand mir gegenüber. Er pulte das Etikett seiner Bierflasche in kleinen Stücken ab, formte diese zwischen den Fingern zu Kügelchen und warf sie vor sich auf den Boden oder schnippte sie ziellos in den Raum. &lt;br /&gt;Ich warf meine Zigarette vor mich hin, trat sie aus. Anschließend stand ich auf und ging zu Sam ans Fenster, blickte ebenfalls kurz durch die großzügigen Spalten zwischen den Holzlatten. Dann setzte ich mich wieder.&lt;br /&gt;"Okay." sagte ich ruhig. "Wer von euch beiden Psychopathen erklärt mir das hier?"&lt;br /&gt;Sie blickten mich an. Keiner sagte etwas.&lt;br /&gt;"Leute, Ich frag euch noch einmal: Wer von euch beiden hirnverbrannten, mutterlosen Scheißwichsern erklärt mir das hier?" In dem Moment versetzte ich dem toten Körper zu meinen Füßen einen Tritt.&lt;br /&gt;"Also ... es ist einfach so passiert." Max hatte das Wort ergriffen.&lt;br /&gt;"Einfach so passiert gibt es nicht!"&lt;br /&gt;"Ehmn ... naja ..." sagte er unsicher.&lt;br /&gt;"Ich sehe, daß das deine Arbeit ist, Max. Aber hatten wir nicht was ausgemacht?"&lt;br /&gt;Er schaute zu mir herüber und warf dann die leere Flasche in eine Ecke, wo sie klirrend zerbrach. "Ja."&lt;br /&gt;"Und was - mein lieber geschätzter Freund - was ist daran mißzuverstehen, wenn ich sage, daß diese verdammte beschissene Schwuchtel noch leben soll, wenn ich wiederkomme?"&lt;br /&gt;Sam. "Rein gar nichts."&lt;br /&gt;Max. "Der Pisser hat mich wahnsinnig gemacht, Mann!"&lt;br /&gt;"Junge!" platzte es aus mir heraus. "Du bist schon lange wahnsinnig. Da kann der Scheißer doch nun echt nicht viel dran gedreht haben. Und weißt du was? Diesmal darfst DU die Grube ganz allein ausheben und auch wieder zu schaufeln." Ich trat noch einmal nach dem Toten. Irgendein Yuppie war das mal gewesen. Anwalt oder so.&lt;br /&gt;"Och Jimmy!" maulte Max.&lt;br /&gt;"Nein. Kein 'Och Jimmy!' der Welt wird dir das dieses Mal ersparen." Irgendwann mußte er doch einfach lernen, daß er nicht dauernd alle sofort Abmurksen kann, nur weil sie ihn ankotzen. "Dir muß schon klar sein, daß er uns jetzt nicht mehr die Informationen geben kann, die wir von ihm haben wollten."&lt;br /&gt;Max hatte dem Typen echt fast den Kopf abgeschnitten. Dieser hing nur noch durch einen Fetzen Haut im Nacken am Rest des Körpers.&lt;br /&gt;"Ach bevor ich es vergesse. Sam?! Ich hatte mir schon gedacht, daß Max mal wieder frei drehen würde. Hol doch bitte das Paket aus meinem Kofferraum."&lt;br /&gt;Ich  zog mir ein Paar abgegriffener Lederhandschuhe an und setzte ein Grinsen auf.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-4467572009388636526?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/4467572009388636526/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/09/drei-freunde.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/4467572009388636526'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/4467572009388636526'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/09/drei-freunde.html' title='Drei Freunde'/><author><name>/root</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05859424531608553416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='18' src='http://4.bp.blogspot.com/_aEF4QjR5iSY/TCL8VF3PmtI/AAAAAAAAAF4/nDtQeFfHlz8/S220/SDC10811-ani-gif.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-3710388228120802692</id><published>2010-09-14T21:47:00.002+02:00</published><updated>2010-09-14T21:48:08.680+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Erzählung'/><title type='text'>Der Tag, an dem die Sterne schwanden</title><content type='html'>Als ich damals Nachts gegen um drei Uhr aufwachte, um in ein paar Minuten zu meiner Nachtschicht zu fahren, begab ich mich zuerst nach draußen. Um so eine Uhrzeit hat die Nachtluft etwas Klares, Erfrischendes und ich werde besser wach. Als ich dann so vor meiner Tür stand, sah ich, dass die Sterne verschwunden waren. Was soll denn das, dachte ich, das kann doch nicht wahr sein! Es war nicht so, dass es bewölkt war. Nein, der Mond war immerhin noch da. Die Sterne aber waren einfach verschwunden, es war zappenduster. In Rage ging ich zu meinem Nachbarn und klingelte. Nach fünf Minuten wurde mir die Tür geöffnet. "Herr Jonas, was machen Sie denn für einen Radau?" - "Die Sterne wurden geklaut!" - "Ach, Sie haben doch wieder gesoffen!" - "Nein, habe ich nicht. Die Sterne sind weg. Haben Sie sie versteckt?"&lt;br /&gt;Total sauer betrat mein Nachbar seine Veranda und traute seinen Augen nicht. "Das kann doch nicht... die sind wirklich weg!"&lt;br /&gt;Mit meinem Nachbar im Schlepptau kämmte ich weitere Häuser ab. Erst die meiner Straße, dann noch ein paar weitere im Dorf. Keiner hatte die Sterne bei sich. So gegen Vier standen etwa 100 Mann auf dem Dorfplatz und jeder war empört über das Fehlen der Sterne. Da hörte man eine piepsige Stimme aus dem Schatten der Laternen: "Wollt ihr wissen, wo sie sind?" - "Wer ist da?", fragte der Bürgermeister. "Ich bin der, der euch des Nachts zudeckt und euch des morgens die Decke von der Himmelskuppel stiehlt. Die Sterne sind nichts weiter als Löcher in der Decke, durch die noch das Licht des Tages hindurchscheint." - "Wir möchten aber unsere Sterne wieder!", schrieen die Bürger unseres kleinen Dorfes. "Jaja, das dauert ein bisschen, bis ich wieder neue Sternenbilder gemacht habe, die ihr bewundern könnt. Ihr bekommt auch den Großen Wagen wieder. Versprochen."&lt;br /&gt;"Da! Dort drüben!", schrie eine ältere Frau und wir richteten den Kopf nach links. Da sahen wir einen einzelnen kleinen Stern auf der Hauptstraße liegen. Er war wunderschön und schien in einem sanften Rot. Dann wurde er von einem Auto erfasst und zerstob in tausende von Glühwürmchen. "Du hast uns belogen!", riefen die Bürger. Da wurde die Stimme des Himmelsschmieds tiefer und er sprach laut und deutlich: "Womit habt ihr die Sterne verdient? Schaut ihr sie überhaupt noch an? Habt ihr sie nicht schon längst als etwas Alltägliches akzeptiert? Ihr verseucht den klaren Himmel mit euren Flugzeugen und Satelliten. Gebt den Sternen keine Chance zu leuchten, weil eure Städte nachts zu hell sind, alsdass man den Himmel in seiner vollendeten Schönheit sehen kann! Nur den Mond erwähnt ihr andauernd. Oder Sternschnuppen. Weil die ja so schön sind. Erst wenn ihr die Dunkelheit vor euch habt, vermisst ihr das Licht."&lt;br /&gt;Und er setzte sich in sein Auto und fuhr davon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seitdem wird der klare Nachthimmel nur noch "Mondhimmel" genannt. Ganz selten hört man noch Leute über die Sterne reden. Aber sie werden weniger. Auch ich bin mittlerweile so alt, das ich mich nicht mehr an die Sternbilder erinnern kann. Aber das komplette Bild des damaligen Himmels, als ich ihn das letzte Mal sah, wird mir bis zu meinem Tod in Erinnerung bleiben. Ich glaube, das war das, was der Himmelsschmied wollte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-3710388228120802692?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/3710388228120802692/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/09/der-tag-dem-die-sterne-schwanden.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/3710388228120802692'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/3710388228120802692'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/09/der-tag-dem-die-sterne-schwanden.html' title='Der Tag, an dem die Sterne schwanden'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-1030005041047012016</id><published>2010-09-14T20:01:00.002+02:00</published><updated>2010-09-14T20:05:11.624+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liebe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Drogen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Absurd'/><title type='text'>Eine wundervolle Nachgeburt namens Liebe</title><content type='html'>"Sowas nennt man die Magic Wall.", sagte da Herr Jonas und kotzte unmittelbar danach seinem Partner auf die Schuhe. "Der schmale Grat. Und Sie sind gerade den Abhang heruntergestürzt.", antwortete Herr Meier und reichte Herrn Jonas ein Taschentuch: "In der Liebe ist das normal.&lt;br /&gt;Liebe, Liebe, was soll das eigentlich sein?, dachte sich Herr Jonas und würgte einen weiteren Schwall aus seiner Magengegend. Dieses Mal auf das Kopfsteinpflaster. "Liebe eben, werter Herr.", sagte Meier, als hätte er die Gedanken von Herrn Jonas aufgeschnappt: "Liebe ist so eine eigenartige Sache. Versetzen Sie sich mal in folgende Situation. Sie lernen da so ein Mädchen kennen. Sie verstehen sich gut mit ihr. Richtig gute Freundschaft. Gehen wir dann des weiteren von der Situation aus, das Sie sich in diese Dame verlieben. Sie also, sehr geehrter Herr Vorgesetzter hoffen, dass es auf Gegenseitigkeit beruht. Wie es das Schicksal so will, tut es das auch. Sie kommen also mit dieser Dame zusammen. Können Sie sich bis hier hin in diesen Moment hinein versetzen?"&lt;br /&gt;Herr Jonas nickte, der hält mich wohl für debil, dachte er und wischte sich den Mund ab.&lt;br /&gt;"Nundenn.", fuhr Meier fort: "Sie kommen sich näher, geben sich Nähe, schlafen sogar miteinander. Sie sind dann, wie man es eben so sagt, mit dieser Person 'zusammen'. Sie sind immer noch verliebt, natürlich sind sie das, denn die Dame ist so verständnissvoll. Sie erzählen sich alles, denn es besteht Vertrauen. Ein Starkes. Dann jedoch, nach etwa neun bis zwölf Monaten - das kommt ganz auf die Beziehungsintensität an - verschwindet für Sie das Gefühl. Was bleibt, werden Sie sich nun fragen, werter Herr Jonas. Es ist so etwas wie beste Freundschaft mit routiniertem Körperkontakt. Das Verliebtsein ist die höchste Ebene der Beziehung. Deswegen ist Liebe ein ganz dünner Grat, den man nur seltenst erwischt. Bleiben Sie lieber am Hang stehen, werter Herr."&lt;br /&gt;Von dem Gespräch wird mir ganz duselig, dachte sich Jonas und öffnete die Dose mit den Sonnenblumenkernen. "Von dem Gespräch wird mir ganz duselig." - "Nein, das ist das Ecstasy.", sagte da Herr Meier und widmete sich wieder dem Kadaver seiner Ex-Freundin.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-1030005041047012016?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/1030005041047012016/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/09/eine-wundervolle-nachgeburt-namens.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/1030005041047012016'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/1030005041047012016'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/09/eine-wundervolle-nachgeburt-namens.html' title='Eine wundervolle Nachgeburt namens Liebe'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-921994143166253530</id><published>2010-09-14T16:09:00.002+02:00</published><updated>2010-09-14T16:15:37.716+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Horror'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fiction'/><title type='text'>Tag Zehn</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ganz am Anfang waren wir zu zehnt, glaube ich. Wir waren zufällig aufs selbe Bahnhofsdach geklettert, so wurden aus zwei mal fünf eben zehn und wir hielten es für klug, uns am nächsten Morgen nicht wieder zu trennen. Das war, wie gesagt, ganz am Anfang, am ersten oder zweiten Tag. Drei Tage später wurden drei von uns von psychotischen Militärs abgeknallt, als wir uns ihrer Stellung aus Versehen zu weit genähert hatten. Eine davon war nicht mal volljährig. War ein beschissener Moment, als sie getroffen wurde. In derselben Nacht erwischten die Viecher einen, weil er während seiner Wache eingeschlafen war und seine Fackel vom Regen gelöscht wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist jetzt Tag Zehn, abends, und wir sind noch zu viert. Max, Tod, Wach und ich. Tod nannten wir Tod, weil er so aussah, als wir ihn kennenlernten. Er sieht eigentlich mit jedem Tag mehr so aus. Weiße Haut, schwarze Augenringe, mageres Gesicht und so. Wach scheint immer wach zu sein. Irgendwie ist sein Schlaf ziemlich leicht. Max heißt einfach Max, so hat er sich jedenfalls vorgestellt. Ich selbst werde Köter gerufen. Mag an meinem schon vor zehn Tagen abgerissenen Aussehen liegen. Wie ich jetzt aussehe, will ich gar nicht wissen. Über den mangelnden Einfallsreichtum hat sich keiner beklagt, warum auch, wenn man tagsüber auf Futtersuche ist und sich nachts irgendwo versteckt, in der Hoffnung, nicht gefressen zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen Nachmittag haben wir eine kleine Gruppe Unbewaffneter (das heißt Nicht-Militärs) getroffen, die behaupteten, in einem Lager in einem großen Baum zu leben. Angeblich wären dort noch etwa fünfzehn andere, davon vier Kinder. Wo ihr Lager ist, wollten sie uns nicht verraten, aber sie haben sich auf einen Tauschhandel mit uns eingelassen, so dass wir jetzt eine Pistole und etwa 40 Schuss Munition besitzen. Unser gesammeltes Essen war dafür ein meiner Meinung nach sehr geringer Preis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist etwa Mitternacht, wir wurden von der Dunkelheit überrascht, weil wir nicht bedacht hatten, dass die Berge im Westen die Sonne schneller verschlucken würden als wir geplant hatten. Wir mussten uns innerhalb von Minuten ein Versteck suchen und fanden nur einen einzelnen Baum, auf dem wir aber nicht alle Platz fanden, weshalb Tod und Max auf ein Gebäude zurannten, mit dem Plan, sich darin zu verbarrikadieren. Sie mussten aber feststellen, dass das Gebäude schon eingenommen ist und waren gezwungen, mitten in der gläsernen Drehtür zu bleiben und zu hoffen, dass die improvisierten Keile die Tür bis zum Morgen fixieren würden und das Glas halten würde. Es ist inzwischen so dunkel, dass ich die beiden nicht mehr sehen kann. Wach meint, er könnte sowieso nicht schlafen, also sollte wenigstens ich mich etwas ausruhen. Hoffentlich sind wir morgen nicht nur noch zu zweit...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-921994143166253530?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/921994143166253530/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/09/tag-zehn.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/921994143166253530'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/921994143166253530'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/09/tag-zehn.html' title='Tag Zehn'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-5826044339822081702</id><published>2010-09-06T03:21:00.000+02:00</published><updated>2010-09-06T03:22:01.409+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Drogen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alkohol'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zurück zum Thema'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gras'/><title type='text'>Zurück zum Thema II - der Moment um's Kilo</title><content type='html'>Ich war schon immer so ein Kleinkrimineller. Das hat mit elf Jahren angefangen, als ich in 'nem Rewe ein, zwei Kaugummis geklaut habe. Das mit dem Diebstahl war jetzt nie so das Ding für mich. Ich hab auch mehrmals meinen Eltern Kohle geklaut. Klar, wer tut das nicht. Aber ansonsten war das nicht so meine Sache. Professionell Laptops entwenden und die dann schwarz irgendwo verticken, nein. Das war viel zu anstrengend. Ich hab lieber in meiner Jugend da gesessen und Gras geraucht. Wenn man den Kram selbst verkauft, ist das gar nicht so kostenaufwendig. Man hat sogar noch ein wenig Kohle übrig, um sich eine schicke Ein-Raum-Wohnung zu finanzieren und ein optisch ansprechendes Mobiliar anzulachen. Auch Körperverletzung und Vergewaltigung war nie so das, was ich als kriminelle Akte vollzog. Im Großen und Ganzen beschränkte es sich doch schon auf den Verkauf von Gras und Shit. In kleinen Mengen. Nicht das ich das Zeug aus Holland importieren würde oder so etwas. Dafür hatten meine Oberticker immerhin ihre dummen Laufburschen oder "Driver". Ich war einmal in Groningen in so 'nem Laden namens "Upper 10", da hatte ich mir so ein vier Gramm Paket für 20 Euro gekauft. Der totale Reinfall, wie ich später im Hotel bemerkte. Ich hab's dann an meine unerfahrenen Käufer weitervertickt, als ich wieder in Deutschland war. Ein bisschen gestreckt und aus den drei Gramm etwa fünf gemacht. Oregano sei dank. Die wussten sowieso nichts damit anzufangen. Für acht Euro das Gramm. In gewisser Weise Plus gemacht, wenn man die Fahrtkosten ignoriert, die mir ja sowieso von meinem damaligen Arbeitgeber bezahlt wurden. Seitdem lass' ich das mit dem Pendeln und Gras kaufen. Dafür hatte mir damals Thomas einen guten "Driver" vermittelt. Der nahm 3.000 Euro für's Kilo. 2.500 davon bekam Thomas, die 500 waren dann für ihn. Durch meine sieben Euro Standart-Preis bekam ich eine gute Menge an Kohle hinein, was weiß ich, wieviel die kleineren Ticker, die das Zeug in 20 Gramm-Einheiten bei mir kauften dafür nahmen. Kurzum, ich war bis gestern glücklich mit meinem Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute klingelt es an meiner Tür. Ich weiß natürlich, dass der "Driver" von Thomas da vor der Tür steht, frage trotzdem über den Sprechfunk, wer denn da ist. "Deine Pizza El Tonno.", sagt die heisere Stimme am anderen Ende der Leitung und ich drücke auf den Knopf, auf dem ein Sicherheitsschloss eingraviert ist. Etwa eine Minute später betritt der Typ meine Wohnung. Er sieht so aus wie immer. Schwarzer Nadelstreifenanzug mit beigefarbenen Hemd, ein Piercing in der rechten Unterlippe, genauergesagt ein Twister, also so ein Piercing, was zwei mal rum geht und aussieht, als hätte man zwei. Im Grunde genommen ist es einfach nur ein extrem gebogener Stab. Der Stab an sich ist silberfarben und die aufschraubbaren Enden werden von schwarzen, kegelförmigen Nieten verziert. Die Haare sind kurz geschnitten und überaus gepflegt. Thomas' Fahrer sieht aus, wie ein Typ, der in einer Provinzsparkasse arbeitet. Deswegen ist er wahrscheinlich so verlässlich.&lt;br /&gt;"Komm rein.", sage ich zu ihm. Keine Ahnung, wie er heißt. Wir haben uns nie mit unseren Namen angesprochen und an meinem Klingelschild und Briefkasten steht lediglich "KEINE WERBUNG EINWERFEN!", da ich meine sämtliche Post zu meinen Eltern liefern lasse. Er betritt meine unaufgeräumte Bude und legt den Batzen Gras auf den Glastisch im Wohnzimmer. Ich ziehe wortlos die 3.000 Euro aus meiner Tasche, schöne, ungeknickte 500 Euro-Scheine und gebe sie ihm.&lt;br /&gt;"Wie war dein Tag so?"&lt;br /&gt;Ich habe nicht damit gerechnet, dass der Fahrer mir eine außergeschäftliche Frage stellt. Der Typ beliefert mich seit zwei Jahren. Das einzige, was wir zueinander sagen ist "Hi." und "Tschüß." Aber naja. Vielleicht sollte man auch mal eine Bindung zu seinen Geschäftspartnern aufbauen.&lt;br /&gt;"Naja ganz ok. Bin eben erst aufgestanden."&lt;br /&gt;Es ist wohlbemerkt 14:37.&lt;br /&gt;"Dann schläfst du aber ganz schön lang'."&lt;br /&gt;"Ist ja auch Samstag."&lt;br /&gt;"Darf ich mich setzen?"&lt;br /&gt;"Sicherlich."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er setzt sich auf meine Couch, öffnet sein Zigaretten-Etui und zieht einen fein säuberlich gedrehten Joint heraus.&lt;br /&gt;"Ich gehe davon aus, dass du selbst in deiner Bude rauchst. Riecht extrem nach Glory hier. Von dem Zeug würde ich dir echt abraten. Da, wo ich das kaufe, hauen die Haarspray rein. Ist schwer, macht das Dope glitzernd und man schmeckts nur heraus, wenn die es übertreiben. Hier hast du den Kram, den ich für mich selbst kaufe, wenn ich in Eindhoven bin. Nennt sich 'N.Y.C. Diesel'. Recht sativa-lastig. Macht dir 'nen echt schönen Abend, wenn du den richtigen Turn hast. Ich lass dir mal ein Gramm hier.", sagt er und zündet sich seine Wundertüte an. Ich packe das Tütchen, welches er mir eben auf den Tisch schmiss in meine Zigarrenkiste mit dem Eigenbedarf und rolle mir eine Jolle mit meinem verbleibenden White Widow und biete ihm ein Bier an.&lt;br /&gt;"Nee, lass'. Ich muss noch fahren und hab noch ne ganze Menge von dem Thai-Krams im Auto. Ich weiß auch nicht, warum Thomas so sehr darauf abfährt. Aber naja vielleicht denkt er einfach wirtschaftlich. Das Zeug is billig und knallt nicht so extrem. Da kommen manchmal die Kunden drei Mal am Abend wieder, weil keiner rum wird, hat er mal erzählt. Cola wär gut. Hast du?"&lt;br /&gt;Ich flüchte in die Küche und mache dem "Driver" ein Glas voll Vita Cola. Dann ein Beck's aus meinem Kühlschrank.&lt;br /&gt;"Bleibst länger? Da richt' ich mich drauf ein.", murmel ich zu dem Fahrer während ich ihm das Glas hin stelle.&lt;br /&gt;"Naja bis spätestens Acht. Dann muss ich bei Mr. T auftauchen." Beim zweiten Satz, fängt er an zu kichern und nimmt noch einen beherzten Zug von seiner Tüte. Auch ich zünde mir meiner White Widow-Mische an und bringe die Sessellehne in eine entsprechende Chill-Position.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-5826044339822081702?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/5826044339822081702/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/09/zuruck-zum-thema-ii-der-moment-ums-kilo.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/5826044339822081702'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/5826044339822081702'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/09/zuruck-zum-thema-ii-der-moment-ums-kilo.html' title='Zurück zum Thema II - der Moment um&apos;s Kilo'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-1255349905135572116</id><published>2010-09-06T01:41:00.004+02:00</published><updated>2010-09-06T01:44:25.157+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Kriminalität'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Drogen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alkohol'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zurück zum Thema'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gras'/><title type='text'>Zurück zum Thema I - Prolog</title><content type='html'>Der Schlag auf den Hinterkopf kommt plötzlich. Ich war nicht darauf vorbereitet. Wie auch? Bisher war ich in einem Ohnmachtszustand, hervorgerufen durch Rohypnol höchstwahrscheinlich. Um meinen Körper rotiert ein, mir unbekannter Mensch und wickelt Angelschnur um mich und ein Objekt, welches er versucht auf meinen Rücken zu binden oder so etwas. Keine Ahnung. Meine Hände, ebenfalls mit Angelschnur fixiert, sind auf dem Rücken übereinander zusammengebunden. Als er merkt, dass ich wach bin, so etwa nach der gefühlten fünften Rolle Angelschnur, hält er inne und spuckt mir ins Gesicht. Ich möchte mich artikulieren, ihm irgend eine Art von Flehen entgegenheucheln, doch dieser Akt wird mir durch den Mundknebel mit übel schmeckendem Hartgummiball verwehrt, weswegen ich klinge, als würde ich in ein Kopfkissen hinein flennen. "Was willst du, du Penner?!?" An seinem Akzent erkenne ich, dass es ein Russe ist. Oder irgendjemand aus den osteuropäischen Ländern zumindest. Lässt sich meist scheiße zuordnen. Ivan, ich nenne ihn der Einfachheit halber nun so, da dort alle Ivan heißen, schneidet die Angelschnur ab, senkt sie mit einem Feuerzeug an dem mich umgebenden Knäuel fest und wendet mir den Rücken zu. Nachdem meine Augen ihre Schärfe-Einstellung optimiert haben, versuche ich mein eingeschränktes Bewegungsfeld mit wenigen Blicken zu analysieren. Der Belag unter mir kann als Kopfsteinpflaster identifiziert werden. Vor mir sind Bäume. Welche auch immer. Keine Spur von Zivilisation. Die Lichtverhältnisse sind jedoch nicht der Atmosphäre und Szene entsprechend. Es ist gleißend hell, die Lichtquelle ist allerdings hinter mir. Und sie ist verdammt warm. Ivan kommt wieder und löst mir den Knubbel aus dem Mund. Dann geht er hinter mich und ich spüre ein weiteres mal einen Schlag auf den Hinterkopf. Danach zuckt etwas hinter mir. Ich erfühle mit meinem Rücken eine andere Wirbelsäule und weiß fast schon, was da an meinem Arsch fest gebunden ist.&lt;br /&gt;"Soma?"&lt;br /&gt;"Was?"&lt;br /&gt;"Unsere Karre brennt."&lt;br /&gt;"Ach verfickt."&lt;br /&gt;Das dort hinter mir ist Tracs. Er versucht unauffällig die Schnur um meine Handgelenke abzufummeln, aber es wird wohl eher bei einem Versuch bleiben.&lt;br /&gt;"Hört zu, ihr Wichser.", schreit Ivan nun zu meiner Linken, sodass wir ihn beide verstehen können.&lt;br /&gt;"Jetz' kommt's.", antwortet Tracs eher zu sich selbst, als zu diesem Russen, welcher fortfährt:&lt;br /&gt;"Ihr wisst genau, weswegen ihr hier in diesem abgelegenen Waldstück sitzt. Wenn ihr mir nicht bald sagt, wo die Kohle ist, werdet ihr genau so in den Himmel aufsteigen, wie euer Polo!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bestimmt fragen Sie sich, wie ich in diese Situation gekommen bin. Nunja, ich könnte Ihnen jetzt irgendeine Schizo-scheiße im Sinne von Fight Club erzählen, doch das wäre nicht war. Es ist nicht allein meine Schuld. Die Verantwortung für diesen ganzen Scheiß übernehme ich und dieser verfickte Wichser hinter mir, der, sollten wir uns aus dieser Situation befreien können, ein verfickter TOTER Wichser ist. Wäre er nicht gewesen, würde jetzt kein wahnsinniger Russe vor uns herumspazieren und uns mit Benzin übergießen. Wäre er nicht gewesen, hätte ich jetzt keine eiternden Snakebites mit schrägen Stichkanälen und wäre er nicht gewesen, hätte Liz nie die wahren Probleme ihrer Laktoseintoleranz zu Gesicht bekommen. Aber das erklär' ich am besten mal detailliert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-1255349905135572116?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/1255349905135572116/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/09/zuruck-zum-thema-i-prolog.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/1255349905135572116'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/1255349905135572116'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/09/zuruck-zum-thema-i-prolog.html' title='Zurück zum Thema I - Prolog'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-2801300352304465561</id><published>2010-08-21T19:43:00.002+02:00</published><updated>2010-08-21T19:48:53.017+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Träume'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachtgedanke'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einsamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schönheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zweisamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Selbstfindung'/><title type='text'>Ode an die Einsamkeit</title><content type='html'>Funkelnd standen die Sterne am Himmel - und ich blickte in die einsame schwarze Leere zwischen ihnen. Jedes mal, wenn ich in solchen klaren Nächten dort hinauf blickte, wurde mir die eigentliche Nichtigkeit und diese schiere sandkornartige Witzlosigkeit meiner Existenz bewußt. Jedoch war es dieses Mal anders. Keine Einsamkeit bedrückte mein Gemüt. Ich nahm eines der wenigen Male in meinem Leben diese Schönheit wahr.&lt;br /&gt;Ich drückte die Einsamkeit, nahm sie fest in meine Arme. Ich streichelte sie und gab ihr einen Kuß. Sie schmiegte sich an mich, erwiderte diesen Kuß. In diesem Augenblick wurde mir klar, wie sehr ich an ihr Hing. Ich liebte sie. Und ich schloß sie noch fester in meine Arme, küßte sie erneut. Es war unbeschreiblich.&lt;br /&gt;Niemals zuvor habe ich das Alleinsein so sehr genossen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-2801300352304465561?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/2801300352304465561/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/08/ode-die-einsamkeit.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/2801300352304465561'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/2801300352304465561'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/08/ode-die-einsamkeit.html' title='Ode an die Einsamkeit'/><author><name>/root</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05859424531608553416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='18' src='http://4.bp.blogspot.com/_aEF4QjR5iSY/TCL8VF3PmtI/AAAAAAAAAF4/nDtQeFfHlz8/S220/SDC10811-ani-gif.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-5481779193503141911</id><published>2010-08-18T15:19:00.003+02:00</published><updated>2010-08-18T18:32:40.715+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Trennung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liebe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einsamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Science Fiction'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zweisamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schwarz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fiction'/><title type='text'>Schwarz VI</title><content type='html'>&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Er strich sich mit der linken Hand über das kurze Haar und fischte mit der rechten eine Zigarette aus seiner Brusttasche. Es wirkte wie einstudiert und war tatsächlich eine Bewegungsabfolge die er mehrmals täglich durchführte. Der Mann blickte auf und sah zum Barkeeper hinüber, der gerade mit seinem Kaffee beschäftigt war. Das surren der Senseo und der aromatische Duft eines frisch gebrühten Kaffees verschwammen mit dem Qualm der soeben entzündeten Gauloise zu einer allzusehr gewohnten Melange. Der Barmann stellte die Tasse vor ihn hin. Er bezahlte und gab großzügiges Trinkgeld.&lt;br /&gt;Der sanfte Duft stieg in seine Nase und sorgte für eine leicht belebende Wirkung. Dann trank er. Mild, würzig im Geschmack. Genau wie er es mochte. Er setzte die Tasse wieder auf dem kleinen Tellerchen ab und drückte die Zigarette aus - nicht, ohne vorher noch einen letzten Zug genommen zu haben.&lt;br /&gt;Wie spät war es eigentlich? Er schaute auf die Uhr. Gleich zwölf - dann müßte sie jeden Augenblick kommen. Und in genau dem Moment des Gedankens hielten ihm zwei zarte Hände die Augen zu und er hörte dicht neben seinem Ohr die süße, wärmende Stimme Elaines flüstern: "Hey Raumfahrer!"&lt;br /&gt;Er drehte sich um in der Erwartung sie in die Arme zu schließen, doch mit einem mal Stockte er in der Bewegung. Da stand sie, aber sie bot ein Bild, das er nicht erwartet hatte. Nicht, daß sie nicht umwerfend ausgesehen hätte. Nur eben nicht so, wie er gedacht hatte.&lt;br /&gt;Sie war normal groß - vielleicht eins-siebzig. Ihr Haar war streng zurückgekämmt und zu einem Zopf geflochten. Sie trug eine weiße taillierte Bluse, die ihre Formen sehr schön einfaßte, dazu einen schwarzen Schlips, sowie einen schwarzen knielangen Rock. Ihre Beine steckten in ebenso schwarzen glänzenden Lederstiefeln. über den einen Arm hatte sie den Blazer und das Schiffchen gelegt und um den anderen war die unverkennbare Armbinde der Verteidigungstruppen der Eurasia-Allianz gebunden. Das war eben doch etwas anderes als das rote Kleid vom Vorabend.&lt;br /&gt;"Huch!" entfuhr es ihm und dann nahm er sie in die Arme. "Verdammt! Du siehst umwerfend aus." &lt;br /&gt;"Du stehst wohl auf Mädchen in Uniform?!" sagte sie kichernd und schaute ihn verführerisch an.&lt;br /&gt;Er stand auf, nahm seinen Kaffee und sie gingen in eine der kleinen Sitznischen der Bar, vorbei an staunenden Gesichtern. Er war eben doch ein Hüne und mit seinen fast zwei Metern über einen Kopf größer als das zarte Mädchen an seiner Seite.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Elaine&lt;/span&gt;, weißt du was gerade das Traurige an dem Ganzen ist?" flüsterte er in die Dunkelheit seiner Koje hinein, die Worte wiederholend, die er an jenem Tag zu ihr sagte. "Wenn ich irgendwann zurückkomme von dort oben - falls ich irgendwann zurückkommen sollte - werden auf diesem Planeten mehr als dreihundert Jahre vergangen sein. Ich jedoch werde keine zehn Jahre altern."&lt;br /&gt;Er wurde ausgewählt, weil er keine Angehörigen hatte. Keine Eltern, keine Familie. So gut wie niemand, der ihn vermissen würde. Deswegen darf er der Pilot dieses Fluges ins Ungewisse sein. &lt;br /&gt;Er stand auf, stieß sich den Kopf und fluchte. Dann die alte Bewegungsabfolge. Durchs Haar streichen, zur Brusttasche greifen, Zigarette heraus holen, anzünden. Er faßte sich an die Stirn und rieb sich im selben Zug die Augen. Waren sie tatsächlich etwas benetzt? Er hätte sich diese Trauer nicht zugetraut.&lt;br /&gt;Er ging weiter in die Messe und wies Amber an etwas eßbares zuzubereiten, was er sich anschließend eher widerwillig als mit Genuß zu Gemüte führte. Ununterbrochen dachte er an Elaines unschuldiges, wunderschönes Lächeln.&lt;br /&gt;"Captain." schallte es unvermittelt aus den Boxen.&lt;br /&gt;"Ja, Amber?" Kalt und trocken.&lt;br /&gt;"Sie sollten sich etwas ansehen."&lt;br /&gt;Er verputzte eilig den letzten Rest seiner Mahlzeit und begab sich in die Kommandokapsel, wo er sich direkt auf den 'Chefsessel' setzte, wie er ihn mittlerweile nannte. Ein Blick auf die Anzeigen verriet sofort was los war.&lt;br /&gt;"Amber, sag bitte, daß das nicht wahr ist."&lt;br /&gt;"Ich wünschte ich könnte dem nachkommen, Captain."&lt;br /&gt;Er stieß sich vom Sessel ab, schwebte zurück zur Luke, öffnete sie und begab sich in die Kammer mit den Cryostasiskapseln. Nun noch die richtige finden. L094. Und schon hatte er sie gefunden.&lt;br /&gt;"Gut." sagte er als er vor dem richtigen Tank schwebte. "Amber, Ruf das Notfallprotokoll auf und stoß die Kapsel aus der Dockstation." &lt;br /&gt;Die Kapsel löste sich von der Wand und schwebte ihm entgegen. er empfing sie und war dankbar für das Paar Magnetstiefel, daß er zur Sicherheit angezogen hatte bevor er die Kammer betreten hatte. Langsam Trug er sie zu einem Freien Dock und schloß sie dort wieder an.&lt;br /&gt;"So, Johnny." - der Kamerad hieß Jonathan Mayer, Fahrzeugingenieur - "Ich bin froh, dich nicht jetzt schon wecken zu müssen.&lt;br /&gt;Amber. Laß sämtliche notwendigen Diagnoseprogramme durch das defekte Dock laufen und gib mir anschließend Bescheid. Zeit bis zur Fertigstellung?"&lt;br /&gt;"Drei Stunden und 45 Minuten."&lt;br /&gt;"Sehr gut. Ich bin derweil in der Kommandokapsel." Und damit begab er sich zurück zu den Anzeigen und Bildschirmen ohne noch mal einen Blick zurück zu werfen.&lt;br /&gt;"Noch etwas, Amber." sagte er, als er es sich bequem gemacht hatte - so gut es eben ging. "Über die Sache mit der Anrede müssen wir uns nochmal unterhalten."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-5481779193503141911?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/5481779193503141911/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/08/schwarz-vi.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/5481779193503141911'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/5481779193503141911'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/08/schwarz-vi.html' title='Schwarz VI'/><author><name>/root</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05859424531608553416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='18' src='http://4.bp.blogspot.com/_aEF4QjR5iSY/TCL8VF3PmtI/AAAAAAAAAF4/nDtQeFfHlz8/S220/SDC10811-ani-gif.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-3840048093494144659</id><published>2010-08-17T03:09:00.000+02:00</published><updated>2010-08-17T03:10:21.440+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liebe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alkohol'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zweisamkeit'/><title type='text'>Wo ist zuhause?</title><content type='html'>Es fing alles damit an, das David sein Skateboard in der Mitte beim grinden zerbrochen hatte. Er war also total angepisst und wir mussten ihn irgendwo oder mit irgendwas besänftigen. "Fickt euch!", schrie er immer wieder: "Mein Deck is kaputt, ihr könnt mich mal!"Also versuchten wir ihm gut zuzureden und schleppten ihn in irgend eine Kneipe. Bars besänftigen durchdrehende Menschen. Im Hintergrund hörte man das sporadische Pochen der Dartpfeile gegen die Scheibe. Aber meistens war es die Wand, die die Werfer trafen. David spülte schnell seine ersten zwei Bier hinunter, danach konnten wir ihn schon für ein Kickerspiel überzeugen. So etwa bei 3:7 kotzte er auf das Mittelfeld und wir verließen schnell die Kneipe. "Ich hab Hunger.", murmelte er die ganze Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als wir ihn nach zwei Stunden nach Hause brachten, schauten wir - das heißt Katha und Ich - uns um. Inmitten von Neubaublocks. Wir setzten uns auf ein paar Schaukeln und schauten uns an. Hinter uns ging die Sonne auf, wir wollten allerdings nicht hin schauen. Das würde uns sowieso nur zeigen, dass wir den Abend übertrieben hatten und voller Sorgen, dass wir heute wieder einmal nichts geschafft haben, ins Bett gehen würden. Also schauten wir uns die Wand von Davids Neubaublock an, still, und ich fasste ihre Hand. Als es zu hell wurde, um den Zeitpunkt als Nacht zu beschreiben, sprang Katha auf und fuhr mit der C-Linie nach Hause. Der Rewe machte gerade auf und ich holte mir zwei Sesam-Brötchen. Ich steh' einfach auf die Scheißteile.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-3840048093494144659?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/3840048093494144659/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/08/wo-ist-zuhause.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/3840048093494144659'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/3840048093494144659'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/08/wo-ist-zuhause.html' title='Wo ist zuhause?'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-5373370181835113580</id><published>2010-08-02T02:01:00.002+02:00</published><updated>2010-08-02T02:06:22.912+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><title type='text'>Der Morgen danach</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich schließe meine Augen, lausche ganz tief in mich hinein, auf der Suche nach irgendeinem Widerhall des Geschehenen, aber da ist nichts. Alles was ich höre, spüre, ist das gleichmäßige Schlagen meines Herzens und das leise Rauschen meines Atems in meiner Brust. Sonst nichts. Kein Gefühl des Bedauerns, der Angst, der Verstörung, nichts. Langsam schlendere ich durch das knöchelhohe, taufeuchte Gras. Spüre die Kälte durch die leichten Schuhe hindurch. Das von meinen Füßen niedergedrückte Gras richtet sich bereits nach kurzer Zeit wieder auf, verwischt die Abdrücke. Im Osten schimmern die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke, die magische Stunde geht zu Ende, die Nacht ist vorbei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Vielleicht hätte ich den Sonnenaufgang gern mit dir zusammen ERLEBT, Seite an Seite im feuchten Gras sitzend, mein Arm über deinen Schultern, dein Kopf an meiner Brust...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder schließe ich die Augen, öffne den Damm vor meiner Gefühlswelt. Nichts als die eitle Erwartung einer Regung, das Sirren einer Mücke über einem ausgetrockneten Flussbett. Rationale Verwirrung wird verdrängt von dem rationalen Wahrnehmen der Schönheit dieses Morgens. Kein Gefühl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ich stelle mir vor du wärst jetzt hier, würdest fast unmerklich erschauern angesichts der Schönheit des neuen Tages und deine WARME Hand in meine legen...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schlage den Weg nach Hause ein, wohin sonst? Setze langsam einen leichten Fuß vor den anderen, summe leise vor mich hin, genieße die ersten Strahlen der vorsichtig über den Horizont und durch die Wolken hindurchblinzelnden Morgensonne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Aus den Wolken blickst du mich an. Ein letztes Mal, bevor ich anfange, dich zu VERGESSEN...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schaue hinter mich, zu dem Ort an dem du liegst. Dein kleiner Wald steht still da, kein Wind, kein Atemhauch bewegt die Blätter und Äste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Fast wünsche ich mir, du stündest in LEBENSGRÖSSE vor mir...&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-5373370181835113580?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/5373370181835113580/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/08/der-morgen-danach.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/5373370181835113580'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/5373370181835113580'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/08/der-morgen-danach.html' title='Der Morgen danach'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-3622499184944067575</id><published>2010-07-30T15:30:00.000+02:00</published><updated>2010-07-30T15:31:03.998+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alkohol'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Depressiv'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zweisamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sex'/><title type='text'>Mein Tod in Blau</title><content type='html'>Es ist Sommer. Ja, eigentlich sollte man sich darüber freuen. Ich allerdings nicht. Gestern ein paar Bier zu viel getrunken, deswegen heute nicht auf Arbeit gewesen und nun sitze ich hier im Stadtpark, die Sonne brennt im Nacken und die Insekten um mich herum nerven. Irgendwo hinter mir, etwa 100 Meter entfernt, hängt eine Gruppe Vollspacken aus der Förderschule ab. Spack X schreit die ganze Zeit "Mimimiiiimiiimi" und Betreuerin Y brüllt dagegen mit "Max, beruhig dich doch!" Ein perfektes Ambiente, um durchzudrehen. Gegenüber von mir sitzt so ein Typ, der einen Vampirroman liest. "Das Grauen in den Anden". Ich hole mein Handy heraus, google den Buchtitel und rufe ihm hinüber, wie das Buch ausgeht. Total angepisst macht er sich aus dem Staub. Ein Nervfaktor weniger. Nach eingehender Szenenbeobachtung bleiben insgesamt noch diese Spackenklasse, zwei Kinder auf Fahrrädern, eine Gruppe aus etwa 17jährigen Mädchen und eine zirka 20 Jahre alte Frau, die herumsitzt und scheinbar ein Tagebuch oder so schreibt. Die Kinder zu vertreiben ist einfach. Ich springe Ich springe von der Wiese auf, fange an wie angestochen zu schreien und renne auf sie zu. Sie fahren weinend Weg. Drei Menschen den Tag versaut. Guter Schnitt. Bei den 17jährigen Mädchen sollte es ebenfalls kein Problem sein. Sie sitzen auf einer beigefarbenen Decke, hören Punk von so einer deutschen Nachwuchsband, die keine Ahnung von Musik hat und trinken Bier. Wind kommt auf, als ich zu ihnen herüber laufe und ich nehme den Duft von Magnolia-Deo wahr. Süß. Die tun so unschuldig. Allerdings wissen sie nicht, dass ich den Park für mich allein haben möchte und der totale Stressfaktor sind. Das macht sie in gewisser Weise etwas dummdreist. Die Vollspack-Fraktion steht auf und tritt den Heimweg an. Gottseidank. Die wären echt schwer zu vertreiben gewesen. Max kreuzt meinen Weg und kotzt mir ein überglückliches "NÜÄW!" entgegen, woraufhin ich zum ersten Mal an diesem Tag lächeln muss. Wenn man in eine Frau verliebt ist, die man nicht haben kann, konzentriert man seinen Frust auf andere. Geht mir jedenfalls so. Ich halte kurz inne, stecke mir eine Zigarette an und erinnere mich daran, dass ich den ganzen Tag weder gegessen noch getrunken habe. Was schlecht ist um 15 Uhr und man schon seit zehn Stunden auf den Beinen ist, davor drei Stunden im Vollrausch schlief und dennoch schlechten Schlaf hatte weil man die Alte nicht vergessen konnte. Ich laufe weiter auf die APPD-Mädels zu und der, sich noch im Stimmbruch befindende Typ gröhlt "Fick den Polizeistaat" aus den Lautsprecherboxen. "Hi", sage ich. Die drei Mädchen schauen mich an und ich sehe wie die eine mit dem blauen Irokesen zu ihrer Freundin mit den langen schwarzen Haaren ein "boah is der geil" flüstert. Schönes Gefühl, wenn das Ego wieder gepusht wird. "Ich bin Alex.", sage ich. "Wir sind die drei von der Punkstelle.", antworten sie. Beschissener Spruch. "Hat eine von euch lust zu ficken?", frage ich emotionskalt und rechne mit Beleidigungen. Die Schwarzhaarige meint zu ihrer blonden Dyke-Freundin nur "komm lass' uns gehen.", doch die Iro-Schnecke scheint darauf anzuspringen. "Bist du immer so direkt?" Zeit meinen Royal Flush auf den Tisch zu knallen. "Naja, seitdem ich von meinem Arzt gesagt bekam, das ich Aids habe, will keine Frau mehr mit mir schlafen. Da baut sich unglaublicher Druck auf. Ich würde es sehr begrüßen einfach mal wieder in zartes, junges Fleisch hineinzuspritzen. nur leider darf ich mich nach den fünf jahren Knast keiner Schule mehr als 500 Meter nähern." Zwei von den Mädels ist es zuviel, sie packen ihre Sachen, stehen auf und gehen. Das Irokesenmädchen bleibt sitzen, schaut mich lächelnd an und kramt in ihrer Tasche. Mission fehlgeschlagen. "Du bist doch höchstens 23." - "21.", antworte ich. "Und da haben die dich schon wegen Sex mit Minderjährigen mit 16 in den Knast gesteckt, wo du selbst noch minderjährig warst?" Mist, verkackt. "Sicherlich hast du auch kein Aids aer das sollte man nicht herausfinden wollen." Sie lacht und schmeißt mir ein Kondom gegen das Bein. Sympathisch. Ich nehme ihre Hand, helfe ihr auf und wir verziehen uns in ein Waldstück. Sie rupft ihre rote Röhrenjeans bis an die Knöchel herunter und verschwindet mit ihrer Hand in meinen Baggies. Scheinbar um ihn steif zu machen. Viel Arbeit hat sie allerdings nicht, ich bekam schon einen Harten, als ich merkte, dass der Magnoliaduft von ihr stammt. Sie zieht mir das Gummi über, beugt sich nach vorn und drückt meinen Schwanz in ihre kleine, gepiercte, rasierte Möse. Sie fängt schon beim ersten Eindringen an, leise zu quieken und bewegt ihren Arsch kreisförmig. Ich vergrabe meine linke Hand unter ihrem "Good Night Wide Pride"-T-Shirt und mit der Rechten massiere ich ihren süßen Arsch. Sie kommt nach geschätzten zwei Minuten und spritzt ab. Ich hatte noch nie eine "squirtende" Frau, aber schön ist es nicht. Die ganze Scheiße tropft mir auf die Schuhe und ich werde sauer- Ich schmeiße sie um, rolle sie auf den Rücken und gebe es ihr in der Missionarsstellung. Ich ramme Ihn in sie hinein, als würde ich ihr das Becken brechen wollen und sie schreit wie in diesen abgefuckten Asia-Pornos. Ich halte ihr den Mund zu, das Geschreie nervt echt. Sie scheint das nur noch mehr zu erregen und sie stöhnt ein "schlag mich" durch meine Finger. Dazu kommt es allerdings nicht mehr, ich ziehe in raus, steck' in ihr in den Mund und exportiere gefühlte zwei Liter Gensuppe in ihren Rachenraum. Zungenpiercing. Auch gut. Ich setze mich neben sie, zünde mir eine an und gebe ihr wortlos eine. Sie nimmt einen tiefen Zug und schaut mich, schwer atmend wie nach einem Zwei-Kilometer-Sprint an.&lt;br /&gt;"Ich bin Lara."&lt;br /&gt;"Klingt nuttig."&lt;br /&gt;"Normalerweise mach' ich sowas nicht."&lt;br /&gt;"Klar."&lt;br /&gt;"Wie steht's mit dir?"&lt;br /&gt;"Alex..."&lt;br /&gt;"Achja..."&lt;br /&gt;"Nagut, Alexej."&lt;br /&gt;"Russisch?"&lt;br /&gt;"Keine Ahnung."&lt;br /&gt;Sie küsst meinen Hals und sagt so etwas, wie "Ich hab' mich in dich verknallt, glaube ich." Die 20jährige Frau hat mittlerweile den Stadtpark verlassen und wir trotten zusammen zurück auf die Wiese. Ich lege meinen Arm um sie und sie legt ihren Kopf auf meinen Bauch. "Ungewöhnlich sich so kennenzulernen.", sage ich.&lt;br /&gt;"Du hast doch damit angefangen."&lt;br /&gt;"Hm."&lt;br /&gt;"Worüber denkst du nach?"&lt;br /&gt;"Ich wollte eigentlich heute vollends allein hier sein."&lt;br /&gt;"Ist irgendwas mit dir?"&lt;br /&gt;"Da ist so ein Mädel, auf das fahr ich übelst ab. Die will allerdings nichts von mir."&lt;br /&gt;"Soll ich dir irgendwie helfen?"&lt;br /&gt;"Geht schon, ich bin gerade dabei sie abzuschreiben."&lt;br /&gt;"Hm."&lt;br /&gt;"Naja ich hab ja jetzt dich oder so."&lt;br /&gt;"Wie mich haben?"&lt;br /&gt;"Na du hast doch gesagt du hast dich in mich verliebt."&lt;br /&gt;"Alex, das hat gar nix zu bedeuten. Menschen verlieben sich andauernd in andere Menschen, sowas ist nichts besonderes mehr."&lt;br /&gt;"Check' ich nich."&lt;br /&gt;"Na wer sagt mir denn, dass du nicht andauernd irgendwelche Tussis im Stadtpark fickst?"&lt;br /&gt;"Guter Einwand."&lt;br /&gt;Sie schenkt mir ein Bier und dann reden wir für eine halbe Stunde nicht miteinander. Neben uns macht sich ein Sperling akribisch auf Futtersuche und über uns scheint sich ein Fliegenpuff zu bilden. Ich bin gerade so am Einschlafen, als das Schweigen endet.&lt;br /&gt;"Wohnst du hier?"&lt;br /&gt;"In Ilmenau?"&lt;br /&gt;"Naja im Allgemeinen, hast du hier im Umfeld dein Zuhause?"&lt;br /&gt;"Ich wohne im Moment in Ilmenau, würde aber nie so weit gehen es als mein Zuhause zu betiteln."&lt;br /&gt;"Wo ist denn dein Zuhause?"&lt;br /&gt;"Keine Ahnung."&lt;br /&gt;"Ich finde dich irgendwie eigenartig. Du sprichst zu wenig irgendwie."&lt;br /&gt;"Und du kennst mich erst seit einer halben Stunde..."&lt;br /&gt;Sie streicht sich über ihren Iro und seufzt. Dann ext sie ihr Bier.&lt;br /&gt;"Du, ich muss los, Alex."&lt;br /&gt;"Okay."&lt;br /&gt;"Meldest du dich?"&lt;br /&gt;"Ich hab' keine Kontaktdaten."&lt;br /&gt;"Willst du meine Nummer?"&lt;br /&gt;"Nee, Danke. Ich steh' darauf, wenn das Schicksal einen wieder zusammenführt."&lt;br /&gt;"Okay, bye."&lt;br /&gt;Sie küsst meine Stirn, packt ihre Sachen in den Rucksack und geht wortlos. Ich hätte sie sowieso nicht angerufen. Endlich habe ich den Park für mich allein.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-3622499184944067575?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/3622499184944067575/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/07/mein-tod-in-blau.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/3622499184944067575'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/3622499184944067575'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/07/mein-tod-in-blau.html' title='Mein Tod in Blau'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-8163921646597989061</id><published>2010-07-28T00:42:00.001+02:00</published><updated>2010-07-28T00:43:55.911+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Suizidal'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Borderline'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Depressiv'/><title type='text'>Phantomschmerz</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Aus der hintersten Ecke meines Gehirns meldet sich ETWAS, das schon lange nicht mehr da ist. ES tut weh, ES frisst mir Löcher ins Bewusstsein. Ich habe ES besiegt, vor Jahren schon, habe ES ausgebrannt und nur tote Gedanken und Narbengewebe zurückgelassen, ES existiert nicht und trotzdem trifft mich seine Macht von Zeit zu Zeit wie ein Hammerschlag. Ätzende Säure bahnt sich dann ihren Weg durch die Synapsenwelt, weiter in die Augen und gleichzeitig in jeden Winkel meines Körpers. ES blendet mich, nimmt mir jeden Kontakt zur Welt, sperrt mich ein in einem Käfig, dessen Gitter nicht aus Stahl, sondern aus Schmerz bestehen und ich weiß, dass ES irgendwo lauert. ES besteht aus Erinnerungen die ich nicht kenne, aus Wünschen, die ich nie hatte und aus winzigen Splittern meines Bewusstseins. ES will mich töten. Nein, ES will, dass ich mich selbst töte, von einem Dach springe, meine Adern aufschneide. Selbstmordgedanken, tausendfach destilliert, klarer als Diamanten, reiner als die Leere selbst und unfassbar mächtig. So oft habe ich gegen diesen Edelstein im Kopfmüll gekämpft, wollte ihn loswerden, ihn zerstören, schließlich mit Erfolg. Was blieb, war ein schwarzer Fleck am Rande meines Bewusstseins. Doch jetzt kommt von dort der Schmerz, hundertmal stärker als je zuvor...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-8163921646597989061?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/8163921646597989061/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/07/phantomschmerz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/8163921646597989061'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/8163921646597989061'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/07/phantomschmerz.html' title='Phantomschmerz'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-2264720297230671655</id><published>2010-07-25T07:56:00.001+02:00</published><updated>2010-07-25T08:01:29.633+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedankenfetzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einsamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Drogen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Borderline'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alkohol'/><title type='text'>Kippenstummel</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich glaube, das Mädel auf der anderen Seite des Tisches hatte bisher noch kein Wort von dem verstanden was ich gesagt hatte und das würde sich vermutlich auch nicht mehr ändern. War aber egal, es ging mir nicht darum ihr etwas mitzuteilen. Alles was ich von ihr wollte war, dass ihre irgendwie verwaschen wirkenden, braunen Augen fasziniert an meinen Lippen hingen, ich wollte einfach, dass sie mir zuhörte, ganz egal was ihr abstoßend durchschnittliches, momentan sehr stumpfes Bewusstsein morgen daraus machen würde. Zielsicher kippte ich einen Schluck Rum in den Plastik-Shotbecher vor mir, dann einen weiteren in den des Mädchens. Sie war so besoffen, dass sie nichtmal das Gesicht verzog, als die goldene Flüssigkeit durch ihren Rachen floss. Ich zögerte noch kurz, dann kippte auch ich das Gesöff runter und genoss das warme Kribbeln. Auf den leichten Brechreiz reagierte ich innerlich mit einer Mischung aus Ignoranz und Befriedigung.&lt;br /&gt;Am Rande meines Bewusstseins registrierte ich, dass die Musik leiser wurde und auch den blaugekleideten Grund dafür. Stumm zog ich meinen Geldbeutel aus der Arschtasche, kramte Personalausweis und Führerschein hervor und hielt beides dem massigen Polizisten hin. Der warf nur einen kurzen Blick darauf und legte die beiden unterschiedlich großen Plastikkarten neben mir auf den Tisch, verabschiedete sich kurz und verschwand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Gefühl, das schon den ganzen Abend wie ein Stein auf meine Brust drückte, sich aber in den letzten Stunden einigermaßen gelegt hatte, war wieder da. Ich bekämpfte es nicht, sondern ließ es wieder in mich ein wie schon so viele Male zuvor. Nur in solchen Momenten hatte ich den Mut, einfach auf alles zu scheißen und ein Haus anzuzünden oder einfach Menschen schon durch meine bloße Anwesenheit Angst einzujagen. Stunden später wachte ich dann immer irgendwo anders auf und dachte über diese so merkwürdigen und so schmerzhaften Phasen meines Daseins nach.&lt;br /&gt;Und ich war stolz darauf, fütterte meinen sowieso schon grenzenlosen Narzissmus damit, jedenfalls solange bis ich wieder seit einer Woche oder so klar war. Dann wurde ich anders. Fühlte mich merkwürdig; nicht schlecht, nur merkwürdig. Irgendwie klein, unvollständig. Viel zu normal. In dem Moment da mir das Wort "normal" durch den Kopf ging, wusste ich was zu tun war. Ich musste trinken, kiffen, rumhuren, allein und weinend im Schnee sitzen, dann weitertrinken bis ich kotzen musste und schließlich irgendwo auf dem Boden einschlafen.&lt;br /&gt;So war ich eben und so wollte ich es... Ein Leben zwischen Rausch und Realität, ein Freak unter Menschen, der Wolf in der Schafsherde... Nichts als ausgebrannte Träume in mir, wie Kippenstummel auf dem Boden meiner Seele verteilt...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-2264720297230671655?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/2264720297230671655/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/07/kippenstummel.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/2264720297230671655'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/2264720297230671655'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/07/kippenstummel.html' title='Kippenstummel'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-5368482328885853592</id><published>2010-07-20T00:21:00.004+02:00</published><updated>2010-07-21T01:03:39.926+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedankenfetzen'/><title type='text'>Zum Ende der Welt</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Obwohl die riesige Kralle des noch viel riesigeren adlerähnlichen Vogels nicht mehr quer über meiner Brust lag, fiel mir das Atmen noch immer schwer. Ich versuchte, mich auf die Seite zu drehen, wurde aber von einem stechenden Schmerz im Bereich der linken unteren Rippen daran gehindert und beließ es bei einem schmerzverzerrten Stöhnen. Der Vogel, eben noch wild entschlossen, seine Beute in Stücke zu reißen und zu verschlingen war jetzt mit etwas ganz anderem beschäftigt. Ein zweiter, mindestens ebenso riesiger Vogel war am nur von einigen rötlich schimmernden, blätterbehangenen Ästen verdeckten, leicht grünlich angehauchten, wolkenlosen Himmel aufgetaucht und forderte soeben seinen Rivalen zum Kampf um die Beute heraus. Wäre ich nicht der Preis für den Gewinner gewesen, hätte ich vermutlich noch länger wie gelähmt am Boden gelegen, absolut fasziniert von der Gewalt mit der die beiden Raubvögel immer wieder gegeneinander stießen, mit den Krallen nach dem Gegener schlagend und so laut mit den Schnäbeln klappernd, dass ich die Vibration der Geräusche sogar hier, mehrere Meter entfernt, durch den Boden und das meterhohe Gras um mich herum wahrnehmen konnte. Nach Sekunden, die sich für mich wie zähflüssige Stunden anfühlten, erlangte ich die Gewalt über meinen Körper zurück und zwang ihn, den stechenden Schmerz ignorierend, aufzustehen und davonzuhinken. Weit, weit weg von den zankenden Riesenvögeln, die mich mit einem einzigen Flügelschlag ins Jenseits befördern konnten. Hinter einer Baumreihe sah ich Licht, nicht rötlich wie das dieses Waldes, sondern blau, fast weiß. Ich lief darauf zu, stolperte über Grashalme, kletterte über riesenhafte Wurzeln, brach durch haushohes Brennesselgestrüpp, wohl wissend, dass ein einziger Stich mich für Stunden außer Gefecht setzen würde und schließlich erreichte ich den Waldrand. Er war genau so wie die Waldbewohner mit den spitzen Ohren und den drei bis sieben Armen ihn mir beschrieben hatten, stets mit einem Unterton mitleidigen Spotts, als seien sie fest überzeugt, dass ich ihn niemals zu Gesicht bekommen werde.&lt;br /&gt;Und hier stand ich nun, am Rande des Waldes, und blickte auf eine wunderschöne Welt hinunter, nur wenige hundert Meter entfernt begann bereits die erste, herrlich weich wirkende Wiese. Weit in der Ferne thronten Schlösschen auf Hügeln und Burgen auf Felsen, hier und dort tollte ein Einhornpaar durch die Wiesen und Felder. Und ganz weit weg am Horizont konnte man schon das Ende der Welt sehen.&lt;br /&gt;Da wollte ich hin, auch wenn ich ein Jahr und einen Tag brauchen würde. So vergingen die Tage, und nie wurden sie langweilig. Mal weckte mich ein seltsames, graublaufarbenes Tier mit langem, weichem Fell, aus dem mich nur eine lange Schnauze und ein Paar treuer saphirblauer Augen anlächelten, mal schlief ich zum Panflötenspiel eines weit entfernten Wanderers ein und träumte davon, auf einem dieser graublauen Wesen über die Welt zu fliegen.&lt;br /&gt;Ich kam auf der Reise an vielen Schlössern, Burgen, Türmchen, Tempeln und Brunnen vorbei, ich lernte viele Wesen kennen, einige von ihnen konnten sprechen, andere konnten fliegen und wieder andere konnten nichts, sahen aber trotzdem schön aus. Irgendwann hörte ich auf, die Tage zu zählen und so war ich nicht wenig überrascht, als ich mich eines Morgens am Ende der Welt wiederfand.&lt;br /&gt;Es war ein Ort, der sich durch nichts wirklich beschreiben lässt. Seine Schönheit trieb mir Freudentränen in die Augen und gleichzeitig schluchzte ich vor tiefster Trauer, dass an diesem Ort ALLES sein Ende fand. Im selben Moment empfand ich überhaupt nichts, oder hörte Pferde galoppieren oder schwere Maschinen stampfen und zischen. Ich hatte Angst, ertaubt zu sein, weil es so still war, es war so hell und so dunkel zugleich, dass ich mir verzweifelt die Augen rieb. Es war einfach das Ende der Welt, hinter mir die Welt und vor mir ein riesiges schwarzes Meer, gefüllt mit Sternen. Und so setzte ich mich einfach hin, streckte die müden Füße in das Meer und ließ mich auf die wunderbar weiche Wiese sinken...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-5368482328885853592?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/5368482328885853592/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/07/zum-ende-der-welt.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/5368482328885853592'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/5368482328885853592'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/07/zum-ende-der-welt.html' title='Zum Ende der Welt'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-4203546361991250276</id><published>2010-07-15T17:43:00.002+02:00</published><updated>2010-07-15T17:58:21.985+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Nachtgedanke'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einsamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisebericht eines Trippers'/><title type='text'>Reisebericht eines Trippers - β</title><content type='html'>Nimm den geilsten Sternenhimmel, den DU jemals sahst. Nein, nicht nur den, den DU jemals sahst sondern auch den, den DU dir immer vorstelltest. Kein Wolkenverhangener Scheißhaufen aus weit entfernten Heliumklumpe sondern ein Himmel in dem DU jede einzelne Faser der Milchstraße erkennst. In dem DU alle Sterne gen eines riesigen Zentrums tanzen siehst. Hast DU das Bild? Dann öffne DEINE Augen wieder und lasse den wirklichen Himmel hinein. Lasse die Sonnen in DEINE Netzhaut einbrennen wie auszudrückende Zigarettenstummel am Unterarm eines borderlinegestörten Mädchens. Atme tief, spüre den Hauch der Einsamkeit während DEINE Bronchien mit der auf etwa Zimmertemperatur befindlichen Atemsubstanz der nächtlichen Umwelt vertraut gemacht werden. Ein minimaler Beigeschmack der DEINEN Rezeptoren in den hintersten Winkeln eine Assoziation zu dem Geschmack von Wassermelonen, wie aus einem Jahrtausende versunkenen Majagrab aushebt. Halte die Luft an, behalte das Gefühl der Nachtluft in DEINEN Arterien, Venen, Drüsen, Leitern, Synapsen bis der Druck DEINES Brustkorbes DICH wieder zum Ausatmen zwingt. Nun öffne DEINE Augen richtig und erblicke das Superlativ aller jemals gesehenen Nachthimmel umringt von den, sich im Atem Gottes windenden Ästen der Kastanienbäume und werde DIR dessen bewusst, dass sie dort im schwarzen Zentrum der Unendlichkeit haften bleiben anstatt herunterzustürzen, um dich mit der schützenden Wärme und des weisen Lichts eines tanzenden Sterns zu umgarnen. Balle DEINE Faust aif dem Boden, der mit Gras überzogen ist und spüre das Leben, das KA in diesen von Gaja gegebenen Konstrukten. Ein Zwinkern jedoch löscht DEINEN Augenblicj aus, da die von Tränen verwaschenen Augen nur eine Matrix aus verschwommenen Lichtpunkten zurücklassen und deine Gedanken kräuseln sich und steigen empor in die nichtssagende Leere eines Grundstücks, welches von der mysteriösen Kuppel überdacht ist. DEINE Knochen und Gelenke bringen DICH widerwilig auf die Beine und DEIN Bewusstsein steuert DICH zurück auf die einzig greifbare Lichtquelle, welche vom matten Schein einer Glühbirne ihre Materialisierung findet.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-4203546361991250276?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/4203546361991250276/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/07/reisebericht-eines-trippers_15.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/4203546361991250276'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/4203546361991250276'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/07/reisebericht-eines-trippers_15.html' title='Reisebericht eines Trippers - β'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-6549241717184385571</id><published>2010-07-13T10:45:00.001+02:00</published><updated>2010-07-13T10:46:51.611+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Post-Apokalypse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unheimlich'/><title type='text'>Geisterwelt</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Kalter Wind zieht durch die Straßen wie Gevatter Tod auf der Suche nach Jüngern. Mal zieht er hierhin, mal dorthin, nie hält er inne. Die junge Frau hat den Mantel eng um den Leib geschlungen und den Kopf schützend gesenkt, damit der Wind nicht die wertvolle Wärme aus ihrem Körper zieht und dem alten Sensemann das Spiel zu leicht macht. Ihre Lippen bewegen sich leicht, man könnte meinen, sie würden zittern vor Kälte, tatsächlich aber spricht sie. "Seid nüchtern und wacht, denn euer Widersacher, der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht wen er verschlinge." Die Hauswände, an denen sie ihr Weg bereits vorbeigeführt hat, tragen ebendiesen Bibelvers in dunkelroter Farbe. Niemand beschwert sich darüber, die wenigsten sehen ihr Haus überhaupt noch von außen, denn draußen sind der Wind und manchmal auch der Regen. Beide tödlich wie der Teufel persönlich. Verseucht von Jahrzehnten des achtlosen Dahinvegetierens, kalt, weil das Licht der Sonne nicht mehr zur Erde dringen kann. Schon bald wird diese kleine Stadt eine Geisterstadt sein, eine Stadt, deren Bewohner als böse Geister umherwandern, die einsame Wanderer in ihre kleine Hölle mitnehmen und nie wieder freilassen. Eine kalte Windböe reißt der jungen Frau die Spraydose aus der Hand...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-6549241717184385571?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/6549241717184385571/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/07/geisterwelt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/6549241717184385571'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/6549241717184385571'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/07/geisterwelt.html' title='Geisterwelt'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-4659048738655385628</id><published>2010-07-10T15:22:00.000+02:00</published><updated>2010-07-10T15:23:13.806+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Post-Apokalypse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sleep.Mode'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fiction'/><title type='text'>Sleep.Mode XVIII - Epilog</title><content type='html'>Was erwartet uns denn in einer Welt, die so verlassen, kaputt, radikal entmannt ist?&lt;br /&gt;Ich glaube alles, was bleibt ist eine in sich zusammenfallende Welt, in der in wenigen Jahren das Gras beginnt, sich durch den Asphalt durchzudrücken. Bäume werden Häuser bersten lassen, Rehe und Füchse werden sich durch die leeren Straßen unserer einstigen Metropolen schleichen und die letzten Reste unserer früheren Zivilisation beherrschen. Die Hochhäuser werden in tausenden von Jahren für die neuen Natur-Völker lediglich Reliquien alter Zeiten sein. Sie werden vielleicht irgendwann unsere Knochen aus der Erde heben und sich fragen, was der Grund war, weswegen eine so hoch entwickelte Rasse innerhalb von wenigen Monaten vollends ausstarb. Museen werden eröffnet mit nieder entwickelten Werkzeugen und eine Frau wird sagen, dass dies ein MP3-Player sei. Man wisse allerdings nicht, wofür es gut ist denn es war für das Überleben sinnlos. Viele Geräte, Maschinen und Gegenstände werden höchstens als Schmuck oder Symbol für Wohlhaben definiert, dessen bin ich mir sicher.&lt;br /&gt;All diese Gedanken lenken meine Beine in die Richtung eines Mobs von Wahnsinnigen. Ich weiß, dass ich nicht wahnsinnig werden kann, dass ich, wenn ich weiterleben sollte höchstens den Verletzungen erliege aber niemals dem Virus. Ich kann nur leben. Das ist mein Fluch. Das Kind von mir und Josie ist bei ein paar überlebenden Soldaten in einem Einkaufszentrum. Wir wussten, dass es dort sicher ist. Warum wir nicht dort blieben? Die Antwort ist recht bescheuert, dennoch war sie für uns von Bedeutung. Wir wollten weitere Überlebende suchen. Einfach nur, weil wir wussten, wie die Einsamkeit ist.&lt;br /&gt;Ich falle zu Boden und ein Sickman beißt mir in den Hals. Ich kann nicht schreien.&lt;br /&gt;Ich liebe Dich, Josie. Gleich bin ich bei Dir, mein Schatz.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-4659048738655385628?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/4659048738655385628/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/07/sleepmode-xviii-epilog.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/4659048738655385628'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/4659048738655385628'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/07/sleepmode-xviii-epilog.html' title='Sleep.Mode XVIII - Epilog'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-8505166197037117073</id><published>2010-07-10T15:18:00.000+02:00</published><updated>2010-07-10T15:20:39.344+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Post-Apokalypse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sleep.Mode'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fiction'/><title type='text'>Sleep.Mode XVII - Schmetterling</title><content type='html'>Die Zeit hängt irgendwo zwischen Sonnenauf- und Untergang. Obwohl es mitten im Mai ist, ist die Luft von feinen Tröpfchen durchzogen und jeder noch so minimale Windstoß lässt mich frösteln. Das Auto gab vor etwa zwei Tagen seinen Geist auf. Josie und ich Stapfen durch das Brandenburger Tor. Der Rücken der auf der Spitze sitzenden Schönheit ist von einem matten Grau überzogen. Um uns herum liegen abgenagte Menschen, verdurstete Sickmen und auf dem Boden sind Flyer verstreut. Der Anblick ist so apokalyptisch, wie man es sich für gewöhnlich in diesen Sci-Fi-Filmen vorstellt. Als hätte man wegen eines Atomkrieges die Erde evakuiert und wir sind Überlebende des Ganzen. Nur war dieser Krieg kein Atomkrieg. Es war eine Schlacht zwischen Mensch und Wahnsinn.&lt;br /&gt;Wir passieren die Straße und dort, wo früher die Berliner Mauer entlangführte, liegt ein Schmetterling, dessen Flügel leicht im Wind dieses Tages zittern. Wortlos schauen wir uns an. Die anfängliche Angst ist dem Trauer der Einsamkeit gewichen. Meine Beine sind müde vom vielen Laufen und Josie weiß genau so gut, wie ich, dass wir die nächste Nacht nicht überstehen werden. Ihre makellose Haut weist schwere Verletzungen auf, die notdürftig mit Verbandszeug aubgedrückt werden. Ein Irrer hatte sie gestern in einer Seitengasse überfallen und bevor ich meine letzte Kugel durch seine Hirnrinde gleiten ließ, riss er ihr bereits mit seinen verdreckten, an manchen Stellen gebrochenen Fingern die Haut von den Armen. Vielleicht wird sie all das vergessen, wenn sie von den dünnen Fäden des Antilebens in eine andere Welt gezogen wird. Vielleicht wird sie auf mich schauen, weiter mit mir leiden. Ihre glasigen Augen bohren sich in die meinigen und hinterlassen eine Art von Schmerz, wie sie sonst nur in kitschiger Liebesliteratur beschrieben wird. Sie wird sterben. Allein dieser Satz, immer wieder in meinen Gedanken von Hirnhälfte zu Hirnhälfte rasend, blockiert mein restliches Denkvermögen und eine Träne presst sich aus meinem dehydrierten Körper, färbt sich vom dreckigen und staubigen Antlitz meines Gesichtes in ein braunes Tröpfchen Elend und bleibt in meinem ungestutzen Kinnbart hängen.&lt;br /&gt;„Ich liebe Dich Banker. Verstehst du das?“&lt;br /&gt;Sie flüstert mehr, als dass sie redet. Es hört sich wie das Säuseln des Windes an, wenn man glaubt gerufen zu werden, sich es jedoch nur einbildet. Denn dann verebbt der Wind und man hat wieder nur seine eigene Atmung, das Pulsieren seines eigenen Blutes, die Töne seiner eigenen, mittlerweile verhassten Stimme. Ich küsse ihr von Hämatomen überzogenes Gesicht.&lt;br /&gt;„Josie, wir finden hierfür eine Lösung, das alles kann kein schlechtes Ende nehmen. Du kennst doch diese stumpfen Zombie-Filme. Dort wird am Ende auch alles gut.“&lt;br /&gt;Sie schüttelt mit dem Kopf und lässt nichts weiter, als die Abdrücke ihres Mundes auf meiner Wange und einen leblosen Körper mit Einschussloch in der Schläfe zurück.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-8505166197037117073?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/8505166197037117073/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/07/sleepmode-xvii-schmetterling.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/8505166197037117073'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/8505166197037117073'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/07/sleepmode-xvii-schmetterling.html' title='Sleep.Mode XVII - Schmetterling'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-6728767416152668974</id><published>2010-07-10T12:40:00.003+02:00</published><updated>2010-07-10T15:32:09.747+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einsamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alkohol'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Depressiv'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Reisebericht eines Trippers'/><title type='text'>Reisebericht eines Trippers - α</title><content type='html'>Und? Was umgibt DICH?&lt;br /&gt;Gerade sitzt DU in einer Gruppe von hohlen, scheißesabbelnden Suchtis.&lt;br /&gt;DEINE Misanthropie macht sich ohne Umwege direkt in DEIN Hirn, verweilt nicht, fickt DICH.&lt;br /&gt;Klar bist DU voll, sabbelst auch Scheiße, doch viel schöner wäre es jetzt diese eine dort bei DIR zu haben.&lt;br /&gt;Fuck man, DU willst sie nichtmal ficken, was im Kontrast zu DEINEN bisherigen Drogen/Alkohol/Fick/Entmenschungs-Exzessen steht.&lt;br /&gt;Primär willst DU sie nur bei DIR haben, ihrer Stimme lauschen, die sich wie weiches, gleich abhärtendes Kerzenwachs auf deine Seele legt und so eine kleine Kuppel Schutz bildet, wenigstens minimalistisch. Willst DU gedanklich noch auf ihre Augen eingehen? Ihre Grübchen, wenn sie lächelt?&lt;br /&gt;Nein, willst DU nicht.&lt;br /&gt;Denn sie hat DICH ebenfalls gefickt.&lt;br /&gt;Nicht so, wie es die anderen taten. Eher hat sie das Blut aus DEINEM pumpenden Apparat rausextrahiert, der da unaufhörlich gegen DEINEN Knochenknast tritt.&lt;br /&gt;Seele entrissen? Wohl Kaum. Eher reingerotzt, zusammengeknüllt und liegen gelassen. Das alles weiß sie nicht. Lässt sich ja immerhin von den anderen besickern mit Flüssen aus geistesabstinenten Gedankenscheißhaufen. Vielleicht will sie DICH ja doch.&lt;br /&gt;Weißt DU das?&lt;br /&gt;Nein. Zu schüchtern? Sie oder DU?&lt;br /&gt;DEINE Gedanken itself fühlen sich eh nur noch wie aufeinandergestapelte Konservendosen an.&lt;br /&gt;Leer und pseudokonstruiert. Der Lampenschirm wirft einen Ring aus mattem Licht in die Reflexzone der gardinenüberhangenen Fensterscheibe und alles was DU willst ist noch ein Bier.&lt;br /&gt;Und genau da setzt Diaprojektor 1 aus.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-6728767416152668974?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/6728767416152668974/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/07/reisebericht-eines-trippers.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/6728767416152668974'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/6728767416152668974'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/07/reisebericht-eines-trippers.html' title='Reisebericht eines Trippers - α'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-1004491801868263170</id><published>2010-07-10T08:49:00.002+02:00</published><updated>2010-07-10T08:55:31.359+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Science Fiction'/><title type='text'>Upload</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Grau auf Weiß blinkt ein Cursor am linken oberen Rand des kleinen Bildschirms. Es gibt nichts, was der Bildschirm mitteilen könnte. Noch nicht. "Bemerkenswert wenig beeindruckend.", wirft der Mann im weißen Kittel in die ansonsten nur von leise sirrenden Kühlsystemen und Speichereinheiten durchbrochene Stille. Niemand antwortet. Warum auch? Jeder im Raum weiß Bescheid. Hinter der Glaswand, vor der der Bildschirm zu schweben scheint werden die letzten makrophysischen Routinen abgeschlossen. Das moskitoähnliche Hintergrundgeräusch nimmt leicht zu als das Kontrollprogramm startet und die Zwischenspeicher für die primäre Uploadsequenz geleert werden. Die 255 Menschen auf den Liegen hinter dem Glas scheinen zu schlafen, die Elektroden auf ihrer kahlrasierten Kopfhaut überhaupt nicht wahrzunehmen, ebensowenig die Kabelbäume über und neben sich oder das leicht erhöht liegende Kontrollzentrum auf der anderen Seite der Glaswand.&lt;br /&gt;"Primärer Upload gestartet", lässt eine weiche, irgendwie von überallher zu kommen scheinende Frauenstimme verlauten. Auf dem kleinen Bildschirm die genauere Information:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Uploadsession 1.1 initiiert&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Zwischenspeicher füllen ...&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die drei Punkte verschwinden und tauchen einer nach dem anderen wieder auf um die momentane Arbeit an der Aufgabe zu verdeutlichen. Der Bildschirm ist im Prinzip überflüssig. Ob das hier Session 1.1 oder 1.5 ist, interessiert niemanden. Der primäre Upload findet statt, der Anfang einer neuen Zeit, darum geht es. Anspannung macht sich breit. Der riesige Kontrollraum wirkt zu klein, das unauffällige Sirren wird zur Belästigung, die optimal klimatisierte und aufbereitete Luft wird warm und stickig. Der Mann im weißen Kittel liest zum tausendsten Mal die Liste der Uploadschritte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;x.1 Daten auslesen&lt;br /&gt;x.2 Ausgelesene Daten im Zwischenspeicher sortieren&lt;br /&gt;x.3 Ausgelesene Daten im Zwischenspeicher kombinieren und "kollektivieren"&lt;br /&gt;x.4 Kollektives Bewusstsein in den Hauptspeicher und die Backupsysteme schreiben&lt;br /&gt;x.5 Kollektives Bewusstsein aktivieren&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;Die Erschaffung einer neuen Spezies hat soeben begonnen. Ein kollektives Bewusstsein, eine bessere Version der Borg. Innerhalb weniger Jahre wird jeder Mensch "assimiliert", jeder wird ein Teil der neuen, gottgleichen Rasse. Die Weichen sind gestellt, der Zug ist angerollt. Es gibt kein Zurück mehr, keinen roten Knopf mit der Aufschrift "STOP", nicht hier und nicht irgendwo...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-1004491801868263170?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/1004491801868263170/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/07/upload.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/1004491801868263170'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/1004491801868263170'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/07/upload.html' title='Upload'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-4427091965681239212</id><published>2010-07-09T18:23:00.002+02:00</published><updated>2010-07-09T18:28:05.726+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedankenfetzen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gras'/><title type='text'>Zurück in die Zukunft</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt; "Wenn wir beide in der Zukunft leben würden, dann gäbs genau zwei Möglichkeiten, wo wir sein könnten."&lt;br /&gt; "Hm?", brummte Frank, nur leicht überrascht von einem derart langen und grammatikalisch nicht völlig unsinnigen Satz. Das grüne Zeug, das er vorhin in das braune Zeug gekrümelt und schließlich angezündet und inhaliert hatte wirkte gut.&lt;br /&gt; "Also entweder wären wir so Minenarbeiter oder sowas. Sklaven oder so. Mit Cyborg-Teilen stärker gemacht, aber nich mehr in der Lage zu denken und so. Oder wir wären eben die, für die die Cyborg-Sklaven arbeiten, also so Wesen, die früher mal Menschen waren, aber die entdeckt haben wie sie die Weltherrschaft an sich reißen und ewig leben können."&lt;br /&gt; "Fänd ich beides scheiße..."&lt;br /&gt; "Hm, ja schon... Aber jetz stell dir mal vor, einer von den Cyborgs kriegt plötzlich nen Stein an den Kopf und kann auf einmal denken. Dann würd der den Bossen ordentlich den Arsch aufreißen."&lt;br /&gt; "Jaaaa... Und dann? Dann wär die Zukunft vorbei und das danach fängt an. Aber wie das heißen wird weiß ich nicht... Is aber auch egal, im Prinzip wärs wahrscheinlich genauso wie die Zukunft, manche findens toll, andere findens scheiße..." Erschöpft von diesem Monolog ließ sich Frank in die Liege zurücksinken, schloss kurz die Augen und genoß das langsame Schwanken und Taumeln seiner Seele.&lt;br /&gt;Pete dachte nach, öffnete mit nachdenklicher Miene die nächste Dose, leerte sie gedankenversunken zur Hälfte, stellte sie wieder auf den kleinen Plastiktisch und warf dabei fünf oder sechs leere Dosen und einige Plastikflaschen um. Die halb volle Flasche Rum geriet ins Wanken, Frank streckte die Hand so langsam aus, als wäre die Wirklichkeit eine x-beliebige Sportübertragung in der irgendwer die Zeitlupe eingeschaltet hatte. Die Glasflasche fiel von der Tischkante direkt in seine Hand. Ohne die Miene zu verziehen, schraubte er sie auf und nahm einige kleine Schlucke des goldenen Inhaltes.&lt;br /&gt;Pete schien davon überhaupt nichts mitbekommen zu haben, er starrte über das marode Geländer des Balkons und kurz dahinter verlor sich sein Blick in Luft und Sonnenstrahlen. Er öffnete den Mund. Schloss ihn wieder, griff nach der Schachtel Luckies neben sich, nahm eine Zigarette heraus und drehte sie langsam in den Fingern. Dann meinte er: "Wir leben schon in der Zukunft, manche findens toll und andere nich so. Aber das is doch immer so. Also is doch immer Zukunft oder?"&lt;br /&gt; "Das mag natürlich sein..." Frank wollte den Gedanken nicht in sein Gehirn lassen, er passte gerade nicht in sein irgendwo weit weg schwebendes Bewusstsein, das auch ohne fremde Hilfe bereits begann, die Realität wiederzufinden und Reize korrekt zu verarbeiten. "Vielleicht heißt Zukunft aber auch, dass alle froh sind. Dass niemand es scheiße findet. Und wenn das so ist, dann sind wir in der Zukunft." Stolz auf diesen genialen Gedankengang und die wunderschöne Formulierung setzte Frank sich auf, öffnete die Augen, blickte nach rechts und Pete direkt in die Augen. Der grinste wortlos und zog die kleine, mit grünen Krümeln gefüllte Plastiktüte aus dem DRUM-Beutel...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-4427091965681239212?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/4427091965681239212/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/07/zuruck-in-die-zukunft.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/4427091965681239212'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/4427091965681239212'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/07/zuruck-in-die-zukunft.html' title='Zurück in die Zukunft'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-5021462408733946866</id><published>2010-07-05T21:44:00.001+02:00</published><updated>2010-07-05T21:46:06.114+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Post-Apokalypse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='A.D.:X'/><title type='text'>A.D.:X - Home, Sick Home</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Die Sonne versinkt viele Meilen vor mir im Meer. Ich sehe ihr zu, genieße die letzten warmen Strahlen, die wie unsichtbare Finger mein Gesicht streicheln. Ich sitze am Strand, irgendwo an der Westküste dieses Kontinentes. Gedanken überschwemmen mein Gehirn, so wie die Wellen meine nackten Füße. Das Wasser ist warm, angenehm, der Strand ist absolut leer, gereinigt von den ständig wiederkehrenden Gezeiten. Nur meine Fußspuren im Sand zeugen von einer Bewegung. Einer Bewegung die so unbedeutend ist, dass der sanfte Wind bereits versucht, sie ungeschehen zu machen, ihre Hinterlassenschaften zu beseitigen und diesen Ort wieder an die bereits seit Jahrzehnten herrschende Ereignislosigkeit zu übergeben. Morgen werde ich nicht mehr hier sein und vermutlich auch nie wieder herkommen. Ich werde diesem scheinbar wunderbaren Ort den Rücken kehren und dahin zurückgehen, wo ich hergekommen bin. Dorthin wo man der Hässlichkeit der Realität ins Auge sieht, sich damit abfindet, dass auf jeder Straße, in jedem Haus und hinter jedem Menschen der Tod warten kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich freue mich auf meine Heimat, auch wenn ich weiß, dass nichts dort so sein wird wie vorher. Niemand wird sich an mich erinnern, nichts wird mehr da sein wo es noch vor einigen Monaten war, vielleicht wird einfach gar nichts mehr da sein. Nichts außer den Sickmen, den Bösen, die die einzige Konstante zu sein scheinen. Egal wo man hingeht, sie sind überall und warten, geduldig, leise. Ich kann mir die Welt nicht ohne sie vorstellen, sie gehören dazu, sind ein Teil dieser Welt, die immer weiter zu zerfallen scheint und gleichzeitig aufblüht unter selbsternannten Herrschern und Händlergruppen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich stehe auf, werfe einen letzten Blick auf die dunkelroten Wolken über dem Horizont, drehe mich um und mache mich auf den Weg...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-5021462408733946866?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/5021462408733946866/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/07/adx-home-sick-home.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/5021462408733946866'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/5021462408733946866'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/07/adx-home-sick-home.html' title='A.D.:X - Home, Sick Home'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-4313562262200399920</id><published>2010-07-02T20:57:00.000+02:00</published><updated>2010-07-02T20:58:00.331+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Post-Apokalypse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sleep.Mode'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fiction'/><title type='text'>Sleep.Mode 0 - Prolog</title><content type='html'>Was erwartet uns denn in einer Welt, die so verlassen, kaputt, radikal entmannt ist?&lt;br /&gt;Ich laufe durch verschneite Fußgängerzonen voll mit toten Gesichtern. Jeder geht seiner Arbeit nach und keiner schert sich um den anderen. Großstadtanonymität. Nirgendwo sieht man so viele Menschen durch die Welt gehen, die sich wie Zombies von A nach B bewegen, wie in den Städten. Es heißt, dass irgendwo immer jemand für einen da ist, doch das stimmt nicht. Ich habe hier niemanden. Ich bin allein in meiner schmucken Neubauwohnung mit Luxus-Einrichtung und kann mir einen runter holen und Funeral for a Friend so laut hören, wie ich möchte, ohne dass es jemanden stört. Meistens höre ich jedoch Tereth, sitze mit einem Bier auf meiner Couch und lese abgefuckte Literatur von Schopenhauer, Nietzsche und Kafka. Kavka hingegen hasse ich. Mein Fernseher ist seit Monaten aus. Weder RTL noch Arte reizt mich. Wenn ich Filme schaue, dann illegal denn es stört niemanden. Es würde ebenso niemanden stören, wenn ich mich jetzt aus meinem neunten Stockwerk werfen würde. Niemanden interessiert mein Dasein, mein Wegsein. Alles geht den Bach herunter, meine Arme sehen aus wie mit Kreissägen gekuschelt und mein Psychologe denkt mein Vater wäre Schuld, aber nicht Berlins abgefuckte Anonymität. Ich hasse mein Leben. Das Bier ist alle. Zum Valentinstag hat mich auch keiner besucht. Und in Amerika werden gerade alle wahnsinnig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-4313562262200399920?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/4313562262200399920/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/07/sleepmode-0-prolog.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/4313562262200399920'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/4313562262200399920'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/07/sleepmode-0-prolog.html' title='Sleep.Mode 0 - Prolog'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-1349922121500608504</id><published>2010-07-02T20:54:00.001+02:00</published><updated>2010-07-02T20:54:59.807+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Post-Apokalypse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sleep.Mode'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fiction'/><title type='text'>Sleep.Mode XVI - der Sickman</title><content type='html'>Das aggressive Gesicht eines Wahnsinnigen stiert durch das Fenster. Schaum ist vor seinem Mund, er ist etwa vierzehn Jahre alt. Er stöhnt, wie ein Betrunkener mit Erektion und haut seinen Kopf und die Fäuste gegen die Fensterscheibe. Seine Stirn platzt auf und dickflüssiges Blut rinnt aus der Wunde. Die Scheibe bekommt den ersten Knacks. „Wir müssen das Fenster aufmachen. Wenn es zerbrochen ist, bietet es keinen Schutz.“ Josie hat recht. Ich öffne das Fenster und der dicke, jugendliche Irre quetscht seinen Körper durch das Fenster. Als er bis zum Oberkörper durch ist, schieße ich ihm in einem Abstand von etwa dreißig Zentimetern in das rechte Auge. Der Körper erschlafft und hängt sofort regungslos in dem kleinen Dachfenster. In etwa drei Stunden sollte es wieder hell sein. Ich taste die Leiche nach einer Waffe ab, kann aber bis auf ein Schmetterlingsmesser nichts weiter finden. Doch auch solche kleinen Waffen können manchmal nützlich sein. Wir drücken den Irren zurück auf das Dach und schließen das Fenster.&lt;br /&gt;„Wie ist der eigentlich da hoch gekommen?“&lt;br /&gt;„Keine Ahnung. Ich hab noch nie gesehen, dass die klettern können.“, antwortet Josie.&lt;br /&gt;„Willst du dich noch mal pennen legen?“, frage ich sie.&lt;br /&gt;„Ich glaub', das gestaltet sich ein wenig schwierig. Ich möchte ehrlich gesagt nicht noch einmal von diesen Viechern überrascht werden.“&lt;br /&gt;Ich verspreche ihr, auf sie aufzupassen und wir gehen zurück zum Schlafsack.&lt;br /&gt;„Höchstwahrscheinlich müssen wir über das Dach hier raus morgen. Unten wird durch den Schuss bald alles voll mit Sickmen sein.“&lt;br /&gt;Ich sage ihr, dass es eine gute Idee ist und ziehe den Schlafsack zu. Mittlerweile ist es echt kalt auf dem Dachboden geworden und wenn wir schon nicht pennen, sollten wir uns wenigstens warm halten. Vielleicht will ich nur weiterhin ihre Nähe spüren, keine Ahnung. Ich habe das Gefühl, dass ich mich emotional gerade komplett in die Scheiße reite. Ich sollte mich von dieser Sache abgrenzen. Aber wie?&lt;br /&gt;„Du Josie, der Kuss vorhin...“&lt;br /&gt;„Welcher Kuss?“&lt;br /&gt;„Na der bevor der Irre am Fenster war.“&lt;br /&gt;„Da gab es keinen Kuss, Banker. Versuch einfach zu schlafen.“&lt;br /&gt;Während sie es sagt, schaut sie mich mit ihren Husky-Augen eindringlich an. Dann dreht sie sich weg und tut so, als würde sie selbst schlafen. Das Herpes-Bläschen an meiner Lippe juckt fürchterlich aber ich reiße mich zusammen, nicht daran rumzufummeln. Ich drehe mich noch einmal kurz um und sichere meine Waffe. Das hatte ich ganz vergessen. Dann kuschel ich mich löffelchenstellungsmäßig an ihren Rücken und schließe die Augen. Noch mal drei Stunden Schlaf. Wenn man Glück hat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-1349922121500608504?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/1349922121500608504/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/07/sleepmode-xvi-der-sickman.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/1349922121500608504'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/1349922121500608504'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/07/sleepmode-xvi-der-sickman.html' title='Sleep.Mode XVI - der Sickman'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-3536402039725842023</id><published>2010-06-21T22:08:00.001+02:00</published><updated>2010-06-21T22:11:36.514+02:00</updated><title type='text'>Voll an die Wand</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ich - Etwa fünfzehn Meter - Dann die Wand. Dazwischen Luft über Erde. Ich renne los. Grabe meine rechte Fußspitze in den etwas sandigen, aber festen Erdboden und stoße mich ab. Schwebe kurz, dann holt die Schwerkraft mich ein, die linke Fußspitze berührt den Boden, ich verwandele meinen Schwung in einen neuen, wieder nur Sekundenbruchteile andauernden Flug. Wieder der rechte Fuß auf dem Boden, wirbelt etwas Staub auf. Links von mir singt ein Vogel. Eigentlich ist das kein Gesang, sondern ein Schreien, aber man nennt es eben so. Drei Sprintschritte weiter ein kleiner Stein auf dem Boden. Mein nackter linker Fuß erwischt ihn nur halb, er fliegt nach hinten weg. Gleichgewicht kurz gestört, sofort von biologischen Automatismen wiederhergestellt. Noch acht Schritte plus knapp zwei Meter Flugstrecke bis zur Wand. Rechter Fuß noch wenige Millimeter über dem Boden, ein anderer Vogel landet etwa auf halber Strecke zwischen mir und der Betonwand im Sand und pickt ein Insekt aus der Erde. Flug, linker Fuß vorne, auf das Auftreffen auf den harten Boden vorbereitet, der Vogel breitet die Flügel aus und flattert davon. Die aus seinem schwarzen Kleid gefallene Feder berührt den Boden gleichzeitig mit meinem rechten Fuß. Fünf weitere Schritte, etwa eine Sekunde. Zeit, den Körper aufzurichten.  Die Sonne wird plötzlich von einer dicken Wolke verdeckt, meine Pupillen weiten sich. Wollen sich an das schwächere Licht anpassen. Absprung, etwa eine Zehntelsekunde Flug, dann die Wand.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-3536402039725842023?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/3536402039725842023/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/06/voll-die-wand.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/3536402039725842023'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/3536402039725842023'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/06/voll-die-wand.html' title='Voll an die Wand'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-8073230013017423600</id><published>2010-06-21T20:54:00.003+02:00</published><updated>2010-06-21T21:15:02.414+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Suizidal'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liebe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Drogen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Depressiv'/><title type='text'>So richtig arschfickmäßig ins Abstellgleis</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Vor langer Zeit sagte mal irgendjemand zu mir: "Wenn du dein Leben so richtig arschfickmäßig ins Abstellgleis rasen lassen willst, dann besorg dir einfach ein bisschen Heroin und 'ne Spritze, der Rest passiert von allein..." Ob die Worte tatsächlich genau diese waren, kann ich nicht sagen, einzig die Grundaussage und die Formulierung "arschfickmäßig ins Abstellgleis" wurden noch nicht von der braunen Knusperhexe in meinem Lebkuchenkopf verbrannt. Der Name dieses so merkwürdig der Welt entrückt wirkenden Individuums, das mir, meine jugendliche Schwäche ausnutzend, einen diabolischen Ratschlag gab, ist mir irgendwo auf dem Weg verlorengegangen, ebenso wie sein Gesicht, deshalb male ich ihn so wie ich ihn mir vorstelle an die Außenwände der U-Bahn auf dem Abstellgleis; ein Dämon, getarnt als gute Fee, und nur der Ziegenhuf und die winzigen Hörner auf der Stirn verraten ihn. "Ein Kind kennt doch keine Dämonen..." Ein Schriftzug, den ich bereits in vielen Nächten im Rausch und kurz vor dem wohligen Einschlafen auf dem Schotter auf Züge geschmiert habe, stets neben eine Dämonen-Fee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor nicht ganz so langer Zeit sagte mal irgendjemand zu mir: "Ich liebe dich." Aber ich war so sehr mit meinem Rausch beschäftigt, dass ich den Namen dieser Person schon lange vergessen habe. Auch hier kein Gesicht vor meinem inneren Auge, ich weiß nur dass sie weinte, aber ich schätze diese Frau könnte jetzt weinend vor mir sitzen und ich würde sie nicht erkennen. Also male ich sie so, wie ich sie mir vorstelle, wunderschön, mit einer Träne auf der Wange und leicht verlaufener Schminke. Darunter die Worte: "Ich liebe dich auch."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade jetzt sitze ich im Schneidersitz neben dem Abstellgleis. Scheiße, ich war jung, unerfahren, ein bisschen dumm wohl auch. Aber vor allem verzweifelt. Die Verzweiflung verflog mit dem ersten Schuss. Aber jetzt gibt es keine Steigerung mehr für das was ich fühle. Es ist nicht mehr der feste Knoten in der Brust, nicht mehr der stechende Schmerz oder das dumpfe Taubheitsgefühl, es ist etwas, das Worte nicht mehr beschreiben können. So sitze ich hier also, die golden angemalte Spritze neben mir und sehe das Licht aus der Ferne auf mich zukommen. Ein Zug? Falls ja, dann rast er so richtig arschfickmäßig in mein Abstellgleis.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-8073230013017423600?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/8073230013017423600/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/06/so-richtig-arschfickmaig-ins.html#comment-form' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/8073230013017423600'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/8073230013017423600'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/06/so-richtig-arschfickmaig-ins.html' title='So richtig arschfickmäßig ins Abstellgleis'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-5759132812710826601</id><published>2010-06-20T05:30:00.000+02:00</published><updated>2010-06-20T05:32:16.055+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gedankenfetzen'/><title type='text'>[Kein Titel]</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Ein Fuß vor den anderen. Immer und immer wieder. Stumpfsinnig, monoton, irgendwie hypnotisierend wirkt die ständig gleiche Bewegung, die mich Meter um Meter von etwas weg, auf etwas anderes zu und an so vielen Dingen vorbeiträgt wie eine Windböe, die übers Land gleitet und nichts hinterlässt als eine kurze, selbstverständlich wirkende Bewegung von Blättern und Gräsern. Dutzende wahllos eingesammelte Gegenstände klappern und klimpern und rascheln mit jeder Gewichtsverlagerung in den Taschen an meiner Kleidung. Das Geräusch meiner Stiefel auf Kies, Sand, Gras, Laub oder Asphalt begleitet meine Seele auf ihrer irgendwie endlos scheinenden Reise, genau wie das gleichförmige, geräuschlose Summen in den Muskeln oder das an- und abschwellende weiße Rauschen, das das Blut in meinen Ohren erzeugt oder das sanfte Pochen in den leicht angewinkelt herabhängenden Fingerspitzen. Gedanken treiben in dem grauen Meer hinter meinen Augen, werden von der Flut als Strandgut an mein Bewusstsein angespült und von der Ebbe wieder davongetragen um Stunden später an einer anderen Küste wieder aufzutauchen und zu verschwinden, in einem ewigen Kreislauf gefangen, als mentale Projektion der Fleischmaschine, die so unermüdlich ihren Weg geht...&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-5759132812710826601?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/5759132812710826601/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/06/kein-titel.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/5759132812710826601'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/5759132812710826601'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/06/kein-titel.html' title='[Kein Titel]'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-6060760048346457620</id><published>2010-06-14T14:49:00.000+02:00</published><updated>2010-06-14T14:50:18.188+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Trennung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Alkohol'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Depressiv'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zweisamkeit'/><title type='text'>Monday, fucking Monday</title><content type='html'>Ja scheiße, man.&lt;br /&gt;Da sitze ich hier in meiner gottverfickten Bude und neben mir sitzt tracs.&lt;br /&gt;Was zur Hölle tut er hier?&lt;br /&gt;Eigentlich wollte ich in dieser verdammten Situation komplett für mich allein sein.&lt;br /&gt;Depressionen ausbaden.&lt;br /&gt;Flennen.&lt;br /&gt;Mich eiskalt selbst bemitleiden.&lt;br /&gt;Aber er sitzt da, trinkt sein Beck's und schaut mich an.&lt;br /&gt;Wie ich da sitze mit meinen verheulten Augen, der laufenden Nase und den schwarzen Gedanken.&lt;br /&gt;"Ich will sterben, man."&lt;br /&gt;"Fick' dich, nimm dir ein Bier und halt deine verfickte Fresse."&lt;br /&gt;"Aber ich liebe sie doch."&lt;br /&gt;"Scheiß drauf, du hast sie nie geliebt und wirst sie nie lieben."&lt;br /&gt;Ich ziehe mir eine Nase voll Rotz zurück in meine Hirnrinde und öffne zünde mir eine Zigarette an.&lt;br /&gt;"Vielleicht hast du recht, ich sollte sie vergessen."&lt;br /&gt;"As i said, man."&lt;br /&gt;"Na aber ich meine schau' mal wie lange ich mit der Tuss zusammen war. Da bauen sich doch schon Emotionen oder so n Scheiß auf."&lt;br /&gt;"Ja. Sowieso."&lt;br /&gt;"Also isses okay, dass ich so scheiße drauf bin?"&lt;br /&gt;"Naja nee. Kopf hoch, Schwanz raus."&lt;br /&gt;Ich nehme mir noch ein Bier, rotze eine Ladung grüne Nasenscheiße ins Taschentuch und öffne es mit meinen Zähnen, während ich mir meinen Backenzahn teilweise abbreche.&lt;br /&gt;"Und was soll ich da jetzt machen, tracs?"&lt;br /&gt;"Lass uns mal irgendwo feiern gehn."&lt;br /&gt;Ich ziehe den Ärmel meines schwarzen Wollpullis vom Ellenbogen bis zum Handgelenk über meine Nase und lasse eine Spur zurück, wie man sie sonst nur von Schnecken kennt.&lt;br /&gt;"Hm. Okay, halt."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-6060760048346457620?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/6060760048346457620/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/06/monday-fucking-monday.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/6060760048346457620'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/6060760048346457620'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/06/monday-fucking-monday.html' title='Monday, fucking Monday'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-2317259354936253881</id><published>2010-06-13T13:47:00.001+02:00</published><updated>2010-06-13T13:48:39.237+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Post-Apokalypse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sleep.Mode'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fiction'/><title type='text'>Sleep.Mode XV - Das Sleep.Mode-Syndrom</title><content type='html'>Früher war es für mich immer ein tolles Gefühl wenn ich unter der Dachschräge meines Zimmers lag und den Regentropfen zuhörte, wie sie auf die Scheibe prasselten. Als um etwa 2:00 Uhr nachts dieses gleichmäßige Schlagen der Tropfen einsetzte und Josie sich neben mir im Schlafsack ein bisschen bewegte, ihren Körper ein meinem striff und tief ausatmete, hatte ich für einen Moment diesen gesamten Scheiß vergessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich liege hinter ihr, mein linker Arm auf ihren Bauch gelegt und der rechte Arm weiß nicht wirklich, was er tun soll. Ich sah es schon immer als eine der bedeutenderen Fragen des Alltags an, was man denn mit dem anderen Arm macht. Wenn man ihn unter die Frau legt, ist das unbequem für sie und der Arm schläft irgendwann ein. Wenn man ihn über den Kopf nach oben legt oder unter sich selbst ist es das gleiche Spiel. Ich drehe mich von ihr weg und ziehe eine Kippe aus der Brusttasche meines Hemdes. Die Taschenuhr zeigt 2:47 Uhr. Mit etwa 3 Stunden Schlaf war ich eigentlich besser dabei, als die letzten Tage, zumal er erholsamer war, als zu den Zeiten auf dem ersten Dachboden. Ich richte mich auf und zünde die Zigarette an. Es regnet immer noch wie verrückt und die Luft auf dem Dachboden kühlt allmählich ab. Der muffige Geruch von nassem, alten Holz und staubigen Schulmaterial füllt diesen langgezogenen Raum vollkommen aus. Übermorgen finden wir Zoe. Ganz sicher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich höre Schritte auf dem Dach und hole leise meine Waffe aus meinem Rucksack. Technisch gesehen müssten noch fünf Schuss in der Walther sein. Als ich noch einmal hinab auf Josie schaue, sehe ich, wie sie bereits mit offenen Augen und entsicherter Waffe in der Hand da liegt und mich ansieht. „Kopfschuss ist nicht notwendig, aber am sichersten.“, flüstert sie zu mir und ich nicke. Wir  schleichen beide vor das Fenster und warten auf ein Gesicht. Hoffend, dass es noch normal ist. Die Schritte sind ungleichmäßig. Entweder ist es einer dieser Wahnsinnigen oder ein Mensch, der sich die Füße gestaucht oder gebrochen hat. Letzteres ist zu unwahrscheinlich, das wissen wir beide. Die Regentropfen fallen noch immer in ihrer unregelmäßigen Regelmäßigkeit auf die Fensterscheibe und die Sterne scheinen durch das Wasser verschluckt worden zu sein. Ich atme langsam. Josie irgendwie gar nicht. Ich höre kein Geräusch von ihr. Wir haben keine Angst, so viel ist sicher. Doch jede dieser Aktionen kann nur noch mehr Irre anlocken. Es ist sowieso nicht logisch, warum unter uns keine mehr von diesen Scheißviechern sind. David meinte damals, dass sie ewig ausharren können, insofern sie keine andere Fährte aufnehmen. Irgendetwas muss die unter uns abgelenkt haben. Ich weiß nicht, ob Josie in diesem Moment das gleiche denkt, ob ihr Kopf frei ist oder ob sie  komplett andere Gedanken gerade hat.&lt;br /&gt;„Woran denkst du gerade?“&lt;br /&gt;„Dass ich früher nie bei Regen unter einer Dachschräge schlafen konnte, weil ich nicht wusste, was da auf dem Dach ist, weil man durch den Regen keine anderen Geräusche mitbekommt. Jetzt, wo ich weiß, dass da oben ein Sickman ist, gibt mir das eine eigenartige Ruhe.“&lt;br /&gt;„Du nennst sie Sickman?“&lt;br /&gt;„Jop. Finix, der Typ aus Ohio nannte die immer so. Also in Amerika sind die Sickmen auch schon am Zivilisation ausrotten.“&lt;br /&gt;Meine Waffe fällt mir fast aus der Hand, als sie von anderen Menschen spricht. Wie viele sind es noch? Hoffentlich genug, um wieder eine kleine Stadt oder so etwas gründen zu können.&lt;br /&gt;„Wo hast du mit ihm gesprochen?“&lt;br /&gt;„ICQ. Wir haben früher schon Kontakt durch so ein Online-Rollenspiel gehabt. Als ich noch in Tempelhof war schrieb er mir, dass er sich in seinem Farmhaus mit seinem Laptop verschanzt hat. Bis sein Akku aufgab, war er durchgängig online. Dann kam kein Lebenszeichen von ihm. Zwei Tage später fing es bei uns in Deutschland dann auch damit an.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erinnere mich an die Zeit. Die Bild-Zeitung war voll mit den Nachrichten über diese Seuche. Sie nannten sie Sleep.Mode. Ein Pressesprecher von einem Labor in Ohio gab dem Wahnsinn diesen Namen. Er meinte, dass die Menschen wie Schlafwandler sind. Nur eben aggressiv. Sie wissen einfach nicht mehr was sie tun. Einen Tag später stand in allen deutschen Zeitungen, dass in Frankfurt der erste Wahnsinnige gesichtet und zu Testzwecken eingesperrt wurde. Dann hörte man nichts mehr. Die letzten Ausgaben vom 19.04.2007 liegen noch immer in allen Tankstellen, Supermärkten und Hotels.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Regen hört auf, die Schritte nicht.&lt;br /&gt;Wir wissen, dass jemand da oben ist. Und der Jemand da oben sicher auch, dass wir hier unten sind. Er lauert. Wartet. Jenseits und Diesseits des Dachbodenfensters ist man auf die Kollision vorbereitet. Wie in Trance gebe ich Josie einen Kuss auf die Wange und klopfe gegen das Fenster.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-2317259354936253881?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/2317259354936253881/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/06/sleepmode-xv-das-sleepmode-syndrom.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/2317259354936253881'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/2317259354936253881'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/06/sleepmode-xv-das-sleepmode-syndrom.html' title='Sleep.Mode XV - Das Sleep.Mode-Syndrom'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-7013722078423520963</id><published>2010-06-10T19:34:00.000+02:00</published><updated>2010-06-10T19:35:22.162+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Post-Apokalypse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sleep.Mode'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fiction'/><title type='text'>Sleep.Mode XIV - Date</title><content type='html'>„Weiß ich nicht.“, flüstere ich in Josies Ohr.&lt;br /&gt;„Ich hatte so eine stinknormale Kindheit in der Mittelschicht. Intakte, liebevolle Familie, bla. Mein Fachabitur gemacht und dann ein BA-Studium bei der Deutschen Bank angefangen. Ich meine, ich war echt gut in diesem Zahlenmist. Aber im Grunde genommen hab ich das alles dort gehasst. Ich wollte irgendwie da raus. Nun bin ich das ja eigentlich. Doch ich weiß nicht so recht, ob es das ist, was ich mir vorgestellt habe.“&lt;br /&gt;„Hast du 'ne Freundin?“&lt;br /&gt;„Ich glaube sie ist auch schon wahnsinnig geworden. Sie wohnte in Thüringen, da wo ich ursprünglich her komme.“&lt;br /&gt;„Merkt man.“&lt;br /&gt;Ich reiße mich aus meiner Erzählerapathie und schaue Josie verdutzt an.&lt;br /&gt;„Wie meinst'n das jetzt?“&lt;br /&gt;„Na dass du aus Thüringen kommst, das merkt man. Deine Stimme eben. Wenn wir Wörter mit 'er' beenden, hört sich das bei dir irgendwie wie 'or' an. Es klingt ein wenig sächselnd.“&lt;br /&gt;„Na super.“&lt;br /&gt;„Supor.“ antwortet sie und ich sehe sie zum ersten mal lächeln. Für eine Millisekunde bekomme ich so etwas wie Gänsehaut.&lt;br /&gt;„Du bist doof.“&lt;br /&gt;Ich hätte nicht gedacht, dass man in so finsteren Zeiten doch noch eine Person findet, mit der das alles erträglich wird. Würde man nicht die ganze Zeit die schreiende, stöhnende Meute ein Stockwerk unter sich hören, weil man mit seinen Gesprächen mindestens hundert von den Irren angelockt hätte, dann könnte man die Situation fast schon als Date zählen. Die Taschenuhr zeigt 22:31 Uhr. Es ist noch ewig hin, bis die Sonne wieder aufgeht.&lt;br /&gt;„Also, wie verfahren wir jetzt weiter, Mr. Banker?“&lt;br /&gt;„Keine Ahnung. Ich gehe nicht davon aus, dass es irgendwo einen freien Bereich gibt. Wir müssen uns einfach auf die Suche nach anderen machen und so einen Bereich erst einmal herstellen.“&lt;br /&gt;„So etwas, wie ein Schloss?“&lt;br /&gt;„Kann man so sagen, ja. Am besten irgend ein Haus mit hohen Mauern und Solarpanels auf dem Dach. Falls irgendwann der Strom abgestellt wird, haben wir ein Problem.“&lt;br /&gt;„Ich möchte nicht weiter in der Schule hier abhängen. Ich muss dringend auf die Toilette und Duschen wäre auch mal nicht schlecht.“&lt;br /&gt;Duschen ist eine gute Idee. Ich versichere ihr, dass wir morgen einen Wellness-Tag machen und sie lächelt erneut. Dann legen wir uns zusammen in meinen Schlafsack und versuchen die Nacht schlafend zu überleben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-7013722078423520963?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/7013722078423520963/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/06/sleepmode-xiv-date.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/7013722078423520963'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/7013722078423520963'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/06/sleepmode-xiv-date.html' title='Sleep.Mode XIV - Date'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-3466703257782647971</id><published>2010-06-08T04:16:00.001+02:00</published><updated>2010-06-08T04:24:08.558+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liebe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einsamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lyrik'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Borderline'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Depressiv'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Antiquitäten'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Selbstfindung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tod'/><title type='text'>Untitled 003</title><content type='html'>Zurück zum Ursprung des Gedanken&lt;br /&gt;leitet mich die leere Umhüllung meines Ichs.&lt;br /&gt;Allein gelassen sitzt die kleine - meine - Seele&lt;br /&gt;auf einem viel zu großen Stuhl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trauer wiegt schwer,&lt;br /&gt;wie des Dæmons kalte Hand&lt;br /&gt;mein Herz zerreißt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tiefer Schmerz in meiner Brust.&lt;br /&gt;Atme!&lt;br /&gt;Niemand da!&lt;br /&gt;Ich blicke mich um.&lt;br /&gt;Nur graue Gestalten watscheln durch den Nebel.&lt;br /&gt;Niemand sieht mich an.&lt;br /&gt;Niemand hört mein Klagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meinem Herzen,&lt;br /&gt;zerfetzt und zerrissen&lt;br /&gt;zu gleichen Teilen in&lt;br /&gt;Haß,&lt;br /&gt;Wut,&lt;br /&gt;Liebe&lt;br /&gt;und &lt;br /&gt;Schmerz,&lt;br /&gt;sehnt es nach Einigung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonne brich durch den Nebel.&lt;br /&gt;Laß mich sehen ...&lt;br /&gt;Laß mich lieben ...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-3466703257782647971?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/3466703257782647971/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/06/untitled-003.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/3466703257782647971'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/3466703257782647971'/><link 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type='html'>Die logarhytmisch strukturierte Glasfassade,&lt;br /&gt;kalt und starr, glasig und ausdruckslos blickt sie, &lt;br /&gt;wie mit den Augen einer Puppe, &lt;br /&gt;nieder auf den Protagonisten.&lt;br /&gt;Sie sehen nichts und doch zugleich&lt;br /&gt;mehr als er je ahnen wird.&lt;br /&gt;In nebliger Ermüdung&lt;br /&gt;strapaziert er sich.&lt;br /&gt;Dehydrierte Scene eines Ozeans&lt;br /&gt;nannte der Dichter die Begebenheit&lt;br /&gt;- und doch hat es nichts damit zu tun.&lt;br /&gt;Der Protagonist streift die Blicke ab&lt;br /&gt;und er freut sich seiner Freiheit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-5234698907722801730?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/5234698907722801730/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link 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/&gt;Daß ich lache, ist nur Ironie!&lt;br /&gt;Grund dessen ich mich darnieder lege,&lt;br /&gt;Leid genieße und weiter lebe.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-3134264081087194713?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/3134264081087194713/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/06/von-der-alltaglichen-qual.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/3134264081087194713'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/3134264081087194713'/><link rel='alternate' type='text/html' 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term='Depressiv'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Antiquitäten'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tod'/><title type='text'>Einsamkeit</title><content type='html'>Als nun dort wir saßen,&lt;br /&gt;Gefangene unserer Gefühle&lt;br /&gt;In einem Kerker aus Haß und Liebe.&lt;br /&gt;Von einer Wand zur nächsten&lt;br /&gt;Gehe ich auf und ab,&lt;br /&gt;Ab und zu im Kreis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kampf der Seelen,&lt;br /&gt;Krieg der Geister&lt;br /&gt;Nannte ich es&lt;br /&gt;- doch nichts von dem&lt;br /&gt;Kam dem gleich&lt;br /&gt;Was ich erlebte.&lt;br /&gt;Und wieder endete es im Kreis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schließe sie nun in meine Arme,&lt;br /&gt;Meine Gefühle übermannen mich.&lt;br /&gt;Und wieder sterbe ich&lt;br /&gt;Ein weiteres sinnloses Mal.&lt;br /&gt;Tot und leben;&lt;br /&gt;Ein Kreis ohne Ausgang;&lt;br /&gt;Eine Straße ohne Abzweig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-3437880297632380780?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/3437880297632380780/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/06/einsamkeit.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/3437880297632380780'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/3437880297632380780'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/06/einsamkeit.html' title='Einsamkeit'/><author><name>/root</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05859424531608553416</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='18' src='http://4.bp.blogspot.com/_aEF4QjR5iSY/TCL8VF3PmtI/AAAAAAAAAF4/nDtQeFfHlz8/S220/SDC10811-ani-gif.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-9137580407107219939</id><published>2010-06-02T01:03:00.002+02:00</published><updated>2010-06-02T05:23:45.843+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Post-Apokalypse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zweisamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sleep.Mode'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fiction'/><title type='text'>Sleep.Mode XIII - Anbei: Chaos</title><content type='html'>„Hast du Familie? Also ich meine leben die noch?“&lt;br /&gt;Wir saßen wieder auf dem Dachboden der Schule, denn die Sonne war bereits untergegangen. Hier oben waren wir sicher.&lt;br /&gt;„Meine Stiefvater habe ich mit einer Metallskulptur den Kopf zerdroschen, nachdem er meiner Mutter den Hals aufgebissen hat. Mein Bruder ist aus dem Fenster gesprungen und wollte flüchten, wurde allerdings von einem weinroten VW Polo erwischt. Die haben sich nicht einmal darum geschert, dass sie gerade einen elfjährigen Jungen überfahren haben.“&lt;br /&gt;Während sie mit mir spricht, sichert und entsichert sie wie apathisch ihre Walther PPK.&lt;br /&gt;„Hast du die Knarre von einem Bullen abgezogen?“&lt;br /&gt;„Der lag tot vor meiner Haustür, der hatte sicher nichts dagegen.“&lt;br /&gt;Sie liegt mit ihrem Kopf auf meinem Schoß, schaut still gegen die Dachschräge. Sichern. Entsichern. Ich widerstehe der Versuchung ihren Kopf zu streicheln und stütze mich stattdessen mit beiden Händen auf den Boden ab. Klar bin ich froh, sie gefunden zu haben. Doch eine emotionale Bindung kann und darf ich nicht eingehen. Sie kann jederzeit ebenso verrückt werden oder von diesen Monstern getötet werden. Mit noch mehr extremen Verlusten könnte ich nicht mehr klarkommen. Ich denke wieder an Zoe. Vielleicht lebt sie auch noch.&lt;br /&gt;„Kennst du Zoe?“&lt;br /&gt;„Wen?“&lt;br /&gt;„Zoe. Die wohnt vielleicht zwei Kilometer von der Schule hier entfernt.“&lt;br /&gt;„Nee. Ich wohne in Berlin Tempelhof.“&lt;br /&gt;„Achso.“&lt;br /&gt;Sie atmet tief ein und hält lange die Luft an.&lt;br /&gt;„Wohnte.“&lt;br /&gt;„Hm?“&lt;br /&gt;„Ich wohnte in Berlin Tempelhof. Jetzt bin ich Nomade oder wie man so etwas nennt.“&lt;br /&gt;„Wir werden schon irgendwann wieder ein geregeltes Leben haben. So wie vorher.“&lt;br /&gt;„Wie vorher ist scheiße.“, sagt Josie.&lt;br /&gt;Ich nehme einen ihrer Dreads in die Hand und schaue in mir an. Er sieht noch recht neu gefilzt aus, die einzelnen, raushängenden Strähnen wurden fein säuberlich, wahrscheinlich mit einer Häkelnadel, wieder in den Dread eingearbeitet. Ich frage mich kurz, wie sie in dieser Welt Zeit dafür finden kann und lasse ihn wieder fallen.&lt;br /&gt;„Was war denn an vorher scheiße?“&lt;br /&gt;Sie dreht ihren Kopf so, dass sie mir in die Augen schauen kann. Noch immer bin ich verblüfft, welche Helligkeit ihre Augen ausstrahlen. Als würde man in ihrem Augenpaar zwei Sonnen gelegt haben.&lt;br /&gt;„Ach der typische Kram, der eine Siebzehnjährige beschäftigt. Der Freund ist ein asozialer Hiphopper, der einen andauernd betrügt, die Eltern scheren sich einen Dreck und die Schule läuft mies. Hab' bevor das los ging mit meiner Seminarfacharbeit angefangen. Sie hieß 'Deutsche Kultur – Wie sie uns in der Vergangenheit und in der Gegenwart bewegt.' Scheiß Thema.“&lt;br /&gt;„Nunja, eventuell wird genau diese Facharbeit so etwas, wie ein Weltenerbe.“&lt;br /&gt;„Wieso sollte es das? Es ist nichts verbrannt, alle Bücher dieser Erde sind noch im komplett guten Zustand.“&lt;br /&gt;„Ja schon, aber irgendwann muss doch auch mal etwas neues kommen. Wenn sich alles irgendwann wieder einkalkulieren sollte, dann gibt es nur noch eine handvoll Menschen, die die gesamte Gesellschaft wieder aufarbeiten muss.“&lt;br /&gt;„Meinst du, dass die das packen? Also wir?“&lt;br /&gt;Ich fahre mit meinem Zeigefinger sanft über ihre Stirn und sie schließt für einen Moment die Augen.&lt;br /&gt;„Weiß ich nicht. Vielleicht wird auch alles im Chaos bleiben.“&lt;br /&gt;„Wie war's bei dir?“&lt;br /&gt;Ich halte inne. Meine Hand ruht auf ihrem Kopf und mein Blick tut nichts anderes, als seine Kraft ins nirgendwo zu verstreuen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-9137580407107219939?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/9137580407107219939/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/06/sleepmode-xiii-anbei-chaos.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/9137580407107219939'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/9137580407107219939'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/06/sleepmode-xiii-anbei-chaos.html' title='Sleep.Mode XIII - Anbei: Chaos'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-7594802727012210309</id><published>2010-05-31T01:56:00.001+02:00</published><updated>2010-05-31T01:56:59.485+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Suizidal'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einsamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Depressiv'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Selbstfindung'/><title type='text'>Dehydration Deluxe</title><content type='html'>Es ist klar, dass Menschen, so wie du und ich welche sind, sich nicht wirklich bewusst sein können, wie es ist, einem extremen Mangel ausgesetzt zu sein. Du denkst vielleicht "bah, ich habe gerade einen scheiß Hunger." oder "ich hab seit Ewigkeiten keinen Sex mehr gehabt." Aber das meine ich nicht. Was ist mit verhungern, ersticken, verdursten oder keinen Schlaf mehr bekommen? Diese Situationen sind sicherlich total abgefuckt, man wünscht sie keinem und vor allem nicht sich. Es ist nun schon der dritte Tag, ohne das ich etwas getrunken habe. Kein Wasser, kein Alkohol, keine Limo, nichts. Ich habe irgendwo mal gelesen, dass man durch solche Grenzerfahrungen an neue Gedankengänge kommt und dass man neue Bewusstseinsebenen erreicht. Das brauche ich gerade. Doch ich weiß nicht, ob ich da wirklich die richtige Route eingeschlagen habe. Bei jeder Bewegung wird mir schwindlig, ich versuche mit meinem Speichel so viel, wie nur möglich meines Mundraums zu befeuchten nur langsam wird es nur noch schleimige Absonderung, die mir noch viel verhasster ist, als ein trockener Mund. Meine Arme sehen für mich aus, wie Äste, die mit zerknitterten Krepppapier überzogen sind. Vielleicht bilde ich mir das auch nur ein. Ich glaube nicht daran, dass es Menschen gibt, die ohne das alles überleben können. Die erzählen doch Scheiße!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich lasse mich von dem Stuhl fallen und irgendwie fühlt es sich an, als würde alles in meinem Körper brechen und kaputt gehen. Ich ziehe meinen &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;vertrockneten&lt;/span&gt; Kadaver zu der Küchenzeile neben meinem Schlafzimmer und kralle mich am Rand des Waschbeckens fest. Ich schaffe es bestimmt, mich gleich hochzuziehen. Ich muss dann nur den Wasserhahn aufdrehen und der ganze Fick ist zu Ende. Als ich mit meinem Kopf über der Schüssel des Waschbeckens hänge und das Wasser endlich fließt, halte ich doch noch einen Moment inne. Erst denke ich mir: "Körper! Willst du mich verarschen?" Doch dann durchfährt es mich, als würde ich gegen einen Kuhzaun pissen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Was ist denn, wenn das ganze Leben selbst einen Charakter hat, und dich nicht so wirklich leiden kann? Dich auslacht, weil du manchmal aussiehst, wie der letzte Husten? Was ist, wenn die einzige Bewusstseinserweiterung nur darin besteht dich selbst zu hassen und all dein Sein, all dein Tun, all deine Gedanken zu verwerfen, denn im Grunde genommen ist jegliche Aktion und Reaktion sinnlos? Trinkst du, lebst du. Trinkst du nicht, lebst du vielleicht noch ein wenig. All das, was du hier mitbekommst, Floppy, ist das Tun und Rattern der Erde, welches genau so gut ohne dich stattfinden kann. Du bist lediglich ein Staubkorn im Zahnrad der Welt. Also scheiß drauf. Wozu die Abhängigkeit und die Sucht nach dem Leben?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der erste Schluck ist göttlich.&lt;br /&gt;Der zweite Schluck brennt.&lt;br /&gt;Beim dritten Schluck kotze ich mich voll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;War bestimmt die richtige Einstellung.&lt;br /&gt;Feiges Arschloch.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-7594802727012210309?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/7594802727012210309/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/05/dehydration-deluxe.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/7594802727012210309'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/7594802727012210309'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/05/dehydration-deluxe.html' title='Dehydration Deluxe'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-4931389269635042064</id><published>2010-05-31T01:03:00.004+02:00</published><updated>2011-04-07T01:05:05.693+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Liebe'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fragmente'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zweisamkeit'/><title type='text'>Finis Terrae</title><content type='html'>Die Schneeflocken hier fielen langsam, schienen fast schon der Gravitation zu trotzen. Irgendwo schien die Sonne. Wir sahen sie an den Bäumen und Häuserwänden hochkriechen. Doch wir saßen im Schatten. Keine Sonne irgendwo zu sehen. Da waren wir. Am Ende der Welt. Ab und an kam ein Bus. Menschen stiegen ein, stiegen aus, verweilten hier nicht länger, als eine Zigarettenpause. Chris und ich saßen schon geschlagene zwei Stunden hier. Wir ließen unsere Füße über den Rand der Erde baumeln und spuckten hinunter in das Universum. Es war ein eigenartiges Gefühl hier zu sein. Nirgendwo auf diesem Planeten schien man weiter blicken zu können, als hier. Kein Vergleich zu Bergen oder Hochäusern. Ich drehte uns zwei saubere Zigaretten und Chris machte Musik an. Es fühlte sich an, als würden wir in einer riesengroßen Fruchtblase schwimmen, als die Stimme der Sängerin einsetzte und für einen Moment dachte ich, dass diese Zigarette hier die einzige Nabelschnur ist, welche mich verbindet mit der Welt,  den Menschen, unseren toten, lebenden und noch nicht geborenen Göttern und der letzten Frau, deren Brüste ich vor Äonen liebkost hatte. Wir saßen so noch einige Stunden. Dann fraß uns die Sonne und ließ nur unsere Schatten und zwei glühende Zigarettenstummel zurück.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-4931389269635042064?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/4931389269635042064/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/05/finis-terrae.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/4931389269635042064'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/4931389269635042064'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/05/finis-terrae.html' title='Finis Terrae'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-7867238213694672183</id><published>2010-05-30T23:57:00.000+02:00</published><updated>2010-05-30T23:58:23.312+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Post-Apokalypse'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zweisamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Sleep.Mode'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fiction'/><title type='text'>Sleep.Mode XII - Enteisung</title><content type='html'>„Kaffee?“&lt;br /&gt;Sie zuckt zusammen, als die Worte meine Stimmbänder verlassen und für einen Moment denke ich, dass sie mich erschießen will. Sie antwortet nicht, sondern schaut mich immer noch wortlos mit ihren stahlblauen Augen an. Ich sichere die Waffe und nehme sie runter. So verweilen wir etwa zwei Minuten, ihre Pistole noch immer auf meine Stirn gerichtet. Sie schweigt weiter.&lt;br /&gt;„Hör zu“, sage ich: „ich will dir nichts tun, ich bin nur sehr verblüfft einen normalen Menschen hier vorzufinden.“&lt;br /&gt;Langsam sinkt ihre Waffe nach unten und Tränen bilden sich in ihren Augen. Ich drehe mich kurz um und nehme mir den Kaffee. Schwarz, ohne Zucker, und gebe ihn ihr. Sie nimmt ihn, immer noch wortlos und schaut ihn zitternd an. Irgendwie tut mir die Kleine leid. Endlich kann ich sie im ganzen anschauen. Sie ist schätzungsweise siebzehn Jahre alt, hat einen schwarzen Ring auf der linken Seite ihrer Unterlippe. Ihr Mund ist schmal, sieht dennoch weich aus. Ihr Körper ist, trotzdem sie klein ist, recht dünn und sieht sehr zerbrechlich aus. Sie trägt ein schwarzes T-Shirt mit der Aufschrift &lt;span style="font-style: italic;"&gt;Mera Luna 2006&lt;/span&gt;, einen schwarz-weiß karierten Rock, darunter eine Netzstrumpfhose mit scheinbar mutwillig zugefügten Löchern und ein Paar schwarze, etwa 14-Loch Springerstiefel.&lt;br /&gt;„Wann hast du das letzte mal etwas gegessen? Soll ich dir etwas von mir geben? Vielleicht bist du ja nicht so der Schinken-Typ, aber ansonsten kann ich dir gerade nichts anderes anbieten.“&lt;br /&gt;Jetzt fängt sie wirklich an zu weinen und drückt sich an mich dran, umarmt mich und ich merke, wie sie ein wenig zuckt, wenn sie einatmet. Wenn Menschen weinen, dann zucken sie immer beim Atmen. Ich vergesse immer wieder, wie das bezeichnende Wort dafür ist. Ich streiche durch ihr Haar und drücke sie noch fester an mich. Ich bin wahrscheinlich genau so froh wie sie, einen Menschen zu sehen, der noch nicht dem Wahnsinn verfallen ist. Es tut so gut, eine Umarmung zu spüren. Ich bekomme selbst weiche Knie und muss aufpassen, dass ich nicht auch anfange zu flennen. Ich muss der starke Part sein, sie klammert sich an mich. Ich sollte eigentlich so etwas wie Vatergefühle oder entwickeln, denke ich mir. Doch irgendwie bleibt es aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als sie sich wieder von mir loseist und mit ihrem &lt;span style="font-style: italic;"&gt;the Cure&lt;/span&gt;-Schweißband ihre Tränen vom Gesicht wischt, merke ich, dass sie mir den ganzen Kaffee auf den Rücken gekippt hat. Ich drehe mich um und mache zwei weitere Becher. „Wie heißt du?“, frage ich.&lt;br /&gt;„Sind unsere Namen nicht mittlerweile unbedeutend?“&lt;br /&gt;Ihre Stimme ist sanft und dennoch fraulich.&lt;br /&gt;„Ja, aber mit irgendwas muss ich dich doch ansprechen können.“&lt;br /&gt;Sie geht auf mich zu, umarmt mich von hinten, schließt ihre Arme um meinen Bauch und legt den Kopf auf meinen Rücken.&lt;br /&gt;„Ich bin froh, dass ich dich gefunden habe. Meine Freunde haben mich immer Josie genannt.“&lt;br /&gt;Ich zünde mir noch eine Zigarette an und reiche sie ihr. Dann noch eine für mich.&lt;br /&gt;„Ich bin auch froh, dass ich dich gefunden habe, Josie.“&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-7867238213694672183?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/7867238213694672183/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/05/sleepmode-xii-enteisung.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/7867238213694672183'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/7867238213694672183'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/05/sleepmode-xii-enteisung.html' title='Sleep.Mode XII - Enteisung'/><author><name>Herr Vegas</name><uri>http://www.blogger.com/profile/08676399383221050719</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://2.bp.blogspot.com/-iSaxXn6lqNg/TZpsZFHhDYI/AAAAAAAAADg/GX9d_q57nD0/s220/miatom.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2447351436781315077.post-5023250880195877738</id><published>2010-05-28T15:36:00.001+02:00</published><updated>2010-05-28T15:38:15.361+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einsamkeit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lyrik'/><title type='text'>Allein (Perspektive II)</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;Jede Nacht sieht sie gen Himmel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Warum?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeden Tag zählt sie Sekunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Warum?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit jedem weißen Sternenschweif&lt;br /&gt;erhebt ein Wunsch sich in die Nacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Warum?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit jedem Vogelflügelschlag&lt;br /&gt;entfacht die Glut in ihrer Brust.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Warum?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er ging von ihr vor vielen Jahren,&lt;br /&gt;ließ sie zurück und auch sein Wort&lt;br /&gt;"Ich komme wieder, Liebste, küsse dich&lt;br /&gt;an diesem wundervollen Ort."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Warum?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie wartet noch auf ihren Liebsten&lt;br /&gt;jeden einsam dunklen Tag&lt;br /&gt;und trägt sein Wort in tiefstem Herzen,&lt;br /&gt;auch wenn der Tag nie kommen mag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Warum?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2447351436781315077-5023250880195877738?l=www.fragmentarium-der-existenz.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/feeds/5023250880195877738/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/05/allein-perspektive-ii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/5023250880195877738'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2447351436781315077/posts/default/5023250880195877738'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.fragmentarium-der-existenz.com/2010/05/allein-perspektive-ii.html' title='Allein (Perspektive II)'/><author><name>Das Chris</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03612367648745337195</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://2.bp.blogspot.com/--yoiK7150xM/TaZFvraztvI/AAAAAAAAADI/p5lH32Y8OSw/s220/SDC10376.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
